Pressedienst 2020

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Medienmitteilung vom 27. März 2020

Stadt entlastet lokale Gastronomiebetriebe und Geschäfte

Der Stadtrat hat zur Entlastung der lokalen Gastronomiebetriebe und von Geschäften den Erlass von verschiedenen Forderungen und Gebühren beschlossen. Mit den Massnahmen will der Stadtrat die lokalen Betriebe bei der Bewältigung der Corona-Krise unterstützen.

Der Bundesrat hat am 16. März 2020 aufgrund der Entwicklung im Zusammenhang mit dem Coronavirus (COVID-19) die «ausserordentliche Lage» erklärt und die Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung weiter verschärft. Non-Food-Läden, Restaurants, Bars sowie Schulen bleiben bis zum 19. April 2020 geschlossen. Der Stadtrat ist sich bewusst, dass die Situation für die Bevölkerung sowie die Wirtschaft und das Gewerbe eine grosse Herausforderung darstellt und die Geschäftsschliessungen bei den betroffenen Betrieben zu markanten und teilweise existenzbedrohenden Einnahmeausfällen führen. Er hat deshalb wirtschaftsunterstützende Sofortmassnahmen beschlossen.

Miet- und Pachtzinsen werden vorübergehend erlassen und Gebühren nicht verrechnet
Infolge der vom Bund angeordneten Schliessung werden bei den betroffenen Einkaufsläden, Bar- und Restaurationsbetrieben die Gebühren für regelmässige Betriebsverlängerungen, die Nutzung von Boulevardflächen und Warenauslagen sowie Werbeständer auf öffentlichem Grund in den Monaten März und April nicht erhoben. Soweit die Schliessung der genannten Betriebe über den Monat April hinaus anhält, werden auch in den Folgemonaten keine Gebühren erhoben.

Als Soforthilfe zur finanziellen Entlastung erlässt die Stadt den Pächtern und Mietern von städtischen Ladenlokalen und Restaurants, die von einer Schliessung betroffen sind, den Miet- bzw. Pachtzins vorerst für einen Monat. Es besteht jedoch die Option einer Verlängerung dieser Massnahme um weitere Monate. Darüber entscheidet der Stadtrat zu gegebener Zeit unter Berücksichtigung der weiteren Entwicklung der Coronapandemie. Der Stadtrat wendet sich zudem an alle Liegenschaftseigentümer in der Stadt, welche Räumlichkeiten an Gewerbe- und Gastronomiebetriebe vermieten, und lädt sie ein, die erschwerten Bedingungen für die Gewerbetreibenden nach Möglichkeit zu berücksichtigen und ein Entgegenkommen bei der Zahlung der Mietzinsen zu prüfen.

Gemeinsam mit dem Regierungsrat hat der Stadtrat bereits am 24. März 2020 beschlossen,  dass zur Abfederung der wirtschaftlichen Auswirkungen auf den Kulturbereich die von Stadt und Kanton zugesicherten Beiträge aus Leistungsvereinbarungen und Verfügungen bei Einzelveranstaltungen ausbezahlt werden, auch wenn kulturelle Anlässe abgesagt oder verschoben werden müssen.

Steuerliche Massnahmen zur Entlastung der Steuerpflichtigen
Die ordentliche Frist zur Einreichung der Steuererklärung 2019 wird für die gesamte Bevölkerung bis 30. Juni 2020 erstreckt. Das gilt gestützt auf den Beschluss des Regierungsrats vom 24. März 2020. Des Weiteren setzt die städtische Steuerverwaltung den Versand von Mahnungen und Bussen vorerst bis zum 19. April 2020 aus.  Ergänzend wird der Verzugszins, also der Zins für Steuernachforderungen und für verspätet entrichtete Steuern, ab dem 1. März 2020 bis zum 31. Dezember 2020 auf 0 Prozent festgelegt. Diese Regelung gilt für die Einkommens- und Vermögenssteuern sowie für die Gewinn- und Kapitalsteuern. Nach- und Strafsteuern sind von der Regelung ausgenommen. Die Möglichkeit, die Zahlungsfrist zu erstrecken oder Ratenzahlungen zu bewilligen, wird von den Steuerbehörden ab sofort im Rahmen des Vertretbaren grosszügig gehandhabt.

Kulanz bei Zahlungsfristen
Um die Liquidität der Dienstleister und Lieferanten, die für die Stadt tätig sind, zu erhöhen, werden eingehende Kreditorenrechnungen von der städtischen Verwaltung umgehend geprüft und die Zahlungen schnellstmöglich ausgelöst. Für bestehende Debitorenrechnungen gilt ein Mahnstopp bis einstweilen 19. April 2020. Die Zahlungsfristen für Rechnungen seitens der Stadt dehnt der Stadtrat auf 120 Tage aus.  Damit folgt der Stadtrat der Aufforderung des Regierungsrates.

Personen, die im Zusammenhang mit einem Erwerbsausfall privat in eine finanzielle Notlage geraten sind, wenden sich an die Ausgleichskasse (SVA) Schaffhausen. Dort werden laufende Massnahmen von Bund und Kanton koordiniert. Auf der Webseite (www.svash.ch) sind entsprechende Informationen aufgeschaltet und Merkblätter und Anmeldeformulare abrufbar. In Härtefällen und zur Überbrückung von Nothilfen steht auch die städtische Sozialhilfe zur Verfügung.

Der Stadtrat ruft die Bevölkerung dazu auf, wenn möglich die Lieferdienste und Angebote der lokalen Restaurants und Geschäfte via Webseiten, Mails oder Telefon sowie generell das lokale Gewerbe zu berücksichtigen.

Ansprechpersonen:

Peter Neukomm, Stadtpräsident
Telefon: +41 52 632 52 11
E-Mail: peter.neukomm(at)stsh.ch

Für Fragen bzgl. Gebühren und Härtefallüberbrückung:
Simon Stocker, Sozial- und Sicherheitsreferent
Telefon: +41 52 632 52 15
E-Mail: simon.stocker(at)stsh.ch

Für Fragen bzgl. Miet- und Pachtzinserlasse sowie steuerliche Massnahmen:
Daniel Preisig, Finanzreferent
Telefon: +41 52 632 52 12
E-Mail: daniel.preisig(at)stsh.ch

Medienmitteilung vom 25. März 2020

Hilfe für ältere Menschen - Übersicht über Hilfsangebote bei der Koordinationsstelle Alter der Stadt Schaffhausen

Die ganze Schweiz und auch die Stadt Schaffhausen durchleben schwierige Zeiten. Der Bundesrat hat in dieser Situation klare Auflagen erlassen, um die Verbreitung des Corona-Virus möglichst einzudämmen. Dazu gehört neben regelmässigem Hände waschen auch die Aufforderung, soziale Distanz zu den Mitmenschen zu wahren. Besonders die ältere Bevölkerung gehört zur Risikogruppe. Seniorinnen und Senioren sollen deshalb möglichst zu Hause bleiben.

Um die Versorgung der Menschen zu Hause sicher zu stellen, ist eine Vielzahl von Angeboten aufgebaut worden. Ein grosser Teil des Engagements findet selbstorganisiert oder durch Organisationen der Zivilgesellschaft statt. Das ist vorbildlich und zeigt, dass der Zusammenhalt und die Solidarität in der Bevölkerung gross sind.

Die meisten Menschen organisieren sich Hilfe in ihrem persönlichen Umfeld, der Familie oder der Nachbarschaft. In der ganzen Stadt entstehen Hilfsangebote durch die beiden Landes-Kirchen, die Quartiervereine, Pro Senectute Kanton Schaffhausen, Schweizerisches Rotes Kreuz, die städtische Nachbarschaftshilfe, den Landfrauenverein Hemmental oder andere Institutionen. Auch auf den sozialen Medien oder über Apps wird Hilfe zur Verfügung gestellt. Es ist beeindruckend, wie sich die Bevölkerung gegenseitig unterstützt und einander hilft. Danke all diesen engagierten Mitmenschen und Organisationen, auch all jenen die sich als Freiwillige direkt bei den Organisationen und den Alterszentren melden.

Übersicht über Hilfsangebote bei der Koordinationsstelle Alter
Für Fragen oder Auskünfte können sich ältere Personen auch an die Koordinationsstelle Alter Stadt Schaffhausen wenden. Sie unterstützt und berät ältere Personen oder leitet Hilfesuchende an die richtige Organisation mit den entsprechenden Angeboten weiter. Die Koordinationsstelle hat eine aktuelle Übersicht über die Hilfsangebote und ergänzt dieses laufend, T: 052 632 51 30, Mo-Fr, 8-11.30 und 14-17 Uhr, koordinationsstelle.alter(at)stsh.ch

Den vielen Organisationen gilt ein grosser Dank. Sie alle tragen zur gegenseitigen Hilfe bei und tragen einander Sorge. Gemeinsam bewältigen wir diese schwierige Zeit.

Ansprechperson:
Simon Stocker, Sozial- und Sicherheitsreferent
Telefon: +41 52 632 52 15
E-Mail: simon.stocker(at)stsh.ch

Medienmitteilung vom 25. März 2020

Anpassungen bei Dienstleistungen und Veranstaltungen von Grün Schaffhausen

Im Zusammenhang mit dem Corona-Virus werden die für das Wochenende vom 25. + 26. April 2020 geplanten Frühlingstage der Stadtgärtnerei abgesagt. Die Abteilungen von Grün Schaffhausen führen den grössten Teil ihrer Arbeiten im üblichen Rahmen weiter, einige Dienstleistungen werden jedoch eingeschränkt, um den direkten Kundenkontakt zu vermeiden.

Ab sofort gelten deshalb folgende Anpassungen:

Friedhofsverwaltung
Der Schalter der Friedhofsverwaltung ist geschlossen. Auskünfte und Kontakt über Telefon +41 52 632 56 50 oder via E-Mail gruen.schaffhausen(at)stsh.ch.

Blumenladen
Der Blumenladen bleibt für den Privatverkauf geschlossen. Es sind weiterhin Bestellungen über Telefon +41 52 632 56 60 oder via Mail gruen.schaffhausen(at)stsh.ch möglich. Das Pflanzenangebot ist reduziert.

Holzverkauf
Der allgemeine Holzverkauf wird eingestellt und der Verkaufssamstag vom 28. März 2020 im Forstmagazin Engeweiher abgesagt. Holzbestellungen und -lieferungen sind weiterhin möglich. Kontakt unter +41 52 632 54 04 oder via E-Mail gruen.schaffhausen(at)stsh.ch

Ansprechperson:

Konrad Bruderhofer, Betriebsleiter Stadtgrün
Telefon: +41 52 632 56 52
E-Mail: konrad.bruderhofer(at)stsh.ch

Medienmitteilung vom 20. März 2020

Die Stadt ist bereit und für die Herausforderungen gewappnet

Der Stadtrat hat sich heute im Zusammenhang mit dem Coronavirus zu einer ausserordentlichen Sitzung getroffen und sich mit der aktuellen Lage in der Stadt befasst. Der Stadtrat ist sich bewusst, dass in grossen Teilen der Bevölkerung Verunsicherung herrscht. Die Schaffhauserinnen und Schaffhauser können jedoch versichert sein, dass der Stadtrat seine Verantwortung wahrnimmt. Zusammen mit den Mitarbeitenden sorgt er dafür, dass die unerlässlichen Dienste der Grundversorgung auch in dieser schwierigen Zeit gewährleistet bleiben. Das gilt insbesondere für die wichtigen Aufgaben der Spitex und der Alterszentren. Die dafür nötigen personellen und organisatorischen Vorkehrungen sind getroffen. Ein grosser Dank gebührt hierfür den vielen Mitarbeitenden der Stadtverwaltung. Unter schwierigen Umständen tragen sie dazu bei, dass die Erreichbarkeit und der Service Public aufrechterhalten werden können. Die Stadt ist für die anstehenden Herausforderungen gewappnet.

Der Stadtrat setzt die Anordnungen von Bund und Kanton vorbehaltlos um. Er steht mit dem Gemeindeführungsstab in engem Kontakt. Der Bildungsreferent und der Schulpräsident sind mit dem kantonalen Erziehungsdepartement in regelmässigem Austausch und sorgen für die Umsetzung der nötigen Massnahmen im Bereich Schule und Kinderbetreuung.

Auch wenn die Lage ernst ist, besteht kein Anlass zur Panik. Der Stadtrat weist jedoch mit Nachdruck darauf hin, dass in der aktuellen Situation das Befolgen der Anordnungen von Bund und Kanton zum Wohle aller unerlässlich ist.

Der Stadtrat dankt allen, die sich unter den anspruchsvollen Umständen für das Aufrechterhalten der Versorgung der Bevölkerung einsetzen. Die Solidarität und die gegenseitige Hilfestellung funktionieren. Die Bevölkerung hält in diesen schwierigen Zeiten zusammen und das ist erfreulich. Der Stadtrat wünscht den Schaffhauserinnen und Schaffhauser gute Gesundheit und ist überzeugt, dass die herausfordernde Situation gemeinsam bewältigt werden kann.


Ansprechpersonen:

Peter Neukomm, Stadtpräsident
Telefon: +41 52 632 52 11
E-Mail: peter.neukomm(at)stsh.ch

Simon Stocker, Sozial- und Sicherheitsreferent
Telefon: +41 52 632 52 15
E-Mail: simon.stocker(at)stsh.ch

Dr. Raphaël Rohner, Bildungsreferent
Telefon: +41 52 632 52 14
E-Mail: raphael.rohner(at)stsh.ch

Daniel Preisig, Finanzreferent
Telefon: +41 52 632 52 12
E-Mail: daniel.preisig(at)stsh.ch

Dr. Katrin Bernath, Baureferentin
Telefon: +41 52 632 52 13
E-Mail: katrin.bernath(at)stsh.ch

Medienmitteilung vom 16. März 2020

Massnahmen der Stadt zum Schutz der Bevölkerung und der Mitarbeitenden

Service Public wird aufrechterhalten, Verwaltungsgebäude werden für den Publikumsverkehr bis auf Weiteres geschlossen.

Angesichts der aktuellen Lage und der Beschlüsse des Bundesrats bleiben die Verwaltungsgebäude und Schalter der Stadt Schaffhausen ab Dienstag, 17. März 2020, für den Publikumsverkehr geschlossen. Für den Stadtrat hat der Schutz der Mitarbeitenden sowie der Bevölkerung oberste Priorität. Die Dienstleistungen für die Bevölkerung sollen aber grundsätzlich aufrechterhalten werden. Die Erreichbarkeit der Verwaltung bleibt via Telefon und E-Mail gewährleistet. Behördengänge in dringenden Anliegen sind ausschliesslich nach vorheriger Kontaktaufnahme per Telefon oder E-Mail möglich.

Der Stadtrat bittet die Bevölkerung um Verständnis für diese Massnahmen zum Schutze aller.

Ansprechpersonen:

Peter Neukomm, Stadtpräsident
Telefon: +41 52 632 52 11, +41 79 326 72 82
E-Mail: peter.neukomm(at)stsh.ch

Simon Stocker, Leiter Gemeindeführungsstab
Telefon: +41 52 632 52 15, +41 79 625 76 21
E-Mail: simon.stocker(at)stsh.ch

Medienmitteilung vom 5. März 2020

Ausserschulische Anlässe vorübergehend abgesagt

Gestützt auf die Empfehlungen des kantonalen Erziehungsdepartements bzw. der Task Force "Coronavirus Bildung" haben der Präsident des Stadtschulrats und der Bildungsreferent der Stadt Schaffhausen eine Weisung für die Schulen erlassen. Aufgrund dessen sind ab sofort schulische Veranstaltungen ausserhalb des ordentlichen Schulbetriebs respektive des Unterrichts bis auf weiteres auszusetzen. Diese Weisung gilt auch für Krippen und Horte sowie das Kinder- und Jugendheim. Zudem sind die Hygieneregeln weiterhin strikte zu befolgen.

Weisung zum Coronavirus

Ansprechpersonen:

Dr. Raphaël Rohner, Bildungsreferent
Telefon: +41 52 632 52 14, +41 79 827 10 65
E-Mail: raphael.rohner(at)stsh.ch

Christian Ulmer, Schulpräsident
Telefon: +41 76 414 71 91
E-Mail: christian.ulmer(at)stsh.ch

Medienmitteilung vom 4. März 2020

Aufwertungsmassnahmen an der Lindli-Promenade

Die Lindli-Promenade ist ein bedeutendes städtisches Naherholungsgebiet und wird von der Bevölkerung intensiv genutzt. In den letzten Jahren wurden etappenweise Aufwertungen vorgenommen und damit die Aufenthaltsqualität und der Zugang zum Rhein verbessert. Eine weitere Etappe der Rheinuferaufwertung umfasst die Sanierung und Verbesserung der Treppenzugänge in den Rhein. Sie wird in den kommenden Wochen umgesetzt.

Die Lindli-Promenade, ein bedeutendes städtisches Naherholungsgebiet, wird von der Bevölkerung intensiv genutzt. Für 2020 ist eine weitere Etappe von Sanierungs- und Aufwertungsmassnahmen vorgesehen: Die beiden breiten Treppenanlagen beim ehemaligen Schlosshotel Rheinbühl und beim Restaurant Rhyhalde an der Büsinger Grenze werden mit Betonelementen erneuert, da die Pflästerung und die Treppenstufen nicht mehr stabil sind. Die Stufen werden neu bis an den Rheingrund führen und ermöglichen so ein bequemeres Ein- und Aussteigen für die Badenden.

Die Bauarbeiten starten in den nächsten Wochen und sollen bis zum Beginn der Weidling-Saison beendet sein. Aufgrund der engen Platzverhältnisse für die Bauarbeiten muss der Spazierweg entlang des Lindli verlegt werden. Die Spazierenden werden während der Bauzeit oberhalb des jetzigen Weges auf einem provisorischen und auch für Kinderwagen gut geeigneten Weg geführt.

Bereits 2014/2015 wurden in einer ersten Etappe Aufwertungen an der Lindli-Promenade vorgenommen: Beim Rheinuferplatz wurde der bestehende Badeeinstieg in den Rhein auf mehr als das Doppelte verbreitert. Weiter sind die schmalen Treppen, die zwischen den parkierten Weidlingen ins Wasser führen, verbreitert und mit Einstieghilfen versehen worden. Entlang des Treidelpfades laden seither in die Mauer eingefügte Beton-Sitzelemente mit einer bequemen Sitzhöhe nahe am Wasser zum Aufenthalt ein.

Die Lindli-Promenade hat sich seit ihrer Entstehung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts stetig weiterentwickelt, besonders markant im Zuge des Kraftwerkbaus, als die bestehende Parkanlage bis zur Landesgrenze erweitert werden konnte. Das Lindli entsprach aber teilweise nicht mehr den aktuellen Bedürfnissen und qualitätsvolle Ausstattungen fehlten zum Teil, deshalb sind in den letzten Jahren etappenweise Aufwertungen vorgenommen worden.

Ansprechperson:

Christian Gubler, Landschaftsarchitekt Grün Schaffhausen
Telefon: +41 52 632 56 54
E-Mail: christian.gubler(at)stsh.ch

Medienmitteilung vom 3. März 2020

Rheinschulhaus wird im Baurecht abgegeben

Der Grosse Stadtrat hat am 21. Januar 2020 die Vorlage des Stadtrats «Abgabe der Liegenschaft Rheinschulhaus im Baurecht an die Stiftung Forum für Weiterbildung» mit 23:9 Stimmen genehmigt. Die Referendumsfrist ist am 24. Februar 2020 unbenutzt abgelaufen.

Durch die Abgabe kann die unkommerzielle Stiftung den Stiftungszweck langfristig sichern, was auch im Interesse der öffentlichen Hand ist. Die Stiftung ist Trägerin der Schule für berufliche Aus- und Weiterbildung (SBAW), welche Programme für Stellensuchende (Programm «Jobjäger») und junge Berufseinsteiger (Programm «Ready 4 Business») anbietet. Der Verkaufspreis für die Liegenschaft beträgt 2.675 Mio. Franken. Die Stadt erhält durch die Baurechtsabgabe einen Geldzufluss, welcher zur Finanzierung der anstehenden Grossprojekte beiträgt.

Ansprechperson:

Daniel Preisig, Finanzreferent
Telefon: +41 79 330 74 75
E-Mail: daniel.preisig(at)stsh.ch

Medienmitteilung vom 28. Februar 2020

Eine Smart-City-Strategie für die Stadt

Der Stadtrat will 2020 eine Smart-City-Strategie erarbeiten. Die Strategie soll aufzeigen, wie die Stadt die Chancen einer Smart City nutzen und mit innovativen Projekten die Herausforderungen von morgen effizient und nachhaltig meistern kann.

Smart City bedeutet, Akteure, Informationen und Infrastrukturen zu vernetzen und moderne Technologien zu nutzen, um bei minimalem Ressourcenverbrauch einen nachhaltigen Mehrwert für die Bevölkerung und die Wirtschaft zu schaffen. Klassische Themen in diesem Bereich sind die Digitalisierung von Verwaltungsdienstleistungen und Partizipationsprozessen oder auch neue Lösungen für die Energieversorgung und die Mobilität von morgen.

Der Stadtrat hat die Bedeutung und die Chancen von Smart City erkannt und bereits im Dezember 2018 einen Smart-City-Prozess lanciert. Auch der Grosse Stadtrat hat sich mit dem Thema befasst und im Dezember 2019 einstimmig das Postulat Faccani «Smart City — wo ist der Nutzen und was kostet es?» überwiesen. Damit besteht auch ein parlamentarischer Auftrag, eine «Gesamtstrategie Smart City Schaffhausen» zu prüfen.

Eine stadtinterne Arbeitsgruppe mit Vertreterinnen und Vertretern aus allen Referaten hat eruiert, wie die Chancen einer Smart City für Schaffhausen genutzt werden können. Im Vordergrund stand dabei, die Smart-City-Grundsätze für eine mittelgrosse Stadt wie Schaffhausen greifbar und anwendbar zu machen. Dazu wurden eine Vision und erste Schwerpunkte für Smart-City-Projekte erarbeitet. Nun sollen die erarbeiteten Grundlagen präzisiert und innovative Projekte entwickelt werden, welche den Zielen einer intelligenten, verknüpften und ressourcenschonenden Stadt dienen. Auch werden die Rahmenbedingungen für die Umsetzung geklärt und das konkrete weitere Vorgehen festgelegt. Damit die Strategie breit abgestützt ist, findet im Frühling ein Mitwirkungsprozess statt, zu dem gezielt externe Stakeholder eingeladen werden, welche mithelfen können, die Umsetzung von Smart City Schaffhausen erfolgreich zu gestalten.

Bereits im Frühherbst 2020 soll die Strategie vorliegen.

Ansprechperson:

Peter Neukomm, Stadtpräsident
Telefon: +41 52 632 52 11
E-Mail: peter.neukomm(at)stsh.ch

Medienmitteilung vom 26. Februar 2020

Vorfall an Schaffhauser Schule

Heute Vormittag kam es nach dem Turnunterricht zweier Oberstufenklassen des Gelbhausgarten-Schulhauses zu einem Vorfall, bei dem ein 18-jähriger Jugendlicher einen 17-Jährigen mit einem Taschenmesser bedrohte. Verletzt wurde niemand.

Nach dem Turnunterricht zweier Oberstufenklassen kam es in der Umkleidekabine der Turnhalle zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Schülern. Dabei bedrohte ein 18-jähriger Jugendlicher einen 17-jährigen Jugendlichen, beide mit Migrationshintergrund, mit einem Taschenmesser. Bis zum Eintreffen der Polizei hatte sich die Situation wieder beruhigt. Der Schulvorsteher informierte unverzüglich das Schulamt. Der Bildungsreferent und der Schulpräsident waren zeitnah vor Ort, ebenso der zuständige Stadtschulrat. Weiter wurden die Klassen informiert, welche von der Schulsozialarbeit betreut werden. Die beiden Jugendlichen werden gegenwärtig von der Schaffhauser Polizei einvernommen.

Der Stadtschulrat hat entschieden, den 18-jährigen Jugendlichen bis auf weiteres von der Schule zu suspendieren. Der Schüler ist bisher in der Schule nicht negativ aufgefallen. Weitere Angaben zum Vorfall können aufgrund der polizeilichen Ermittlungen momentan nicht gemacht werden.

Ansprechpersonen:

Dr. Raphaël Rohner, Bildungsreferent
Telefon: +41 52 632 52 14, +41 79 827 10 65
E-Mail: raphael.rohner(at)stsh.ch

Christian Ulmer, Schulpräsident
Telefon: +41 76 414 71 91
E-Mail: christian.ulmer(at)stsh.ch

Baurechtsausschreibung für den Nordteil des Stadthausgevierts

Die Stadt Schaffhausen schreibt den Nordteil des Stadthausgevierts zur Abgabe im Baurecht aus. Die Abgabe erfolgt mit dem Ziel, das Geviert im Herzen der Schaffhauser Altstadt zu sanieren und mit neuem Leben zu erfüllen.

Die Stadt Schaffhausen möchte das zentral in der Altstadt gelegene Stadthausgeviert entwickeln und mit neuem Leben füllen. Im Südteil entsteht ein modernes Verwaltungszentrum mit einem Neubau, welcher das bestehende Stadthaus und die Liegenschaft Eckstein verbindet. Der Kredit hierzu wurde in der Volksabstimmung vom 17. November 2019 bewilligt.

Die Gebäude im nördlichen Teil des Stadthausgevierts sollen im Baurecht abgegeben und somit mit einem privaten Partner entwickelt werden. Da sich die Gebäude in einem denkmalpflegerisch anspruchsvollen Gebiet befinden, wurde ein Vorprojekt erstellt, um die Machbarkeit zu prüfen. Das Vorprojekt beinhaltet 13 moderne Wohnungen mit Altstadtflair, drei Büros oder Praxen, vier Läden, einen Weinkeller, ein Café oder eine Weinbar und ein Restaurant. In der Mitte des Gevierts ist ein öffentlich zugänglicher Klostergarten vorgesehen, der vom angrenzenden Café und auch für Hochzeitsapéros genutzt werden kann. Basierend auf dem Vorprojekt wird das Investitionsvolumen auf 11.7 Mio. Franken geschätzt. Die Stadt gewährt dem Baurechtsnehmer eine Anschubfinanzierung, um die wirtschaftliche Attraktivität zu gewährleisten: Die bestehende Substanz wird für einen Franken abgegeben und die Stadt erlässt während der ersten zehn Jahre den Baurechtszins. 

Die Ausschreibung des Baurechts erfolgt in einem offenen Vergabeverfahren, welches es allen interessierten Kreisen erlaubt daran teilzunehmen. Bewerbungen können bis am 30. September eingereicht werden. Über den Zuschlag entscheidet der Stadtrat abschliessend. 

Link zum Ausschreibungsdossier

Ansprechpersonen:

Daniel Preisig, Finanzreferent
Telefon: +41 52 632 52 12, +41 79 330 74 75
E-Mail: daniel.preisig(at)stsh.ch


Lukas Rams, Immobilienbewirtschafter
Telefon: +41 52 632 54 26
E-Mail: lukas.rams(at)stsh.ch

Medienmitteilung vom 24. Februar 2020

Ausstellung der Konzepteingaben zum Schlössliweg 6-10

Die Stadt hat die Wohnliegenschaft Schlössliweg 6-10 in einem vereinfachten Vergabeverfahren im Baurecht an die Genossenschaft Eins aus Schaffhausen vergeben. Für die Vergabe unter gemeinnützigen Bauträgerschaften hatte sich auch die Genossenschaft Wohnenplus, ebenfalls aus Schaffhausen, beworben. Auf Wunsch der beiden Genossenschaften, die am Vergabeverfahren teilgenommen haben, werden die Konzepteingaben in einer einfach gehaltenen Ausstellung der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Zu sehen ist das Siegerprojekt der Genossenschaft Eins von Architekt Dejan Mikavica und das zweitplatzierte Projekt der Genossenschaft Wohnenplus mit Architekt Peter Sandri.

Die Arbeiten können vom 25. Februar bis zum 3. März 2020 werktags von 09.00 bis 17.00 Uhr bei der Stadtplanung im 2. Stock im ehemaligen Schulhaus am Kirchhofplatz 19 besichtigt werden.

Ansprechperson:

Marcel Angele, Leiter Stadtplanung
Telefon: +41 52 632 53 81
E-Mail: marcel.angele(at)stsh.ch

Medienmitteilung vom 20. Februar 2020

Wechsel in der Verwaltungskommission der VBSH

Wolfgang Gleichauf ist vom Stadtrat per 1. März 2020 als neuer Personalvertreter in die Verwaltungskommission (VK) der VBSH gewählt worden. Er war vom Personal der Verkehrsbetriebe vorgeschlagen worden. Wolfgang Gleichauf ersetzt den bisherigen Personalvertreter Fredy Brütsch, welcher die VBSH per Ende Februar verlassen wird. Der Stadtrat dankt Fredy Brütsch für die geleisteten Dienste und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute.

Ansprechperson:

Daniel Preisig, Finanzreferent und Präsident der VK VBSH
Telefon: +41 52 632 52 12, +41 79 330 74 75
E-Mail: daniel.preisig(at)stsh.ch

Medienmitteilung vom 19. Februar 2020

Sanierung der Industrie- und Gennersbrunnerstrasse

Die Industriestrasse und die Gennersbrunnerstrasse in Herblingen werden dieses Jahr saniert und verkehrstechnisch aufgewertet. Damit können Verbesserungen für den Langsamverkehr erreicht, die Leistungsfähigkeit der Strassen erhöht und Belagsarbeiten umgesetzt werden. Am Montag, 2. März beginnen die Bauarbeiten.

Die Bauarbeiten umfassen an der Industriestrasse den Abschnitt vom Kreisel beim Bahnhof Herblingen bis zur Neutalstrasse. Die Gennersbrunnerstrasse wird vom Bahnhof Herblingen bis zur Solenbergstrasse erneuert. Mit den Bauarbeiten werden die Leistungsfähigkeit der Strassen sowie die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmerinnen und -Teilnehmer erhöht sowie anstehende Belagssanierungen umgesetzt. Das Projekt ist Teil des Agglomerationsprogramms 1. Generation und die Kosten werden von Bund, Kanton und Stadt gemeinsam getragen.

In der Gennersbrunnerstrasse wird mit einer Verbreiterung ein neuer Mittelstreifen geschaffen. Damit wird das Abbiegen in die diversen Zufahrten vereinfacht. Der vorhandene Fuss- und Radweg auf der Ostseite der Gennersbrunnerstrasse wird neu nur noch als Fussgängerweg aufrechterhalten. Für die Velofahrerinnen und Velofahrer wird ein neuer Radstreifen auf der Fahrbahn erstellt.

Entlang der Industriestrasse werden eine leichte Verbreiterung der Fahrbahn und ein neuer Fussweg realisiert. Damit kann eine sichere und klare Führung der Fussgänger von der Bahnhaltestelle Herblingen zum Stadion und ins übrige Industriegebiet sichergestellt werden. Weiter wird die Bushaltestelle Neutalstrasse der Buslinie 9 barrierefrei ausgebaut. 

Die Bauarbeiten werden in Etappen durchgeführt und dauern voraussichtlich bis in den späten Herbst. Tiefbau Schaffhausen ist bemüht, die Bauarbeiten möglichst reibungslos umzusetzen. Trotz allem sind Lärmemissionen, kleinere Behinderungen und allfällige Wartezeiten nicht ausgeschlossen.

Ansprechpersonen:

Oliver Baur, Stabsleiter Tiefbau
Telefon: +41 52 632 53 43
E-Mail: oliver.baur(at)stsh.ch

Marius Andrioaei, Projektleiter Tiefbau Schaffhausen
Telefon: +41 52 632 70 58
E-Mail: marius.andrioaei(at)ktsh.ch

Medienmitteilung vom 18. Februar 2020

Das Schaffhauser Wahrzeichen im besten Licht

Gestern Abend feierte die erneuerte Beleuchtung des Munot ihre Feuertaufe. Das neue System setzt das Schaffhauser Wahrzeichen besser in Szene, ist umweltfreundlicher und verbraucht weniger Energie als die bisher eingesetzten Strahler, welche noch aus den Achtzigerjahren stammen.

2018 hatte der Schaffhauser Stadtrat beschlossen, dass die Beleuchtung des Munot erneuert werden soll, da das bisherige Beleuchtungssystem, bestehend aus Quecksilberdampflampen, technologisch veraltet und am Ende seiner Lebensdauer ist. Mit der Konzeption der neuen Munotbeleuchtung beauftragte die Stadt Schaffhausen das Planungsbüro Atelier Dreher aus Flurlingen. Verantwortlich für die technische Umsetzung war die stadteigene Energieversorgerin SH POWER. Anfangs Februar 2020 wurden die letzten Feinabstimmungsarbeiten und Tests abgeschlossen. Gestern Abend um kurz nach 19 Uhr wurde das neue System dann in Betrieb gesetzt – Stadtpräsident Peter Neukomm und Stadträtin Dr. Katrin Bernath weihten die neue und moderne Beleuchtung des Schaffhauser Wahrzeichens zusammen mit Gästen und Medienvertretern offiziell ein.
 
Das bisherige Beleuchtungssystem, welches gestern Abend ausser Betrieb genommen wurde, hatte die Südseite des Munots grossflächig mit Schweinwerfern angestrahlt. Neben dem Gebäude wurden auch Teile des Rebhangs sowie des Nachthimmels durch das grünliche Licht der Quecksilberdampflampen erhellt. Die Munot-Nordseite, Richtung Emmersberg, lag komplett im Dunkeln. Das neue Beleuchtungssystem illuminiert den Munot sowie die Wehrmauern von allen Seiten in einem goldweissen Licht. Dank moderner Lichttechnologie wird das Schaffhauser Wahrzeichen nicht mehr angestrahlt, sondern akzentuiert erleuchtet. Präzisionsfilter in den Strahlern lenken das Licht exakt dorthin, wo es benötigt wird und sparen jene Bereiche aus, die nicht erleuchtet werden sollen. So bleiben der Hirschgraben, der Rebhang und auch der Nachthimmel unbeleuchtet. Einerseits hebt sich der Munot damit besser von der Umgebung ab, andererseits werden die Anwohnerinnen und Anwohner, Tiere und Pflanzen nicht von Streulicht beeinträchtigt. Dieselbe Technologie mit Präzisionsfiltern steht in Schaffhausen bereits bei der Erleuchtung von historischen Altstadtgebäuden im Einsatz.

Eine besondere Bedeutung verleiht die erneuerte Munotbeleuchtung dem Munotglöggli, welches seit über 400 Jahren jeden Abend um 21 Uhr von Hand geläutet wird. Während der rund fünf Minuten, in denen Schaffhausens prominenteste Glocke jeweils läutet, wird sie jetzt erleuchtet. So ist das Munotglöggli in der Stadt Schaffhausen seit gestern nicht nur hör-, sondern auch sichtbar. Auch die Kaponnieren im Munotgraben können dank des neuen Beleuchtungssystems besser inszeniert werden. Zu speziellen Anlässen, wie beispielsweise dem Munotball oder Silvester, werden ihre elegant geschwungenen Dächer beleuchtet.

Der Munot ist nicht zuletzt auch Lebensraum diverser Tierarten. Im Rahmen des Vorprojekts wurden die verschiedenen Interessensvertreter und Verbände zum Schutz von Vögeln, Fledermäusen, Hirschen und anderen Tieren kontaktiert und ihre Bedürfnisse in die Planung aufgenommen. Die Investitionen für Planung und Realisation der neuen Munotbeleuchtung belaufen sich auf rund 330 000 Franken.

Auskünfte erteilt:

Kommunikation SH POWER
+41 52 635 14 68
medien(at)shpower.ch

Medienmitteilung vom 17. Februar 2020

Neuer Bereichsleiter Grün Schaffhausen

Florian Brack wird neuer Leiter des Bereichs Grün Schaffhausen. Er wird seine neue Funktion bei der Stadt Schaffhausen per 15. September 2020 übernehmen. Florian Brack tritt die Nachfolge von Felix Guhl an, der im Herbst 2020 in den frühzeitigen Ruhestand geht.

Der Stadtrat hat Florian Brack zum neuen Bereichsleiter Grün Schaffhausen ernannt. Florian Brack wird seine neue Stelle per 15. September 2020 antreten. Nach der Berufsmatur hat Florian Brack an der Fachhochschule Wädenswil Gartenbau studiert. Berufsbegleitend absolvierte er ein Nachdiplomstudium in Hochschuldidaktik und schloss 2014 an der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW) sein Masterstudium im Bereich Umwelt und natürliche Ressourcen ab. Florian Brack leitete mehrere Jahre die Fachstelle Grünflächenmanagement an der ZHAW. Gegenwärtig ist er als Dozent für urbane Ökosysteme und Leiter einer Forschungsgruppe sowie als Studienberater in der Studiengangleitung im Bereich Umweltingenieurwesen an der ZHAW tätig. Als Leiter der Forschungsgruppe Freiraummanagement und als stellvertretender Leiter des Forschungsbereichs «Urbane Ökosysteme» hat er eine Vielzahl von Projekten realisiert. Nebst seiner Anstellung an der ZHAW bearbeitet er als selbständiger Berater Projekte im Bereich Siedlungsnatur. Florian Brack verfügt über umfangreiche Führungserfahrung und durch seine aktuelle berufliche Tätigkeit und sein Mandat in der Obergärtnerausbildung am Weiterbildungszentrum Rorschach-Rheintal über gute Kontakte zu jungen Fachkräften. Über verschiedene praxisbezogene Forschungsprojekte, beispielsweise das Projekt Grünstadt Schweiz, ist Florian Brack gut in der Branche vernetzt.

Der Stadtrat freut sich auf die Zusammenarbeit mit Florian Brack und wünscht ihm viel Freude bei seiner neuen Tätigkeit.

Foto Florian Brack

Ansprechperson:

Dr. Katrin Bernath, Baureferentin
Telefon: +41 52 632 52 13
E-Mail: katrin.bernath(at)stsh.ch

Medienmitteilung vom 13. Februar 2020

Restaurierung Obertorturm

Knapp zwei Jahre lang wurde die Aussenhülle des Obertorturms restauriert. Der Erhalt des historischen Bauwerks und der Schutz der Alpenseglerkolonie konnten so gesichert werden. Damit wurde der Obertorturm für die nächsten Generationen als prägendes Element des Stadtbildes erhalten.

Erbaut wurde der Obertorturm wohl im 13. Jahrhundert als Wohnturm. 1461 übergab der letzte adlige Besitzer des Wohnturms diesen an die Stadt Schaffhausen, welche ihn zwischen 1461 und 1513 auf die heutige Höhe ausbauen liess. Die Glocke im Dachreiter stammt von 1513 und schlägt somit bereits seit über 500 Jahren die Stunde. Der Turm diente seit der Übergabe an die Stadt, in einer baulichen Einheit mit dem südlich des Turmes bestehenden Obertor, als Stadttor. Im Dachgeschoss wurde eine Wohnung für den Hochwächter eingefügt, die bis 1929 genutzt wurde. Durch seine markante Stellung bildet der Obertorturm ein prägendes Einzelelement im Ortsbild der Altstadt von Schaffhausen. Stadtgeschichtlich ist der Turm als ältestes erhalten gebliebenes Bauwerk der Stadtbefestigung von hoher Bedeutung.

Das Sichtmauerwerk des Obertorturms besteht aus Kalksteinen mit Eckquadern, welches aufgrund verschiedener Umwelteinflüsse in den letzten Jahren stark Schaden genommen hat. Aufgrund von Frostschäden am Hartgestein und der Abplatzungen der Sandsteinquader musste zum Schutz der Passanten ein Sicherheitsnetz installiert werden. Im Rahmen des Sanierungskonzepts konnte das Absanden und Abplatzen von Schalen der Sandsteinquader durch gezielte Eingriffe von Steinbildhauern reduziert werden. Zudem wurden die losen Mörtelfugen entfernt und die Mauerfugen wieder fachgerecht aufgearbeitet.

Die Sanierung ist in Etappen umgesetzt worden. Auf diese Weise war es möglich, die am Turm nistende Alpenseglerkolonie zu schützen. Während der Brutzeit wurde der obere Teil des Gerüstes zurück gebaut, damit die Vögel ihre Nisthöhlen im Turm anfliegen konnten. Die letzte Sanierungsetappe ist im Bereich der heute noch bestehenden Fahrleitungen und wird ausgeführt, sobald die Fahrleitungen demontiert werden.

Ansprechpersonen:

Dr. Katrin Bernath, Baureferentin
Telefon: +41 52 632 52 13
E-Mail: katrin.bernath(at)stsh.ch


Lukas Wallimann, Projektleiter Denkmalpflege
Telefon: +41 52 632 53 78
E-Mail: lukas.wallimann(at)ktsh.ch

Medienmitteilung vom 11. Februar 2020

Sicherheitsmassnahmen im Stadtwald

Der Schaffhauser Wald ist von den Folgen der trockenen und heissen Sommer der letzten Jahre stark betroffen. Viele Baumarten sind geschädigt. Vor allem Fichten, Eschen und Buchen sterben ab und müssen aus Sicherheitsgründen gefällt werden. Wo möglich werden abgestorbene Bäume als «Biotopbäume» stehen gelassen.

Infolge der trockenen und heissen Sommer der letzten Jahre fehlt den Bäumen das zur Transpiration notwendige Wasser. Die Bäume reduzieren deshalb das Kronen- und Wurzelvolumen. Kronenteile mit dicken Ästen oder ganze Bäume sterben ab. Durch die Schwächung der Bäume können Schadpilze eindringen und Borkenkäfer befallen die Fichten. Den Bäumen fehlt oft die notwendige Energie, sich gegen diese Parasiten zu wehren. Das Ausmass der Schäden und das rasche Absterben von Bäumen ist für die Forstdienste eine grosse Herausforderung. Leider treten die Auswirkungen überall im Stadtwald mehr oder weniger stark auf.

Angesichts der erhöhten Risiken im Wald sind die Besuchenden angehalten, den Wald bei stärkerem Wind zu meiden und Absperrungen sowie Anordnungen des Forstpersonals strikte zu beachten. Die Stadt als Waldeigentümerin kontrolliert den Zustand und an stark frequentierten Orten werden Massnahmen zur Reduktion des Risikos für Waldbesuchende umgesetzt. Die kranken und toten Bäume werden entlang von Strassen in einem Abstand von ca. 30 Metern (Baumhöhe), bei Grillplätzen und Sporteinrichtungen gefällt. Fichten werden auch weiter weg im Bestand entfernt, um die weitere Ausbreitung des Borkenkäfers zu verhindern und das wertvolle Holz nutzen zu können. Bei der Verwendung als Bau- oder Industrieholz bleibt das im Holz enthaltene CO2 langfristig gebunden. Bei der Nutzung als Energieträger können fossile Brennstoffe mit dem nachwachsenden Rohstoff Holz ersetzt werden.

Im Jahr 2019 stammten im Stadtwald Dreiviertel des gefällten Holzes aus dieser sogenannten Zwangsnutzung. Der restliche Viertel fiel bei Pflege- und Naturschutzmassnahmen an. Durch das Fällen der geschädigten und toten Bäume entsteht Platz für die Nachbarbäume und es gelangt wieder Licht auf den Waldboden. Mit der natürlichen Verjüngung und durch Anpflanzung entwickeln sich wieder junge Bäume. Dabei wird auf eine grosse Baumartenvielfalt geachtet. Das Ziel der Waldpflege ist ein artenreicher, stabiler Mischwald mit Bäumen verschiedenen Alters. Mit einer hohen Artenvielfalt wird das Risiko des Schädlings- und Schaderregerbefalls verteilt. Geschädigte oder tote Bäume, die im Wald belassen werden können, sind wertvolle Biotopbäume auf denen viele Insekten, Käfer, Vögel und Fledermäuse ihren Nahrungs- oder Wohnplatz finden.

In den kommenden Tagen werden entlang dem Buchthalerwald, im Neubrunn, im Felsentäli und im Freudental entlang der Strasse mehrere Bäume entfernt. Dafür müssen Strassen temporär gesperrt werden. Die Absperrungen sind zwingend zu respektieren. Grün Schaffhausen bittet um Verständnis für allfällige Umwege und Behinderungen.

Die Arbeiten sind im Winterhalbjahr gut sichtbar, was teilweise Kritik aus einzelnen Kreisen der Bevölkerung hervorruft. Diese Situation ist eine grosse Herausforderung für die Mitarbeitenden von Grün Schaffhausen. Die Forstfachleute sind bemüht, die notwendigen Fällungen so schonend wie möglich durchzuführen, um die verschiedenen Funktionen des Waldes weiterhin zu gewährleisten.

Ansprechperson:
Felix Guhl, Bereichsleiter Grün Schaffhausen
Telefon: +41 52 632 56 51
E-Mail: felix.guhl(at)stsh.ch

Medienmitteilung vom 9. Februar 2020

Städtische Vorlage angenommen und Ersatzmitglied Stadtschulrat gewählt

Die Stimmberechtigten der Stadt Schaffhausen haben der Aufwertung der Sportanlage «Schweizersbild» zugestimmt. Als Ersatzmitglied für die restliche Amtsperiode 2017-2020 ist Werner Bächtold (SP) in den Stadtschulrat gewählt worden.

Die Stimmberechtigten der Stadt Schaffhausen haben mit 7‘053 Ja-Stimmen zu 6‘104 Nein-Stimmen der Aufwertung der Sportanlage «Schweizersbild» zugestimmt. Die Stimmbeteiligung lag bei 64.81 Prozent. Als Ersatzmitglied für die restliche Amtsperiode 2017-2020 in den Stadtschulrat ist mit 5‘208 Stimmen Werner Bächtold (SP) gewählt worden.

Das Ergebnis zur Abstimmung Aufwertung Sportanlage «Schweizersbild» im Detail:

Zahl der Stimmberechtigten: 22‘439
Eingelegte Stimmzettel: 14‘542
Leere Stimmzettel: 1‘381
Ungültige Stimmzettel: 4
Gültige Stimmzettel: 13‘157

Es haben gestimmt mit Ja: 7‘053
Es haben gestimmt mit Nein: 6‘104

Ja-Stimmen: 53.61 %
Nein-Stimmen: 46.39%

Die Stimmbeteiligung lag bei 64.81 %.

Das Resultat der Wahl eines Ersatzmitglieds in den Stadtschulrat für die restliche Amtsperiode 2017-2020 im Detail:

Zahl der Stimmberechtigten: 22‘439
Eingelegte Stimmzettel: 13‘946
Leere Stimmzettel: 5‘909
Ungültige Stimmzettel: 513
Gültige Stimmzettel: 7‘524
Absolutes Mehr: 3‘763

Werner Bächtold (SP): 5‘208 Stimmen
Roland Saurer:            2‘124 Stimmen
Einzelne:         192 Stimmen

Gewählt ist Werner Bächtold.

Die Stimmbeteiligung lag bei 62.15 %.

Ansprechpersonen:

Dr. Raphaël Rohner, Bildungsreferent
Telefon: +41 52 632 52 14
E-Mail: raphael.rohner(at)stsh.ch


Dr. Katrin Bernath, Baureferentin
Telefon: +41 52 632 52 13
E-Mail: katrin.bernath(at)stsh.ch

 

Medienmitteilung vom 5. Februar 2020

Zwischenergebnisse des Pilotprojekts Frühe Deutschförderung

Das Pilotprojekt Frühe Deutschförderung in der Stadt Schaffhausen blickt auf ein aufschlussreiches erstes Jahr zurück. Ergebnisse aus der Sprachstanderhebung und weitere Analysen bestätigen den Handlungsbedarf und zeigen Entwicklungsfelder im Bereich der Kommunikation und des Ausbaus von Förderplätzen. Im August 2020 treten die ersten Kinder aus dem Förderprogramm in den Kindergarten ein. Erkenntnisse über die effektive Wirkung der Massnahmen werden ab 2021 erwartet.

Sprache ist der Schlüssel zur Gesellschaft. Erkannte Defizite bei vielen Kindern beim Kindergarteneintritt haben zum Pilotprojekt Frühe Deutschförderung geführt. Ziel des Pilotprojekts ist es, ein passendes Sprachfördermodell für fremdsprachige Kinder im Vorschulalter zu erarbeiten. Damit soll die Chancengerechtigkeit für alle Kinder bei Eintritt in den Kindergarten verbessert und das Schulsystem entlastet werden. Die jährliche Sprachstanderhebung, die Fördermassnahmen, die Elternbildung und die Weiterbildung des Fachpersonals bilden die Grundpfeiler.

Im Januar 2019 wurde erstmals eine Sprachstanderhebung durchgeführt. Für 37 Prozent aller erfassten Kinder sprach die Stadt Schaffhausen daraufhin eine Sprachförderempfehlung aus. Knapp die Hälfte dieser Kinder verfügte zum Erfassungszeitpunkt über keine oder fast keine Deutschkenntnisse. Aufgrund der Empfehlungen verzeichneten die ausgewiesenen Sprachförderinstitutionen im Anschluss vermehrt Anmeldungen. Die Evaluation der Sprachstanderhebung 2019 ist unterdessen abgeschlossen und liefert wertvolle Informationen hinsichtlich der Projektweiterführung.

Im Zentrum der Projektaktivitäten standen im Jahr 2019 die Programmeinführung und die Generierung erster Referenzzahlen. Auf dieser Grundlage konnten Handlungsfelder für das Jahr 2020 definiert werden. Im Bereich der Kommunikation sollen Fachverantwortliche und Interessensvertretungen noch intensiver über das Programm informiert und ein Kommunikationsnetzwerk aufgebaut werden. Damit erhofft sich die Projektleitung eine Verbesserung der Erreichbarkeit der fremdsprachigen Familien. Ein weiterer Schwerpunkt wird der Ausbau von Förderplätzen in Kindertagesstätten sein. Die alltagsintegrierte Sprachförderung kann dort aufgrund der längeren Betreuungszeiten erfolgsversprechend umgesetzt werden. Eine externe Evaluation der Spielgruppenlandschaft soll hinsichtlich zukünftiger Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten Aufschluss geben.

Diesen Januar wurde die zweite Sprachstanderhebung initiiert. Insgesamt wurden 340 Familien mit Kindern im Vorschulalter angeschrieben. Die Eltern wurden wiederum gebeten, den Sprachstand ihrer Kinder mit Hilfe eines Fragebogens einzuschätzen. Erste Zahlen und Erkenntnisse daraus werden gegen Mitte Jahr erwartet. Die Erhebung sowie der Besuch von Fördermassnahmen basieren zurzeit noch auf Freiwilligkeit. Erfreulicherweise verzeichnet die Stadt Schaffhausen auch dieses Jahr einen überraschend hohen Rücklauf der Fragebögen. Dies widerspiegelt das Interesse der Familien, ihren Kindern ein optimales Entwicklungsumfeld zu ermöglichen. Im August 2020 treten die ersten Kinder aus dem Deutschförderprogramm in den Kindergarten ein. Die Stadt Schaffhausen rechnet bis Ende Jahr mit ersten wertvollen Rückmeldungen seitens der Lehrerschaft. 

Zusammenfassend beurteilt das Bildungsreferat den Programmfortlauf als gelungen. Das Pilotprojekt gewinnt zunehmend an Dynamik. Erste Ergebnisse und Analysen lassen wichtige Handlungsfelder erkennen. Spezifische Möglichkeiten zur Integration und Sprachbildung werden geprüft. Die Wichtigkeit des Spracherwerbs in der Frühen Kindheit ist auf kantonaler wie nationaler Ebene erkannt. Bildungsreferent Raphaël Rohner und die Projektleitung sind zuversichtlich, dem Grossen Stadtrat mit einer Vorlage für eine Verordnung ab 2023 ein passendes Modell für die städtischen Familien zu präsentieren. Eine gesetzliche Grundlage für eine Verpflichtung von Eltern von Kindern mit unzureichenden Deutschkenntnissen zur Teilnahme an Fördermassnahmen soll dabei geprüft werden. Ausreichende Deutschkenntnisse müssen aus bildungs- und gesellschaftspolitischen Überlegungen eingefordert werden können.

Ansprechpersonen:

Dr. Raphaël Rohner, Bildungsreferent
Telefon: +41 52 632 52 14
E-Mail: raphael.rohner(at)stsh.ch

Kathrin Borer, Projektleiterin Frühe Deutschförderung
Telefon: +41 52 632 53 51
E-Mail: kathrin.borer(at)stsh.ch

Medienmitteilung vom 5. Februar 2020

Baustart für die Verlängerung der VBSH-Linie 5 in Herblingen

Nachdem ein Rekurs gegen die Verlängerung der VBSH-Linie 5 in Herblingen abgewendet werden konnte, beginnen am 10. Februar 2020 die Bauarbeiten. Damit sollte einer Inbetriebnahme im Sommer 2020 nichts mehr im Wege stehen.

Die Verlängerung der Linie 5 ist Teil der Vorlage «Mehr öV für Herblingen», welche das Ziel verfolgt, das stark wachsende Quartier Herblingen besser an den öffentlichen Verkehr anzuschliessen. Die Schaffhauser Stimmbevölkerung hat die Vorlage am 24. September 2017 mit grosser Mehrheit gutgeheissen. In der Folge wurde im Dezember 2018 die neue Linie 9 in Betrieb genommen. Die Linie 9 verbindet den Ebnat mit dem Stadion, der S-Bahn-Station und dem Einkaufszentrum Herblingen.

Als weiterer Schritt steht nun die Verlängerung der Linie 5 bis zur Haltestelle Schlossweiher im Quartier Trenschen an. Die Umsetzung dieses Projekts war längere Zeit durch eine Einsprache blockiert. Nachdem der Schaffhauser Regierungsrat im November 2019 die Einsprache abgewiesen hat, konnten die Verkehrsbetriebe und Tiefbau Schaffhausen die Arbeiten am Projekt wieder aufnehmen. Als Teil des Agglomerationsprogramms der 1. Generation wurde für das Projekt eine Mitfinanzierung durch den Bund beantragt, welche in der Zwischenzeit genehmigt wurde. Somit können die Bauarbeiten am 10. Februar 2020 beginnen, womit die Verlängerung der VBSH-Linie 5 voraussichtlich im Sommer 2020 in Betrieb genommen werden kann. Das Bauprojekt beinhaltet den Bau eines Wendeplatzes im Schlossweiher an der Thayngerstrasse und verschiedene neue Haltestellen.

Für die Verkehrsbetriebe Schaffhausen ist die Verlängerung der Linie 5 mit zusätzlichen Haltestellen und einem längeren Linienfahrweg verbunden, womit auch ein neuer Fahrplan nötig wird. Die Abfahrtszeiten der Busse werden sich auf der gesamten Linie 5 um ein paar Minuten verschieben. Am Taktgefüge selbst wird jedoch nichts verändert. Zudem müssen drei zusätzliche Fahrdienstmitarbeitende eingestellt werden. Der Rekrutierungsprozess dazu läuft bereits.

Ansprechpersonen:

Marcel Seelhofer, Projektleiter Verkehrsbetriebe Schaffhausen
Telefon: +41 52 644 20 40
E-Mail: marcel.seelhofer(at)vbsh.ch

Oliver Baur, Stabsleiter Tiefbau
Telefon: +41 52 632 53 43
E-Mail: oliver.baur(at)stsh.ch

Medienmitteilung vom 5. Februar 2020

Sanierung der Wegverbindung vom BBZ-Areal ins Mühlental

Der Fussweg zwischen dem BBZ-Areal und dem Mühlental entlang des kleinen Wäldchens stellt sowohl für die Lernenden des BBZ als auch für die Anwohnerinnen und Anwohner im vorderen Mühlental eine wichtige Verbindung dar. In den letzten Jahren ist er ziemlich zugewachsen und war vor allem mit Kinderwagen nur noch beschränkt befahrbar.

Grün Schaffhausen hat das von der IG Mühlental vorgebrachte Anliegen zur Verbesserung des Fusswegs aufgenommen und zwei Ausbauvarianten geprüft: Einerseits einen Ausbau auf die optimale Breite mit entsprechenden Abstützungen im Gelände, andererseits eine reduzierte Variante. Diese stellt die Begehbarkeit wieder her und nimmt Rücksicht auf die Bäume entlang des Wegs.

Der Weg wurde nun behutsam erneuert, mit einem neuen Kiesbelag versehen und talseits mit einer Betoneinfassung abgestützt. Im Bereich der bestehenden Bäume wurde die Einfassung unterbrochen. Somit steht wieder eine durchgehende stufenlose Verbindung zwischen Mühlental und Bleiche zur Verfügung.

Ansprechperson:

Christian Gubler, Landschaftsarchitekt Grün Schaffhausen
Telefon: +41 52 632 56 54
E-Mail: christian.gubler(at)stsh.ch

Medienmitteilung vom 23. Januar 2020

Restaurant am Rhein im Areal Gassa geplant

Viele Schaffhauserinnen und Schaffhauser wünschen sich mehr Aufenthaltsmöglichkeiten am Rhein. Der Stadtrat hat die Aufwertung des Rheinufers deshalb zu einem Legislaturschwerpunkt erklärt und präsentiert nun eine Vorlage zur Aufwertung des Areals Gassa unterhalb des Salzstadels.

Das Areal Gassa soll mit einem Restaurant mit Terrasse am Rhein aufgewertet werden. Der Stadtrat hat eine entsprechende Vorlage an den Grossen Stadtrat verabschiedet. Das Investitionsvolumen für den Bau des Restaurants mit Rheinterrasse und die Platzgestaltung im Bereich Gassa beläuft sich auf 2.180 Mio. Franken. Der Investitionskredit muss vom Grossen Stadtrat beschlossen werden und untersteht dem obligatorischen Referendum. Mit der Vorlage wird auch ein parlamentarischer Auftrag erfüllt. 2017 wurde ein Postulat von Grossstadtrat Stefan Marti mit 25:3 Stimmen als erheblich erklärt.

Das geplante Restaurant bietet bis zu 60 Innenplätze mit Sicht auf den Rhein, eignet sich auch für Apéros, Ausstellungen und Vorführungen und kann für Trauungen verwendet werden. Die Stadt wird das Restaurant verpachten. Mit dem Bau des Restaurants werden eine neue Führung des Veloverkehrs und die Anpassung der unmittelbaren Umgebung nötig. Zudem ist die ganzheitliche Gestaltung des Areals bis zum Salzstadel im Sinne eines kleinen, öffentlichen Gassa-Platzes mit einer Bepflanzung und Parkmobiliar vorgesehen.

Das Projekt wurde unter Einbezug der Stadtbildkommission entwickelt. Aufgrund der speziellen Lage wurde es verschiedenen Bewilligungsinstanzen zur Vorprüfung vorgelegt und von diesen als bewilligungsfähig beurteilt. Die Eidgenössische Natur- und Heimatschutzkommission (ENHK) kam zum Schluss, dass «das Vorhaben zu keiner Beeinträchtigung des Ortsbildes von nationaler Bedeutung Schaffhausens (…) führen wird (…)». Die Projektplanung sieht vor, dass die Eröffnung des Restaurants und des neuen Platzes bei verzögerungsfreier Baubewilligung zu Beginn der Sommersaison 2023 gefeiert werden kann.

Mit dem Restaurant am Rhein und der Umgestaltung des Areals Gassa rückt die Stadt näher an den Rhein und gewinnt einen urbanen Ort mit Strahlkraft, sowohl für Bewohnerinnen und Bewohner als auch für Besucherinnen und Besucher der Stadt.

Link zur Vorlage

Ansprechpersonen:

Daniel Preisig, Finanzreferent
Telefon: +41 52 632 52 12, +41 79 330 74 75
E-Mail: daniel.preisig(at)stsh.ch

Roger Düring, Immobilienverantwortlicher
Telefon: +41 52 632 53 42
E-Mail: roger.duering(at)stsh.ch

Medienmitteilung vom 22. Januar 2020

Gestaltungsrichtpläne für die historischen Dorfkerne

Die historischen Dorfkerne von Buchthalen, Hemmental und Herblingen sind in den Zonenplänen als Kernzonen ausgewiesen, die aufgrund ihrer baukulturellen Bedeutung mit ihrem typischen Charakter und dem dörflichen Erscheinungsbild erhalten werden sollen. Der Stadtrat hat Gestaltungsrichtpläne erlassen, in denen die bisher angewandte Praxis in der Beratung und Beurteilung von Bauvorhaben in den Kernzonen übersichtlich und transparent festgehalten wird.

Für die Dorfkernzonen Buchthalen und Herblingen sowie die Kernzone Hemmental sind in der Bauordnung Grundsätze zur räumlichen Entwicklung und Gestaltung festgehalten. Die Bedingungen zur Erreichung dieser Grundsätze sind vom Stadtrat festzulegen. Dazu hat er die Gestaltungsrichtpläne für die drei Dorfkerne erlassen, welche das bauliche Entwicklungspotenzial und den Rahmen für die bauliche Entwicklung aufzeigen. Solche Gestaltungsrichtpläne mit Hinweisen zu Setzung und Gestaltung von Gebäuden, Freiräumen, Vorgärten und Erschliessung lagen bisher für die Dorfkernzonen von Buchthalen und Herblingen sowie die Kernzone von Hemmental nicht vor. Im Zusammenhang mit der Teilrevision der Bauordnung und des Zonenplans hatte der Stadtrat die Stadtplanung beauftragt, die Gestaltungsrichtpläne zu erarbeiten. In Workshops hat die Stadtplanung zusammen mit Grün Schaffhausen, der Denkmalpflege und der Baupolizei mit Unterstützung eines externen Planungsbüros für die drei Dorfkerne Entwicklungsgrundsätze, Vorschriften und erläuternde Pläne erstellt. Diese wurden im November 2019 Vertreterinnen und Vertretern der Quartier- respektive Dorfvereine sowie Verbänden und Vereinen vorgestellt und positiv aufgenommen. In der Folge hat der Stadtrat die Gestaltungsrichtpläne nun behördenverbindlich festgesetzt.

Mit den Gestaltungsrichtplänen ist nun die seit Jahren angewandte Praxis zur Beurteilung von Bauvorhaben in den Dorfkernzonen bzw. der Kernzone übersichtlich und transparent festgehalten. Damit kann unter Berücksichtigung der jeweiligen ortsbaulichen Situation und Charakteristika ein einheitliches Vorgehen in der Beratung von Bauherren und Planenden sichergestellt werden.

Ansprechpersonen:

Dr. Katrin Bernath, Baureferentin
Telefon: +41 52 632 52 13
E-Mail: katrin.bernath(at)stsh.ch

Marcel Angele, Leiter Stadtplanung
Telefon: +41 52 632 53 81
E-Mail: marcel.angele(at)stsh.ch

Medienmitteilung vom 22. Januar 2020

Hochwasserschutz Wirbelwies

Im Zusammenhang mit der privaten Überbauung «Wirbelwies» an der Hauentalstrasse setzt die Stadt Hochwasserschutz- und Renaturierungsmassnahmen am Hemmentalerbach um. Diese Massnahmen sind notwendig, um den Hochwasserschutz zu gewährleisten.

An der Hauentalstrasse entsteht in absehbarer Zeit die private Überbauung «Wirbelwies». Da die Stadt den Schutz der geplanten Überbauung auch vor grösserem Hochwasser gewährleisten muss, braucht es Massnahmen, um die Abflusskapazitäten des Hemmentalerbachs zu erhöhen. Hierfür wird das Gerinne des Baches auf einer Länge von rund 380 Metern ausgebaut. Der mit Stützmauern und Blocksteinen eingefasste Bachabschnitt, ab dem Gelände der Chrischona-Gemeinde bis zur Parzelle GB 10496, wird verbreitert und vertieft. Bachabwärts, entlang der Parzelle GB 3507, wird das Bachbett aufgeweitet und renaturiert. Mit diesen Massnahmen werden die technischen und gesetzlichen Anforderungen an den Hochwasserschutz umgesetzt sowie die ökologischen Aspekte berücksichtigt. Durch die Revitalisierungsmassnahmen erhält der Hemmentalerbach im Bereich der geplanten Wohnüberbauung «Wirbelwies» mehr Raum und fliesst künftig durch ein naturnahes, leicht mäandrierendes Bachbett.

Um diese Massnahmen umsetzen zu können, ist es unumgänglich, die Bäume und Sträucher im betroffenen Abschnitt vorgängig zu fällen. Sieben grosse Einzelbäume werden erhalten und in der Bauphase besonders geschützt. Die notwendigen Rodungsarbeiten finden in den Monaten Januar und Februar statt. Die Arbeiten für den Hochwasserschutz starten voraussichtlich im Spätsommer und dauern rund ein Jahr. Nach Abschluss der Bauarbeiten werden die Böschungen des Bachs im betroffenen Bereich wieder mit neuen einheimischen und standortgerechten Gehölzen bepflanzt.

Ansprechpersonen:

Oliver Baur, Stabsleiter Tiefbau
Telefon: +41 52 632 53 43
E-Mail: oliver.baur(at)stsh.ch

Thomas Schneider, Projektleiter Gewässer
Tiefbau Schaffhausen
Telefon: +41 52 632 78 08
E-Mail: thomas.schneider(at)ktsh.ch

Medienmitteilung vom 20. Januar 2020

Stadtbevölkerung bleibt 2019 stabil

Die Einwohnerzahl der Stadt Schaffhausen ist 2019 um 24 Personen auf 36'641 gewachsen. 212 Personen wurden eingebürgert, der Ausländeranteil sinkt auf 28.22 Prozent.

Die Bevölkerung der Stadt Schaffhausen wuchs auch im vergangenen Jahr. Der Zuwachs fällt mit lediglich +24 Personen (Vorjahr +274 Personen) verhalten aus. Per 31. Dezember 2019 zählte die Stadt Schaffhausen 36'641 Einwohnerinnen und Einwohner. Am 31. Dezember 2019 wohnten 18'835 Frauen (51%) und 17'806 (49%) Männer in der Stadt Schaffhausen.

Von den niedergelassenen Personen waren 26'302 Schweizerbürger und 10'339 ausländische Staatsbürger. Im Jahr 2019 wurden 212 (Vorjahr: 236) in der Stadt Schaffhausen wohnhafte, ausländische Staatsangehörige eingebürgert. Damit stieg die Anzahl der Schweizerbürger gegenüber 2018 um 115 Personen, die ausländische Bevölkerung nahm um 91 Personen ab. Der Ausländeranteil sinkt auf 28.22 Prozent (Vorjahr 28.48%). Wie bereits in den Vorjahren waren die Deutschen mit 2'292 Personen (6.3% der Gesamtbevölkerung) die grösste in der Stadt Schaffhausen wohnhafte Ausländergruppe, gefolgt von den Italienern mit 1'166 Personen (3.2%), den Kosovaren (661 Personen, 1.8%) und den Türken (632 Personen, 1.7%).

Der Saldo bei Zu- und Wegzügen ist nahezu ausgeglichen. 2019 sind 24 Personen mehr zu- als weggezogen (1'982 Zuzüge, 1'958 Wegzüge). Im vergangenen Jahr wurden in der Stadt Schaffhausen 344 Kinder geboren, 372 Personen sind 2019 gestorben. Die Zahl der Todesfälle liegt damit um 28 höher als die Zahl der Geburten. Aufgeschlüsselt auf Schweizer und ausländische Staatsangehörige liegt der Geburtenüberschuss bei Ausländern bei 87 Personen (121 Geburten, 34 Todesfälle), währendem bei den Schweizern bei 223 Neugeborenen und 338 Todesfällen ein Sterbeüberschuss von 115 resultiert.

29.07 Prozent der städtischen Bevölkerung waren Ende 2019 evangelisch-reformiert (Vorjahr 29.81%, -265), 22.12 Prozent römisch-katholisch (Vorjahr 22.59%, -168), 0.16 Prozent christkatholisch (Vorjahr 0.15%, +2). Über andere Konfessionszugehörigkeiten wird im Einwohnerregister keine Statistik geführt.

Ende 2019 lebten in Schaffhausen 9'177 Personen (25.05%) die jünger waren als 26 Jahre und 7'940 Personen (21.66%), die älter als 65 Jahre waren. 19'524 Personen (53.29%) der Bevölkerung war zwischen 26 und 65 Jahre alt.
 
Ansprechpersonen:

Daniel Preisig, Finanzreferent
Telefon: +41 52 632 52 12, +41 79 330 74 75
E-Mail: daniel.preisig(at)stsh.ch

Alexandra Foschum, Leiterin Einwohnerkontrolle
Telefon: +41 52 632 52 80
E-Mail: alexandra.foschum(at)stsh.ch

Stellungnahme des Stadtrats vom 16. Januar zur «Aufwertung Sportanlage Schweizersbild»

Stellungnahme des Stadtrats zur Volksabstimmung «Aufwertung Sportanlage Schweizersbild» vom 9. Februar 2020

Investitionen für den Breitensport und die Bevölkerung

Mit der Aufwertung der Sportanlage «Schweizersbild» entsteht ein Sport- und Erholungsraum, der vielfältig genutzt werden kann und der Bevölkerung und dem Breitensport dient. In den letzten Jahrzehnten hat das Gebiet «Schweizersbild - Birchrüti» grosse Veränderungen erfahren. Neben den Sportanlagen des Schulhauses «Gräfler» entstand ab den 90er Jahren eine vielfältige Sportinfrastruktur mit einem Fussballplatz und einer privaten Sporthalle. 2004 folgte ein weiteres Fussballfeld und in den Jahren 2010/11 der Neu- und Ausbau des privaten Nationalen Handball-Trainings- und Leistungszentrums Schaffhausen (NHTLZ).

Das vorliegende Projekt beinhaltet ein Gesamtkonzept, um die Sportanlage «Schweizersbild» aufzuwerten. Die bestehenden Einrichtungen werden ergänzt und leistungsfähiger gemacht. So kann auf den steigenden Bedarf an Sportanlagen für den Breitensport reagiert werden. Aber auch für das Quartier soll die Verbesserung der Sport- und Freizeitanlage einen Mehrwert bringen mit einem neuen Spielplatz, welcher vielfältige Begegnungen zulässt. Gleichzeitig erfährt die Umgebung mit einer Vernetzung der naturnahen Schulhausumgebung eine Aufwertung und können Hochwasserschutzmassnahmen umgesetzt werden.

Zentraler Bestandteil der Vorlage ist der Bau eines neuen Garderobengebäudes mit Mehrzweckraum. Damit stehen in Zukunft ausreichend Garderoben zur Verfügung, um eine höhere Auslastung der Sportanlagen zu ermöglichen. Damit die bestehenden Fussballplätze stärker genutzt werden können, sind der Umbau eines Platzes in ein Kunstrasenfeld sowie die Ergänzung der Beleuchtung und eine automatische Bewässerung vorgesehen. Eine Beachvolleyballanlage anstelle des schlecht genutzten Allwetterplatzes und eine Finnenbahn ergänzen das Angebot für den Schul- und Freizeitsport.

Damit steht neu ein gut organisierter Sport- und Erholungsraum zur Verfügung, der vielfältig genutzt werden kann. Die Aufwertung der Infrastruktur lässt eine bessere Auslastung der Plätze zu und der Mangel an Garderoben wird behoben. Das Projekt ist breit abgestützt, indem Sportvereine, Vertreterinnen und Vertreter des NHTLZ und des Quartiervereins einbezogen wurden. Weiter wird mit dem Bau eines Spielplatzes eine Lücke geschlossen. Der Stadtrat empfiehlt den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern, dem Kredit von 6.3 Mio. Franken zur Aufwertung der Sportanlage zuzustimmen.

Im Namen des Stadtrats
Dr. Raphaël Rohner, Bildungsreferent und Dr. Katrin Bernath, Baureferentin

Ansprechpersonen:

Dr. Raphaël Rohner, Bildungsreferent
Telefon: +41 52 632 52 14
E-Mail: raphael.rohner(at)stsh.ch

Dr. Katrin Bernath, Baureferentin
Telefon: +41 52 632 52 13
E-Mail: katrin.bernath(at)stsh.ch

Gemeinsame Medienmitteilung von Kanton und Stadt Schaffhausen vom 16. Januar 2020

Förderprogramm Energie: Stadt und Kanton spannen zusammen

Wer im Kanton Schaffhausen plant, sein Haus energetisch zu sanieren oder seine alte Öl- oder Gasheizung durch erneuerbare Energien zu ersetzen, wird durch das Förderprogramm Energie finanziell unterstützt. Ab 2020 werden die Förderprogramme von Stadt und Kanton Schaffhausen zusammengeführt. Dadurch können zusätzliche Bundesmittel in den Kanton geholt und Abläufe vereinfacht werden. Zudem werden die Förderbeiträge leicht nach oben angepasst.

Das Förderprogramm Energie unterstützt Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer, wenn sie ihre Liegenschaft besser isolieren oder auf erneuerbare Energien umsteigen. Das kantonale Programm in seiner heutigen Form existiert bereits seit zwei Jahren und wird 2020 mit kleinen Anpassungen weitergeführt. Das Förderprogramm ist ein wichtiges Instrument zur Erreichung der energie- und klimapolitischen Ziele des Kantons. Es wird zu einem grossen Teil aus Bun-desmitteln (Teilzweckbindung der CO2-Abgabe auf Brennstoffen) finanziert.

Die Stadt Schaffhausen, die für ihr energie- und klimapolitisches Engagement mit dem Label Energiestadt Gold ausgezeichnet wurde, verfügte bisher über ein eigenes Förderprogramm Energie. Im Gegensatz zum Kanton erhält die Stadt keine Bundesmittel. Um Synergien zwischen Kanton und Stadt nutzen zu können und höhere Bundesbeiträge – rund 10 Prozent mehr – zu generieren, arbeiten die Stadt und der Kanton im Förderprogramm Energie künftig zusammen. Die Energiestadt Gold führt kein eigenes Förderprogramm Energie mehr, sondern beteiligt sich am Förderprogramm des Kantons. Mit den zusätzlich zur Verfügung stehenden Mitteln erhöht der Kanton in Absprache mit der Stadt in ausgewählten Förderbereichen die Förderbeiträge in der Stadt.

Bei einer energetischen Gebäudesanierung von Wohn- und Nichtwohnbauten werden auf dem Stadtgebiet bis zu 50 % des kantonalen Beitrags zusätzlich ausbezahlt. Aufgrund der hohen Energieeffizienz und Klimafreundlichkeit von Wärmenetzen werden auch diese im Stadtgebiet mit bis zu 50 % der kantonalen Beiträge zusätzlich bezuschusst, wenn dadurch eine Öl-, Gas- oder Elektroheizung ersetzt wird.

Für den gesamten Kanton gelten 2020 etwas höhere Beiträge bei der energetischen Sanierung von Einzelbauteilen (z.B. Dach, Wand) und bei Gesamtsanierungen. Damit sollen mehr Gebäudesanierungen angestossen werden. Denn um die Ziele der Energie- und Klimapolitik zu erreichen, muss die Sanierungsrate im Gebäudebereich gesteigert werden. Neu eingeführt wurde ein Bonus für die Wärmedämmung von Dachflächen bei gleichzeitiger Installation einer Solarstromanlage.

Eine bis Ende 2020 befristete Aktion gilt beim Ersatz von zentralen Elektroheizungen: Wer diese durch eine Wärmepumpenanlage, eine Holzfeuerung oder einen Anschluss an ein Wärmenetz ersetzt, profitiert in diesem Jahr von einem zusätzlichen Bonus. Ende Jahr läuft die 10-jährige Frist für den Ersatz dieser Heiztechnologie gemäss Baugesetz ab. Neu ins Programm aufgenommen wurde die Förderung von stationären Batteriespeichern für Solarstromanlagen. Zu beachten ist weiterhin, dass ein Fördergesuch immer vor Baubeginn eingereicht werden muss.

Das Energieförderprogramm 2020 ist unter folgendem Link abrufbar: Energieförderprogramm 2020. Weitere Informationen sind bei der kantonalen Energiefachstelle unter www.energie.sh.ch erhältlich.

Auskunft erteilen:
- Regierungsrat Martin Kessler, Tel. 052 632 73 01
- Stadträtin Katrin Bernath, Tel. 052 632 52 13

Medienmitteilung vom 15. Januar 2020

Bericht zu den hängigen Motionen und Postulaten

Der Stadtrat legt dem Grossen Stadtrat den Bericht zu den hängigen Motionen und Postulaten vor. Insgesamt handelt es sich um zwei Motionen und fünfzehn Postulate. Für zwei Postulate wird eine Abschreibung beantragt und für zwei Motionen und dreizehn Postulate eine Fristverlängerung.

Fristverlängerungen werden für die Motionen Peter Neukomm betreffend «Tagesschulen jetzt!'» und Dr. Raphaël Rohner betreffend «Sport- und Freizeitanlagekonzept für die Stadt Schaffhausen» beantragt.

Für die Postulate Andi Kunz «Flächendeckende Prüfung von Aufzonungen», Martin Egger «Schluss mit staatlicher Finanzierung privater Hobbys und Prüfung nachhaltiger Nutzung des Kammgarnareals», Hermann Schlatter «Kostendeckende Abfallentsorgung», Till Hardmeier «Optimierungsmöglichkeiten bei der Abfallentsorgung», Daniel Böhringer «Optimierungsmöglichkeiten bei der Abfalltrennung», Till Hardmeier «Faire Zentrumslasten - prüfen und anpassen», Hermann Schlatter «Wie verbessern wir die strategische Führung und machen SH POWER fit für die Strommarktliberalisierung?», Stefan Marti «Ein Restaurant direkt am Wasser z.B. im Areal 'Gassa'», Urs Tanner «Förderung der Elektromobilität; Bereitstellung von Gratisparkplätzen für Elektropersonenwagen, Erstellung von Ladestellen, allgemeine Förderung von Elektropersonenwagen und Elektrofahrrädern», Ernst Yak Sulzberger «Schulergänzende Tagesstrukturen jetzt!», Edgar Zehnder «Prozessanpassung Bauinvestition», Michael Mundt «Schaffhausen näher an den Rhein - Das Parlament mitreden lassen», Christian Ulmer «Schluss mit familienfeindlichen Bustarifen in der Stadt» werden Fristverlängerungen beantragt.

Für die Postulate Georg Merz «Bessere Begehbarkeit der Fussgängerzone für Menschen mit Einschränkungen» und Marco Planas «Integrationsangebote für Personen aus dem Asylbereich» beantragt der Stadtrat Abschreibung.

Link zur Vorlage

Ansprechperson:

Stephanie Keller, Stadtschreiberin i.V.
Telefon: +41 52 632 53 40
E-Mail: stephanie.keller(at)stsh.ch

Medienmitteilung vom 15. Januar 2020

«Genossenschaft Eins» übernimmt Wohnliegenschaft Schlössliweg im Baurecht

Die 2017 gegründete «Genossenschaft Eins» erhält den Zuschlag für die städtische Baurechtsvergabe der Wohnliegenschaft Schlössliweg 6-10 im Grubenquartier. Die Genossenschaft übernimmt die Wohnliegenschaft von der Stadt im Baurecht und wird sie umfassend sanieren.

Für die Abgabe der Liegenschaft Schlössliweg hat die Stadt ein einfach gehaltenes Vergabeverfahren durchgeführt. Es haben sich zwei Genossenschaften beworben. Die «Genossenschaft Eins» wurde für ihr Sanierungs- und Nutzungskonzept von der Jury am besten bewertet. Besonders überzeugte die Jury der von Architekt Dejan Mikavica gartenseitig, sehr gut eingepasste Holzanbau mit Lift, der gute Wohnungsmix und die gemeinsam nutzbaren Flächen. Im Tiefparterre entsteht der Schlösslikeller, welcher auch für Quartieranlässe benutzt werden kann, und der Schlössligarten wird kinderfreundlich aufgewertet und öffentlich zugänglich. Die Schaffhauser «Genossenschaft Eins» wurde 2017 im Hinblick auf die Ausschreibung Wagenareal gegründet. Präsidiert wird sie von Florian Keller.
Die Eigentumsübertragung soll bis Mitte Jahr abgeschlossen sein. Danach plant die Genossenschaft die etappenweise Sanierung und Erweiterung der Liegenschaft bis 2022. Die Genossenschaft hat zugesagt, den langjährigen Mietern eine sanierte Wohnung anzubieten.

Der Grosse Stadtrat hatte am 7. Mai 2019 der Vorlage des Stadtrats zur Abgabe der Liegenschaft Schlössliweg 6-10 im Baurecht zugestimmt und damit den Stadtrat beauftragt, ein vereinfachtes Vergabeverfahren durchzuführen. Jurymitglied war auch ein unabhängiger Vertreter des Regionalverbandes der Wohnbaugenossenschaften. Der Stadtrat hat das Resultat der Jurierung am 14. Januar 2020 bestätigt.

Ansprechpersonen:

Daniel Preisig, Finanzreferent
Telefon: +41 52 632 52 12
E-Mail: daniel.preisig(at)stsh.ch

Roger Düring, Immobilienverantwortlicher
Telefon: +41 52 632 53 42
E-Mail: roger.duering(at)stsh.ch

Florian Keller, Präsident Genossenschaft Eins
Telefon: +41 78 756 09 60
E-Mail: florian.keller(at)unia.ch

Medienmitteilung vom 15. Januar 2020

Für die Bibliotheken Schaffhausen war 2019 ein Rekordjahr

Die Ausleihen sind bei den Bibliotheken Schaffhausen im vergangenen Jahr um 17 Prozent gestiegen.

Die Angebote der Bibliotheken Schaffhausen waren 2019 so beliebt wie noch nie. Fast 111'000 Besucherinnen und Besucher zählten die beiden Filialen Agnesenschütte und Münsterplatz, 7 Prozent mehr als im Vorjahr. Ein noch nie erreichtes Hoch verzeichneten die Ausleihen: Diese stiegen um 17 Prozent auf 344'000. Das heisst, pro Stunde leihen die Schaffhauserinnen und Schaffhauser fast 40 Medien aus - oder sie streamen und downloaden sie. Denn die Nutzung der elektronischen Medien der digitalen Bibliothek macht inzwischen fast ein Drittel aller Ausleihen aus. Die neuen Musik- und Filmstreaming-Angebote sind sehr erfolgreich gestartet, aber auch die Nutzung der E-Books steigt immer noch an.

Auch der Kundenstamm ist weiter gewachsen: Fast 2'000 Neuanmeldungen waren 2019 zu verzeichnen. Die Kundendatei ist heute mit 22'700 Adressen ebenfalls so gross wie nie. Damit haben nun statistisch gesehen mehr als 60 Prozent aller Schaffhauser Haushalte eine Bibliothekskarte der Bibliotheken Schaffhausen. Und schliesslich waren auch die Veranstaltungen der Bibliothek bestens besucht: Über 5'000 Personen nahmen letztes Jahr an einem Internetkurs, einer literarischen Lesung, einer Führung oder Leseförderungsveranstaltung teil - auch dies ein bisher nie erreichter Höchststand.

Grafik Entwicklung Ausleihen Bibliotheken Schaffhausen

Ansprechperson:

Oliver Thiele, Bereichsleiter Bibliotheken
Telefon: +41 52 632 50 20
E-Mail: oliver.thiele(at)stsh.ch

Medienmitteilung vom 13. Januar 2019

Vollsperrung Rheinuferstrasse während einer Nacht

Die Bauarbeiten an der Rheinuferstrasse konzentrieren sich ab jetzt auf den Bereich zwischen Kammgarn und Feuerthaler Brücke. Für den neuen Bauabschnitt wird die Verkehrsführung bei der Kreuzung Bachstrasse geändert und vor der Rhybadi ein Mini-Kreisel erstellt. Dazu ist während einer Nacht eine Vollsperrung der Rheinuferstrasse nötig.

Bei der Einmündung der Bachstrasse in die Rheinuferstrasse wird die Lichtsignalanlage aufgehoben und ein Mini-Kreisel installiert, analog der ersten Bauetappe an der Einmündung Klosterstrasse. Der Mini-Kreisel ermöglicht es, trotz der Bauarbeiten den Verkehrsfluss aufrecht zu erhalten. In der Nacht vom 14. auf den 15. Januar werden verschiedene Vorbereitungsarbeiten für die Umstellung der Lichtsignalanlage ausgeführt.

Vollsperrung der Rheinuferstrasse
Für die Installation des Mini-Kreisels, Markierungsarbeiten und die Umstellung der Verkehrsführung ist während einer Nacht eine Vollsperrung nötig. Diese dauert vom Mittwoch, 15. Januar, 22.00 Uhr – Donnerstag, 16. Januar, 05.00 Uhr. Ein Verkehrsdienst ist im Einsatz, Umleitungen sind signalisiert. (Bei schlechtem Wetter können sich die Arbeiten verschieben.)

Bis im Sommer 2020 ändert sich am Verkehrsregime im Bereich der Rheinuferstrasse nichts mehr. Lediglich die Fahrspuren auf der Rheinuferstrasse verschieben sich während der Bauzeit innerhalb der bestehenden Strasse. Zudem wird der Minikreisel innerhalb des Knotens Bachstrasse verschoben.

Während der Bauzeit kann es zu Behinderungen und Wartezeiten kommen, insbesondere zu den gewohnten Stosszeiten am Morgen und späten Nachmittag. Bei einer Schliessung des A4-Tunnels käme erschwerend der ganze Durchgangsverkehr dazu. Die Bauleitung und die beauftragte Unternehmung sind bestrebt, die Arbeiten speditiv auszuführen und allfällige Behinderungen auf ein Minimum zu reduzieren.

Service-Website informiert über jeweilige Verkehrsführung
Die aktuellsten Informationen zur Verkehrsführung und zu allfälligen Einschränkungen sind jeweils auf der eigens für das Projekt aufgeschalteten Service-Website www.rheinufer-sh.ch zu finden.


Ansprechpersonen:

Tina Nodari, Stabsleiterin Baureferat
Telefon: +41 52 632 52 67
E-Mail: tina.nodari(at)stsh.ch

Daniel Schmid, Bauleitung, Wüst Rellstab Schmid AG, Schaffhausen
Telefon: +41 52 630 04 10
E-Mail: daniel.schmid(at)wrs-ing.ch

Medienmitteilung vom 6. Januar 2020

Neuer Standort für das «Soziale Wohnen»

Das «Soziale Wohnen Geissberg» braucht aufgrund des geplanten Spitalneubaus einen neuen Standort. Um die Zukunft des «Sozialen Wohnens» zu sichern, soll auf einer städtischen Parzelle in der «Summerwis» ein Neubau erstellt werden, der von einer Stiftung finanziert wird. Die Stadt beantragt deshalb die Abgabe eines Teilgrundstücks im Baurecht an die neu gegründete Stiftung «Summerwis» und unterbreitet dem Grossen Stadtrat einen einmaligen Baubeitrag in der Höhe von 600'000 Franken.

Die Stadt betreibt seit dem Frühjahr 1989 im ehemaligen Personalhaus des Kantonsspitals das «Soziale Wohnen Geissberg». Dieses bietet 54 Plätze für Personen, welche vorübergehend und kurzfristige eine Übernachtungsmöglichkeit benötigen oder nicht in der Lage sind, selbstständig zu wohnen und Begleitung brauchen. Zudem bietet das Soziale Wohnen eine sinnstiftende Tagesstruktur. Der Bedarf an diesen Plätzen ist nach wie vor hoch. Nach einem Höchststand im Jahr 2016 mit 16'500 Nächten, bewegen sich die Zahlen aktuell bei rund 11'000 Nächten pro Jahr. Würde diese Wohn- und Beschäftigungseinrichtung wegfallen, müsste ein grosser Teil der Personen in spezialisierten Einrichtungen wie dem Wohnheim Schönhalde oder dem Wohnheim Sonnmatt platziert werden. Diese sind beide selbst gut ausgelastet sind und kaum in der Lage, solche Kapazitäten bereit zu stellen.

Da die Spitäler Schaffhausen am Standort Geissberg einen Neubau planen, wurde der Mietvertrag für das ehemalige Personalhaus gekündigt und durch eine Nutzungsvereinbarung ersetzt, welche eine halbjährliche Kündigungsfrist vorsieht. Ein Ersatz für das «Soziale Wohnen» ist deshalb dringend notwendig. Um die Weiterführung des Angebots zu ermöglichen, hat der Stadtrat verschiedene strategische Überlegungen angestellt und mögliche Finanzierungsträger, wie andere Gemeinden, den Kanton und Stiftungen miteinbezogen. Nach einer sorgfältigen Analyse mehrerer möglicher Standorte, fiel der Entscheid auf ein Grundstück im Areal Summerwis. Das Areal liegt in der Zone für öffentliche Bauten, Anlagen und Grünflächen, ist zeitlich verfügbar, gut erreichbar und optimal um alle bisherigen Aktivitäten des sozialen Wohnens in sich zu vereinen.

Trägerin des Bauprojektes ist die private Stiftung «Summerwis». Diese wird als Bauherrin und Investorin für die Liegenschaft auftreten und die Räumlichkeiten an die Stadt vermieten, damit das «Soziale Wohnen» weitergeführt werden kann. Geplant ist ein Neubau in Holzleichtbauweise für den mit Kosten von rund 4 Mio. Franken inklusive Umgebungsarbeiten gerechnet wird. Die Kosten werden von verschiedenen Trägern übernommen. So hat die Windler-Stiftung der Stiftung «Summerwis» einen Baubeitrag in der Höhe von 3 Mio. Franken zugesichert. Vom Kanton ist mit einem einmaligen Beitrag an die Baukosten von 400'000 Franken zu rechnen. Die Stadt beantragt mit dieser Vorlage einen Baubeitrag in der Höhe von 600'000 Franken. Der Finanzierungsplan sieht zudem vor, dass die Stiftung maximal 500'000 Franken am Kapitalmarkt als Bankkredit für noch ungedeckte bzw. ungeplante Kosten aufnehmen kann.

Damit der Neubau auf dem städtischen Grundstück erstellt werden kann, beantragt die Stadt die Abgabe eines Teilgrundstücks an die Stiftung im Baurecht. In einer Zusammenarbeitsvereinbarung zwischen der Stadt und der Stiftung wird sichergestellt, dass die neue Liegenschaft für das «Soziale Wohnen» genutzt wird. Zudem werden so die Details der Vermietung der Liegenschaft geregelt.

Link zur Vorlage

Ansprechpersonen:

Simon Stocker, Sozial- und Sicherheitsreferent
Telefon: +41 79 625 76 21
E-Mail: simon.stocker(at)stsh.ch

Daniel Preisig, Finanzreferent
Telefon: +41 52 632 52 12
E-Mail: daniel.preisig(at)stsh.ch