Pressedienst 2021

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Medienmitteilung vom 20. April 2021

Referendumsfrist unbenutzt abgelaufen

Am 23. Februar 2021 hat der Grosse Stadtrat die Vorlage des Stadtrats vom 8. September 2020 betreffend die Verordnung über die Ausrichtung städtischer Sonderbeiträge an die Kosten des Musikunterrichts mit 27:6 Stimmen gutgeheissen. Die Referendumsfrist ist zwischenzeitlich unbenutzt abgelaufen, weshalb der Stadtrat die Verordnung per 1. August 2021 in Kraft setzt.

Ansprechperson:

Marijo Caleta, Stv. Stadtschreiber
Telefon: +41 52 632 52 48
E-Mail: marijo.caleta(at)stsh.ch

Stellungnahme des Stadtrates zur Munot-Sicherheit vom 16. April 2021

Die Festungsanlage Munot ist das Wahrzeichen der Stadt Schaffhausen und zieht jedes Jahr tausende Besucherinnen und Besucher an. Für Veranstaltungen ist besonders die Munotzinne hervorzuheben. Die Stadt wie auch die Bevölkerung haben ein grosses Interesse an diesen Veranstaltungen.

Als sich im Eigentum der Stadt befindliches Bauwerk obliegt der Stadt die Verantwortung für die bauliche und betriebliche Sicherheit des Munots und die Zuständigkeit für die Bewilligung von Veranstaltungen. Im März 2020 hat der Stadtrat beschlossen, ein externes «Gutachten Zugangs- und Sicherheitskonzept Munot», basierend auf den aktuell geltenden Vorschriften und Empfehlungen, in Auftrag zu geben. Gemäss Auftrag sollen in diesem Gutachten alle Handlungsoptionen, Risiken und Massnahmen optimal abgeklärt werden. Ein entsprechendes Sicherheitskonzept soll aufzeigen, wie die bisherigen Veranstaltungen mit geeigneten Massnahmen weiterhin ermöglicht werden können. Gleichzeitig soll die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher sichergestellt werden.

Der Munotverein als Veranstalter diverser, gesellschaftlich bedeutungsvoller Anlässe auf dem Munot war von Beginn an sehr eng in die gutachterlichen Abklärungen einbezogen und jederzeit über den Stand informiert. In enger Zusammenarbeit mit den gutachterlichen Fachpersonen und Vertretenden der Stadt wurden die Anliegen aller Beteiligten an gemeinsamen Sitzungen aufgenommen mit dem Ziel, gemeinsam Lösungen zu erarbeiten.

Dieser umfangreiche, diverse Aspekte beinhaltende Prozess ist noch nicht abgeschlossen und die Beratung im Stadtrat hat noch nicht stattgefunden. Der Stadtrat wird die Lösungsvorschläge prüfen und Massnahmen, welche bisherige Veranstaltungen weiterhin ermöglichen, unterstützen.

Im Namen des Stadtrates
Peter Neukomm, Stadtpräsident

Ansprechperson:

Peter Neukomm, Stadtpräsident
Telefon: +41 52 632 52 11
E-Mail: peter.neukomm(at)stsh.ch

Medienmitteilung vom 15. April 2021

Bewilligung für Kundgebung widerrufen

Der Stadtrat hat aufgrund der Einschätzung der aktuellen Lage die Bewilligung für eine Kundgebung von Skeptikern der Corona-Massnahmen diesen Samstag in der Schaffhauser Altstadt widerrufen. 

Die Gesuchsteller hatten bisher in der Schaffhauser Altstadt bereits drei Kundgebungen durchgeführt, bei welchen die Auflagen eingehalten wurden. Die Bewilligung für die geplante Kundgebung von diesem Samstag wurde den Gesuchstellern vor rund einem Monat erteilt. In der Zwischenzeit haben grössere Demonstrationen zum gleichen Thema in anderen Städten zu Problemen geführt. Zudem hat die für diesen Samstag in Schaffhausen geplante Kundgebung sehr grosse Aufmerksamkeit in den sozialen Medien auf sich gezogen. Aufgrund dieser Ausgangslage hat der Stadtrat in enger Zusammenarbeit mit verschiedenen Behörden die Situation neu beurteilt. Angesichts der Reaktionen und Aufrufe in den sozialen Netzwerken kann zurzeit nicht ausgeschlossen werden, dass es zu Störungen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung kommt. Ebenfalls muss davon ausgegangen werden, dass die Auflagen des Bundes bewusst nicht eingehalten werden. Aufgrund der neuen Ausgangslage hat der Stadtrat entschieden, die Bewilligung für die Kundgebung zu widerrufen. Die Gesuchsteller wurden entsprechend informiert.

Ansprechpersonen:

Christine Thommen, Sozial- und Sicherheitsreferentin
Telefon: +41 79 176 71 59
E-Mail: christine.thommen(at)stsh.ch

Romeo Bettini, Bereichsleiter Sicherheit und öffentlicher Raum
Telefon: +41 52 632 57 58
E-Mail: romeo.bettini(at)stsh.ch

Medienmitteilung vom 14. April 2021

Gesamtverkehrskonzept zeigt Ziele und Schwerpunkte der Stadt im Verkehrsbereich

Der Stadtrat hat ein neues Gesamtverkehrskonzept verabschiedet. Dieses legt die übergeordneten Ziele und Schwerpunkte für die Entwicklung der Stadt in den nächsten 20 Jahren im Verkehrsbereich fest. Zu den Schwerpunkten gehören ein lückenloses Velonetz, die Überwindung der hügeligen Schaffhauser Topografie, das Parkraummanagement und die Förderung der Elektromobilität.

Ausgehend vom Gesamtverkehrskonzept aus den Jahren 2005/08 hat die Stadt die Grundlagen für die Weiterentwicklung des Verkehrssystems überprüft und auf die aktuellen und künftigen Bedürfnisse und Herausforderungen der Stadt Schaffhausen ausgerichtet. Ziel des Gesamtverkehrskonzepts 2020 ist es, die Verkehrserschliessung für die Bevölkerung, die Wirtschaft und Besucherinnen und Besucher sicherzustellen, die negativen Auswirkungen des Verkehrs auf Mensch und Umwelt zu reduzieren und die finanziellen Belastungen für die öffentliche Hand tragbar zu machen. Der Planungshorizont des Gesamtverkehrskonzepts 2020 reicht dabei bis ins Jahr 2040.

Ein gut funktionierendes Verkehrssystem ist wesentlich für eine hohe Lebensqualität und wirtschaftliche Aktivitäten. Die Beurteilung der heutigen Situation zeigt auf, dass die Stadt Schaffhausen ein leistungsfähiges Strassennetz hat, welches nur punktuell in den Hauptverkehrszeiten an seine Kapazitätsgrenzen stösst. Mit dem Ausbau des öffentlichen Verkehrs im Rahmen der Agglomerationsprojekte konnte die Erschliessung mit Bus und Bahn in den letzten Jahren deutlich verbessert werden. Kritischer beurteilt wird die Situation für den Veloverkehr aufgrund des lückenhaften und häufig unattraktiven Velonetzes. Auch bei der sicheren und attraktiven Erschliessung für den Fussverkehr gibt es teilweise Schwachstellen. Die Beurteilung der heutigen Situation und die im Gesamtverkehrskonzept 2020 enthaltenen Massnahmen stützen sich sowohl auf die fachliche als auch auf die Einschätzung von Verbänden, Vereinen und politischen Parteien, die mit einer Umfrage und einem Workshop bei der Erarbeitung des Gesamtverkehrskonzepts 2020 einbezogen wurden.

Um die Leistungsfähigkeit des Verkehrsnetzes auch in Zukunft bei steigenden Einwohnerzahlen sicherzustellen und den knappen zur Verfügung stehenden Raum effizient nutzen zu können, werden im unter Federführung der Stadtplanung erarbeiteten Gesamtverkehrskonzept 2020 verschiedene Handlungsschwerpunkte aufgezeigt. So soll das Wachstum möglichst mit flächeneffizienten Verkehrsmitteln bewältigt werden können.  Der Verkehr soll umweltverträglich ausgerichtet und die Treibhausgasemissionen reduziert werden. Weitere Ziele sind die Erhöhung der Sicherheit der Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer und die Attraktivierung der öffentlichen Räume.

In neun Handlungsschwerpunkten wird aufgezeigt, worauf das Augenmerk in den kommenden Jahren gerichtet werden soll. Dazu gehören die flächeneffiziente Erschliessung der Transformationsgebiete, die Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs und der Haltestellen, ein lückenloses Velonetz, das Management des Parkraums, die Stärkung wichtiger Verbindungen innerhalb der Stadt und die Förderung einer emissionsarmen Mobilität. Zu diesem Schwerpunkt hat der Stadtrat Grundsätze und Massnahmen erarbeitet, welche in der Vorlage vom 23. März 2021 dem Grossen Stadtrat vorgelegt wurden und mit der Elektrifizierung der Busflotte wird ein zentrales Projekt bereits realisiert.

Die Handlungsschwerpunkte umfassen zahlreiche Massnahmen, von konkreten aktuellen Projekten bis zu langfristigen Ideen. Die finanziellen Mittel für die Umsetzung der Massnahmen werden jeweils über die Budgets, respektive über Vorlagen dem Grossen Stadtrat beantragt.

Link zum Gesamtverkehrskonzept

Ansprechpersonen:

Dr. Katrin Bernath, Baureferentin
Telefon: +41 52 632 52 13
E-Mail: katrin.bernath(at)stsh.ch

Daniel Preisig, Finanzreferent
Telefon: +41 52 632 52 12
Mobil: +41 79 330 74 75
E-Mail: daniel.preisig(at)stsh.ch

Marcel Angele, Stadtplaner
Telefon: +41 52 632 53 81
E-Mail: marcel.angele(at)stsh.ch

Medienmitteilung vom 12. April 2021

Städtische Mittagstische werden umstrukturiert und das Angebot wird ergänzt

Aufgrund von neuen rechtlichen Vorgaben werden die städtischen Mittagstische neu organisiert und Plätze für Teilnehmende müssen reduziert werden. Es können deshalb vorübergehend nicht alle Kinder direkt an den Mittagstischen verpflegt werden. Interessierte können jedoch Ersatzangebote nutzen. Nach den Sommerferien wird auf dem Schulareal Gelbgarten der neue Mittagstisch Altstadt eröffnet, der den Mittagstisch B45 ersetzt und werktags geöffnet sein wird.

Aufgrund der neuen rechtlichen Vorgaben des Kantons müssen die Anzahl Plätze an den Mittagstischen im Verhältnis zu den jeweiligen räumlichen Voraussetzungen angepasst werden. Pro Kind müssen neu mindestens 5 m² Raum zur Verfügung stehen. Die Mittagstische sind sehr beliebt und die heutigen Räumlichkeiten sind knapp. Bedauerlicherweise können einzelne Schülerinnen und Schülern der Oberstufe nicht mehr wie gewünscht am Mittagstisch teilnehmen. Als Ersatz können die Schülerinnen und Schüler ihr Mittagessen beim Mittagstisch B45 als Takeaway beziehen oder in der Kantimensa oder der Mensa des Berufsbildungszentrums BBZ essen. Diese Institutionen sind entsprechend informiert.

Neuer Mittagstisch Altstadt auf dem Schulareal Gelbhausgarten
Die Räumlichkeiten des Mittagstischs B45 an der Bachstrasse 45 genügen den neuen kantonalen Anforderungen nicht mehr. Nach den Sommerferien 2021 wird daher als Ersatz der Mittagstisch Altstadt eröffnet werden. Dieser ist direkt auf dem Schulareal Gelbhausgarten in der ehemaligen Betreuungsstelle untergebracht und wird derzeit komplett saniert und für die Bedürfnisse der Kinder umgebaut. Dieser städtische Mittagstisch wird neu an allen Werktagen geöffnet sein. Weiter wird er in die Strukturen der Kinder- und Jugendbetreuung eingebunden und entspricht den Vorgaben vollumfänglich. Bis zu den Sommerferien bleibt der Mittagstisch B45 am bisherigen Standort. Die angemeldeten Schülerinnen und Schüler am Mittagstisch B45 werden in Bezug zu einer allfälligen Überführung in den neuen Mittagstisch Altstadt nach den Frühlingsferien angeschrieben.

Weiter wurden die rechtlichen Vorgaben des Kantons für die Betreuungspersonen an den Mittagstischen sowie deren Ausbildung genauer definiert und professionalisiert. Pro Mittagstisch benötigt künftig mindestens eine Betreuungsperson einen pädagogischen Fachabschluss. Die Organisation der Mittagstische muss daher teilweise angepasst werden.

Ansprechperson:

Kathrin Menk, Bereichsleiterin Bildung
Telefon: +41 52 632 55 08
E-Mail: kathrin.menk(at)stsh.ch

Medienmitteilung vom 9. April 2021

Stadt bewilligt Restauration am Rhein auch für die kommende Saison

Auch in der kommenden Sommersaison werden im «Lindli Kafi» am Rheinufer Gäste bewirtet. Die Stadt hat den letztjährigen Betreibern erneut die Bewilligung erteilt.

Von Mitte Juni bis Ende September 2020 hatten Gäste im «LINDLI FÄSCHT Benefiz-Kafi» beim Bootssteg neben dem Salzstadel die Möglichkeit, gemütlich etwas am Rhein zu trinken oder zu essen und dabei die schöne Lage zu geniessen. Die Stadt hat nun den letztjährigen Betreibern die Bewilligung erteilt, im «Lindli Kafi» auch in der kommenden Saison nach demselben bewährten Konzept Gäste zu bewirten und damit das Rheinufer zu beleben. Das «Lindli Kafi» soll wiederum ein Begegnungsort für Jung und Alt sein. Es werden abermals saisonale Produkte aus der Region angeboten.

Ansprechpersonen:

Christine Thommen, Sozial- und Sicherheitsreferentin
Telefon: +41 79 176 71 59
E-Mail: christine.thommen(at)stsh.ch

Romeo Bettini, Bereichsleiter Sicherheit und öffentlicher Raum
Telefon: +41 52 632 57 58
E-Mail: romeo.bettini(at)stsh.ch

Medienmitteilung vom 7. April 2021

Schulraumplanung als wichtiges Entwicklungsinstrument

Nach einem zweijährigen Prozess liegt mit der Schulraumplanung ein umfassendes und weitsichtiges Konzept vor, welches die zukünftige Entwicklung der städtischen Schulen und Betreuungsangebote und die damit verbundenen nötigen Massnahmen aufzeigt. 

Die städtischen Schulen haben Erweiterungs- und Sanierungsbedarf. Heute zählt die Stadt Schaffhausen rund 3350 Schulkinder auf der Ober-, Primar- und Kindergartenstufe. Professionell ermittelte Prognosen der Schülerzahlen zeigen auf, dass die Stadt bis ins Jahr 2034/35 einen zusätzlichen Bedarf von insgesamt 32 Klassen auf der Kindergarten- und Primarstufe aufweist. Dies entspricht einem Zuwachs von rund 25 Prozent. Für die Oberstufe weist die Studie einen langfristigen Anstieg um rund neuen Klassen auf. Damit hat die Stadt zum einen Bedarf an zusätzlichen Schulräumen, andererseits müssen die Schulanlagen auch saniert und unterhalten werden. Dank dem Gesamtentwicklungskonzept können die notwendigen Erweiterungs- und Instandstellungsarbeiten bestmöglich aufeinander abgestimmt und ressourcen- sowie budgetgerecht geplant werden. Das Konzept berücksichtigt neben den Unterrichtsräumen auch den Bedarf an Turnhallen und Betreuungsräumlichkeiten sowie die Aussenräume.

Ziel ist es, möglichst zeitgemässen Schulraum auf allen Stufen und basierend auf dem effektiven Bedarf anzubieten. Für Kindergarten und Primarstufe soll ausreichend Schulraum in den Quartieren angeboten werden. In den Quartieren gilt es zudem gute Betreuungsplätze in ausreichender Zahl sicherzustellen, dies auch in Zusammenarbeit mit privaten Anbietern.

Mit dem Gesamtentwicklungskonzept liegt nun eine umfassende Abklärung des Entwicklungsbedarfs und eine auf alle Schulanlagen abgestimmte Vorgehensweise und Priorisierung der notwendigen Massnahmen vor. Als nächster Schritt werden nun Marchbarkeitsstudien für die vorgesehenen Massnahmen durchgeführt. Danach können die Massnahmen konkretisiert und zeitlich festgelegt werden.

Bereits in der Planungsphase befinden sich die Projekte zur Sanierung und Erweiterung der Schulanlage Steig (inkl. Turnhalle und Hort) sowie der Sanierung und Erweiterung des Schulhauses Kreuzgut. Die Kosten für die Machbarkeitsstudien sind im Budget für die Jahre 2021/2022 vorgesehen. Die finanziellen Mittel für die Umsetzung der Massnahmen werden jeweils über die Budgets, respektive über Vorlagen dem Grossen Stadtrat beantragt.

Broschüre Schulraumplanung

Ansprechpersonen:

Dr. Raphaël Rohner, Bildungsreferent
Telefon: +41 52 632 52 14
E-Mail: raphael.rohner(at)stsh.ch

Dr. Katrin Bernath, Baureferentin
Telefon: +41 52 632 52 13
E-Mail: katrin.bernath(at)stsh.ch

Kathrin Menk, Bereichsleiterin Bildung
Telefon: +41 52 632 55 08
E-Mail: kathrin.menk(at)stsh.ch

Musa Miftari, stv. Bereichsleiter Hochbau
Telefon: +41 52 632 53 13
E-Mail: musa.miftari(at)stsh.ch

Medienmitteilung vom 7. April 2021

Stadt plant Anteil am Genossenschaftskapital der Aranea+ aufzustocken

Jährlich besuchen über 50'000 Personen das Kletter-  und Badmintonzentrum Aranea+ um zu trainieren. Rund 180 Kinder und Jugendliche klettern pro Woche in der Aranea+. Das Zentrum soll für rund 2 Millionen Franken ausgebaut und attraktiviert werden. Die Stadt plant ihren Anteil am Genossenschaftskapital um 200'000 Franken zu erhöhen und legt dem Grossen Stadtrat eine entsprechende Vorlage vor.

Die Aranea+ bietet seit ihrem Umzug ins Ebnat 65 im Jahr 2006 einem breiten Publikum die Möglichkeit, im Kletter-  und Badmintonzentrum zu trainieren. Jährlich besuchen über 50'000 Personen die Aranea+, über 180 Kinder und Jugendliche klettern wöchentlich im Rahmen von Trainingsgruppen. Zudem besuchen zahlreiche Schulklassen das Zentrum.

Die Aranea+ ist weit über die Region hinaus bekannt und zieht zahlreiche Sportlerinnen und Sportler aus der ganzen Schweiz und dem grenznahen Ausland an. Von 1996 bis 2006 betrieb die Aranea Kletterzentrum GmbH ein Kletterzentrum in der Stahlgiesserei im Mühlental. Mit dem Umzug im Jahr 2006 ins Ebnat 65 wurde die nicht gewinnorientierte Genossenschaft Aranea+ gegründet. Die Stadt Schaffhausen ist seit der Gründung im Jahr 2006 Genossenschaftsmitglied mit einem Anteil von 100'000 Franken am Genossenschaftskapital. Um auch in Zukunft für die Kundschaft attraktiv zu bleiben und die Entwicklungen im Klettersport berücksichtigen zu können, soll das Sportzentrum ausgebaut und mit einer modernen Boulderhalle erweitert werden.

In der heutigen Badmintonhalle soll darum auf einer Grundfläche von 500 m2 eine moderne Boulderhalle mit Trainings- und Kraftecke entstehen. Darüber wird ein neuer Zwischenboden eingebaut. Auf dieser Etage werden die fünf Badmintonplätze neu erstellt. Dazu muss die heutige Halle um 6.5 m aufgestockt werden. Die bestehenden Garderoben werden vergrössert und modernisiert. Der heutige Boulderraum wird zu einem Kletter- und Boulderraum für Kinder ausgebaut und die gesamte Anlage wird so angepasst, dass sie künftig behindertengerecht ist. Auf dem erhöhten Dach entsteht eine Fotovoltaikanlage. Die gesamten Investitionskosten belaufen sich auf rund 2 Millionen Franken.

Die Genossenschaft steht finanziell gut da. Trotzdem kann sie den Ausbau nicht alleine aus Eigenmitteln finanzieren und sucht Sponsoren und nimmt Darlehen auf. Auf kantonaler Ebene hat der Regierungsrat dem Kantonsrat einen Baubeitrag von 300'000 Franken beantragt. Die Stadt Schaffhausen sieht eine Erhöhung ihres Anteils am Genossenschaftskapital um 200'000 Franken auf total 300'000 Franken vor.

Die Stadt sieht im Angebot der Aranea+ eine sinnvolle Ergänzung des Sportangebots in Schaffhausen. Durch den Bau der Boulderhalle bleibt das Angebot der Aranea+ auch mittel- bis langfristig attraktiv.

Link zur Vorlage

Ansprechpersonen:

Dr. Raphaël Rohner, Bildungsreferent
Telefon: +41 52 632 52 14
E-Mail: raphael.rohner(at)stsh.ch

Roger Köppel, Sportkoordinator
Telefon: +41 52 632 53 45
E-Mail: roger.koeppel(at)stsh.ch

Medienmitteilung vom 7. April 2021

Professionalisierung des Projektmanagements

In den letzten Jahren hat die Stadt das Projektmanagement für städtische Projekte professionalisiert. Nun hat der Stadtrat ein Reglement verabschiedet, welches die neue Praxis bei der Handhabung und Umsetzung von Projekten verbindlich regelt. Es hält Abläufe, Zuständigkeiten und Methodik für die Projekte der Stadt Schaffhausen fest. Die Stärkung des Projektmanagements ist wichtig für die Umsetzung der anstehenden Grossprojekte. 

Im Nachgang zu Kostenüberschreitungen bei Projekten und in Umsetzung des Postulates «Wirksames Projektcontrolling zur Verhinderung von Kostenüberschreitungen» wurde 2015 das Controlling in den Bereich Finanzen überführt und ein übergeordnetes Projektcontrolling eingeführt. In einem Zwischenbericht an den Grossen Stadtrat (vgl. Bericht des Stadtrates vom 3. März 2015) wurden das zukünftige Zielkonzept für die Abwicklung von referatsübergreifenden Projekten sowie die bereits umgesetzten Massnahmen wie das Management- und Projektcontrolling-System des Hochbauamts aufgezeigt. Seither obliegen die Überwachung und die strategische Führung von grösseren und strategischen Projekten einem referatsübergreifend zusammen gesetzten Lenkungsausschuss. Der Baukommission obliegen beratende Aufgaben. Die Projektleitung rapportiert direkt an den Lenkungsausschuss. Neben dem Projektcontrolling werden grosse Projekte vom Projektmanagementoffice, welches im Präsidialreferat angesiedelt ist, methodisch begleitet.  Mit der klaren Definition der Zuständigkeiten und der referatsübergreifenden Abstützung können Projekte zielgerichtet umgesetzt und Risiken minimiert werden.

In der Zwischenzeit konnten verschiedene Projekte wie der Neubau des Kindergartens Herblingen, der Neubau für das Schulhaus Breite, die Verlängerung der vbsh-Linie 5 in Herblingen oder die Rheinuferstrasse nach den neuen Vorgaben durchgeführt werden. Aufgrund der guten Erfahrung aus diesen Projekten hat der Stadtrat die neue Praxis in einem Reglement verbindlich geregelt. Das bisherige Reglement betreffend das Pflichtenheft für Baukommissionen wird aufgehoben. Das Projektmanagement-Reglement regelt die Abläufe, Zuständigkeiten und Methodik für die Projekte der Stadt Schaffhausen. 

Mit dem Erlass des Projektmanagements-Reglements verbunden ist ein anderer Umgang mit der Kostengenauigkeit von Projektkrediten. Die Kostengenauigkeit weist darauf hin, dass in Abhängigkeit des Planungsstandes eine Unsicherheit bezüglich der tatsächlichen Kosten besteht. Bisher wurde die Kostengenauigkeit im Beschluss sowie auf dem Abstimmungszettel angegeben. Dies führte verschiedentlich zu Missverständnissen. Nach Konsultation des für die Gemeindeaufsicht zuständigen Amtes für Justiz und Gemeinden wird die Kostengenauigkeit künftig nicht mehr in den Anträgen und auf dem Stimmzettel aufgeführt. Für eine transparente Kommunikation zu Projektkrediten soll die Kostengenauigkeit jedoch weiterhin ausgewiesen werden, und zwar in den Erläuterungen sowohl in der Vorlage als auch in der Abstimmungsbroschüre.

Die Stärkung der städtischen Projektabwicklungskompetenz, welche mit dem Erlass des Projektmanagement-Reglements einen weiteren Meilenstein erreicht, ist die Grundlage für die termin- und budgettreue Umsetzung der anstehenden, wichtigen und strategischen Projekte der Stadt.

Ansprechpersonen:

Peter Neukomm, Stadtpräsident
Telefon: +41 52 632 52 11
E-Mail: peter.neukomm(at)stsh.ch

Daniel Preisig, Finanzreferent
Telefon: +41 52 632 52 12
Mobil: +41 79 330 74 75
E-Mail: daniel.preisig(at)stsh.ch

Dr. Katrin Bernath, Baureferentin
Telefon: +41 52 632 52 13
E-Mail: katrin.bernath(at)stsh.ch

Medienmitteilung vom 6. April 2021

Umsetzung neuer Verkehrsregeln für den Veloverkehr

An verschiedenen Stellen in der Stadt Schaffhausen werden Massnahmen zur Stärkung des Veloverkehrs realisiert. Nachdem der Bund neue Bestimmungen im Bereich des Veloverkehrs auf Anfang 2021 in Kraft gesetzt hat, wurde deren Umsetzung in Schaffhausen geprüft. An verschiedenen Verkehrsknoten werden Velos neu bei Rot rechts abbiegen können und zusätzliche Aufstellbereiche für Velos markiert.

Mit den neuen Verordnungen des Bundes ist es seit Anfang 2021 möglich, das Rechtsabbiegen bei Rot für Velos einzuführen. Bei Lichtsignalanlagen können zudem neu auch ohne Radstreifen sogenannte Aufstellbereiche für Velos vor den übrigen Fahrzeugen markiert werden. Am 16. Juni 2020 hatte Grossstadtrat René Schmidt in einer Kleinen Anfrage nach der Umsetzung der neuen Bundesbestimmungen nachgefragt In seiner Antwort auf die Kleine Anfrage hatte der Stadtrat in Aussicht gestellt, zu prüfen, welche Massnahmen in der Stadt umgesetzt werden können. Mittlerweile liegt das Resultat der Untersuchung sämtlicher Verkehrsknoten in der Stadt Schaffhausen vor. Der Stadtrat hat aufgrund dieser Untersuchung beschlossen, dort wo es möglich ist und die Verkehrssicherheit gewährleistet werden kann, die neuen Bestimmungen umzusetzen und damit das Velofahren in der Stadt attraktiver zu machen.

An 10 der insgesamt 14 geprüften Knoten können kurzfristig Massnahmen umgesetzt werden, wie das Rechtsabbiegen bei Rot, Aufstellbereiche für Velos oder Verbesserungen an der Veloführung. An drei weiteren Knoten sind Abklärungen im Rahmen von Projekten notwendig und an einem Knoten gibt es keinen nennenswerten Veloverkehr, respektive soll dieser aufgrund guter Alternativen auch nicht gefördert werden. Als Sofortmassnahme werden an den Knoten Feuerthalerbrücke, Fahrtrichtung Schifflände, Mosergarten, Fahrtrichtung Rhybadi und City-Garage, Fahrtrichtung Adlerunterführung die Zusatztafeln «Rechtsabbiegen für Radfahrer gestattet» angebracht, womit das Rechtsabbiegen für Velos mit der nötigen Vorsicht und ohne Vortritt möglich wird.

Im Zusammenhang mit laufenden Projekten wird die Stadt weitere Verbesserungen für den Veloverkehr prüfen. Sichere und lückenlose Verbindungen sind eine wichtige Voraussetzung, damit das Ziel einer Verdoppelung des Veloverkehrs bis 2030 gemäss dem vom Grossen Stadtrat im September 2019 überwiesenen Postulat erreicht werden kann. Die Verkehrszählungen zeigen im Jahr 2020 eine Zunahme um rund 11 Prozent gegenüber dem Vorjahr.  Am meisten Velo-Mehrverkehr war an der Steigstrasse zu verzeichnen. Im 2020 waren es rund 302'000 Fahrten, 28'000 mehr als im Jahr 2019. Der Tageshöchstwert beträgt 1'790 Velos. Eine im Vergleich zu den anderen Zählstellen überdurchschnittliche Zunahme um ca. 17% fand im Mühlental statt. Wie stark die Zunahme auf die speziellen Verhältnisse in Zeiten der Corona-Pandemie zurückzuführen ist, werden die Entwicklungen in den kommenden Jahren zeigen.

Ansprechperson:

Dr. Katrin Bernath, Baureferentin
Telefon: +41 52 632 52 13
E-Mail: katrin.bernath(at)stsh.ch

Martin Baggenstoss, Projektleiter Langsamverkehr
Telefon: +41 52 632 73 13
E-Mail: martin.baggenstoss(at)sh.ch

Medienmitteilung vom 6. April 2021

Neue Stelle Stabsleitung Bildung per 1. August 2021 besetzt

Katrin Huber wird neue Stabsleiterin Bildung der Stadt Schaffhausen. Der Stadtrat hat diese Führungsfunktion neu geschaffen, um auf die gestiegene Belastung auch im Bildungsreferat zu reagieren. Dieses umfasst neben dem gesamten Bereich Bildung mit dem Schulamt, der Kinder- und Jugendbetreuung und dem Sport die Bereiche Kultur, die Museen, die Bibliotheken, das Stadttheater und das Stadtarchiv.

Katrin Huber war von 2009 bis 2020 Schulpräsidentin der Stadt Schaffhausen und hat bereits zweimal erfolgreich den Bereich Bildung ad interim geleitet. Sie ist mit der Stadt Schaffhausen und dem Bildungsreferat bestens vertraut. Neben ihrem Diplom für das höhere Lehramt und einer Schulleiterausbildung bringt Katrin Huber auch ein CAS in Führungsdynamik mit und ist den Umgang mit verschiedensten Anspruchsgruppen gewohnt. Die neue Stabsleiterin soll die gesamte operative Planung, Umsetzung und Kontrolle der referatsrelevanten Aufgaben sicherstellen und damit die Funktion einer Führungsunterstützung des Bildungsreferenten ausüben. Katrin Huber ist zurzeit noch als Schulinspektorin Sekundarstufe I im Erziehungsdepartement des Kantons Schaffhausen tätig und wird ihre neue Stelle als Stabsleiterin Bildung per 1. August 2021 antreten.

Ansprechperson:

Dr. Raphaël Rohner, Bildungsreferent
Telefon: +41 52 632 52 14
E-Mail: raphael.rohner(at)stsh.ch

Medienmitteilung vom 6. April 2021

Jacqueline Stamm ersetzt Ibrahim Tas im Bürgerrat

Ibrahim Tas hat aus persönlichen Gründen seinen Rücktritt aus dem Bürgerrat der Stadt Schaffhausen per 26. Februar 2021 erklärt. Als Nachfolgerin hat die SP Jaqueline Stamm vorgeschlagen, welche vom Stadtrat für den Rest der Amtsperiode 2021-2024 gewählt wurde.

Ansprechperson:

Peter Neukomm, Stadtpräsident
Telefon: +41 52 632 52 11
E-Mail: peter.neukomm(at)stsh.ch

Medienmitteilung vom 1. April 2021

Neues Angebotskonzept der vbsh für die Linien 5, 6 und 7

Die Verkehrsbetriebe Schaffhausen (vbsh) planen im Auftrag der Stadt Schaffhausen und der Gemeinde Neuhausen am Rheinfall ein neues Angebotskonzept für die städtischen Buslinien 5, 6 und 7. So sollen die Quartiere Buchthalen und Geissberg mit einer neuen Buslinie verknüpft werden. Die beiden verbleibenden Linienäste nach Herblingen (Linie 5) und nach Neuhausen (bisher Linie 6, neu Linie 7) sollen zu eigenständigen Linien werden. 

Die Verkehrsbetriebe und die Besteller des Schaffhauser Ortsverkehrs reagieren auf die wachsenden Bedürfnisse der Schaffhauser Quartiere. So soll das Angebot auf den Buslinien 5 und 6 für die Zukunft fit gemacht werden. Deshalb unterbreitet der Stadtrat dem Grossen Stadtrat eine Vorlage mit einem neuen Angebotskonzept, welches die Neuverknüpfung von folgenden Buslinien vorsieht:
• Der bisherige Ast der Linie 6 nach Falkeneck wird mit dem bisherigen Ast der Linie 5 nach Buchthalen verbunden. Sie bilden die neue Linie 6.
• Der verbleibende Ast der Linie 5 nach Schlossweiher bleibt bestehen; der Bus wendet am Bahnhof.
• Der verbleibende Ast der Linie 6 nach Neuhausen SBB bleibt als Linie 7 bestehen; der Bus wendet am Bahnhof.
Die Linie 5 wird tagsüber mit Gelenkbussen bedient. Für die Linien 6 und 7 sind zu jeder Tageszeit Solobusse ausreichend.

10-Minutentakt für Kantonspital
Mit dem neuen Angebotskonzept kann das Quartier Geissberg und das Kantonsspital neu nicht nur zu den Hauptverkehrszeiten tagsüber mit dem für die Stadt üblichen guten 10-Minutentakt bedient werden. Die Neuverknüpfung ermöglicht den Einsatz optimaler Gefässgrössen und damit die Optimierung der Busbeschaffung. Mit der Neuverknüpfung der Linien besteht auf den Stadtbuslinien eine ausreichend lange Ladezeit am Bahnhof für den stabilen Einsatz von Elektrobussen und der Spielraum für Fahrzeitanpassungen infolge geplanter 30er-Zonen ist genügend gross.

Neuhausen steht hinter der Vorlage
Der Gemeinderat von Neuhausen am Rheinfall unterstützt als Besteller der neuen Linie 7 die Einführung des neuen Angebotskonzeptes. Neuhausen am Rheinfall ist damit freier in der Gestaltung des Fahrplans und kann den Takt einfacher festlegen. Ebenso lassen sich der Übergang zum Abendverkehr und die Anschlüsse am Bahnhof Neuhausen flexibler gestalten. Die Einführung des neuen Angebotskonzeptes ist für Neuhausen praktisch kostenneutral möglich.
 
Einführung auf 2022 geplant
Das neue Angebotskonzept führt zu höheren Abgeltungen der Stadt von rund 250'000 Franken. Der Stadtrat beantragt dem Grossen Stadtrat mit einer Vorlage die Genehmigung des dazu notwendigen wiederkehrenden Kredites. Die Einführung des neuen Angebotskonzeptes ist je nach Beratungsfortschritt im städtischen Parlament auf den Fahrplanwechsel am 12. Dezember 2021 oder ein Jahr später geplant.
 
Mit dem neuen Angebotskonzept sollen die Linien 5 und 6 neu verknüpft und eine eigene Linie 7 nach Neuhausen am Rheinfall geschaffen werden. Neues Angebotskonzept

Link zur Vorlage

Ansprechpersonen:

Daniel Preisig, Finanzreferent Schaffhausen und Präsident Verwaltungskommission vbsh
Telefon: +41 52 79 330 74 75
E-Mail: daniel.preisig(at)stsh.ch

Felix Tenger, Gemeindepräsident Neuhausen am Rheinfall
Telefon: +41 52 674 22 18
E-Mail: felix.tenger(at)neuhausen.ch

Marcel Seelhofer, Leiter Betrieb vbsh (Angebotsplanung)
Telefon: +41 52 644 20 40
E-Mail: marcel.seelhofer(at)vbsh.ch

Medienmitteilung vom 31. März 2021

Städtische Jahresrechnung trotz Corona im Plus

Trotz Corona-Krise schliesst die Jahresrechnung der Stadt Schaffhausen 2020 erfreulich ab. Die Unternehmenssteuern erreichen mit 52.1 Mio. Franken (+23.6 Mio. Fr. gegenüber Budget) ein neues Allzeithoch und sorgen trotz hoher Nettoinvestitionen von knapp 30 Mio. Franken für einen Finanzierungsüberschuss. Das Nettovermögen steigt weiter auf 7'166 Franken pro Kopf.

Die Jahresrechnung 2020 der Stadt Schaffhausen schliesst nach Einlagen in finanzpolitische Reserven mit einem Plus von 3.0 Mio. Franken deutlich besser (+3.3 Mio. Franken) ab als budgetiert.

Corona-Krise hinterlässt Spuren im städtischen Haushalt
Die Corona-Krise hinterlässt auch in der städtischen Rechnung ihre Spuren. Insgesamt wurden coronabedingte Mindererträge und Mehraufwände von 2.1 Mio. Franken verzeichnet. Die grössten Abweichungen sind bei den Parkgebühren (-1.0 Mio. Fr.) und bei der Sozialhilfe (+0.3 Mio. Fr.) zu verzeichnen. Diese negativen finanziellen Auswirkungen können mit der dafür geschaffenen finanzpolitischen Reserve ausgeglichen werden.
Der Ausgleich der coronabedingten Ausfälle bei den VBSH und bei der KSS ist noch Gegenstand von Verhandlungen und wird erst in den Folgejahren in der Stadtrechnung Niederschlag finden.

Unternehmenssteuern mit 52.1 Mio. Franken auf Rekordhöhe
Mit 52.1 Mio. Franken übertreffen die Unternehmenssteuern 2020 den bisherigen Rekordwert von 2016 (49.2 Mio. Franken). Gegenüber Budget ergibt sich eine Positivabweichung von 23.6 Mio. Franken, die in die Schwankungsreserve eingelegt werden.
Auch wenn die Unternehmenssteuern stark variieren, zeichnet sich mehr und mehr ab, dass sie sich langfristig auf einem höheren Niveau einpendeln. Dadurch verbessern sich die finanziellen Perspektiven der Stadt und der Spielraum für die Finanzierung der anstehenden Investitionen wird grösser.

Personal- und Sachaufwand unter Budget
Der Sachaufwand liegt 6.3 Mio. Franken unter Budget. Der Personalaufwand liegt mit 111.4 Mio. Franken 2.1 Mio. Franken unter Budget und 4.0 Mio. Franken über dem Vorjahreswert.
Der Personalbestand (ohne Betriebe und Lehrpersonen) steigt im Berichtsjahr um 27.1 auf 875.0 Vollzeitstellen, welche sich auf 1'321 Mitarbeitende aufteilen. Ein wesentlicher Teil des Pensen-wachstums ist auf die Einführung des Feuerwehrpiketts zurück zu führen. Das durchschnittliche Pensum beträgt 66 %.

Nettoinvestitionen von knapp 30 Mio. Franken
Die bauliche Umsetzungsquote bleibt 2020 trotz Corona-Krise mit 71 % weiterhin hoch. In den Vorjahren stieg sie von 53 % (2017) auf 64 % (2018) und 79 % (2019). Die Nettoinvestitionen liegen 2020 bei 29.7 Mio. Franken.

Nettovermögen II steigt auf 7'166 Franken pro Kopf
Trotz hohen Investitionen konnten die Schulden dank hohen Steuererträgen weiter abgebaut werden. Der Finanzierungssaldo beträgt +6.7 Mio. Franken und die Selbstfinanzierungsquote 127 %.
Das Nettovermögen II steigt im Berichtsjahr 2020 um 306 Franken auf 7'166 Franken pro Einwohner.

Corona-Krise überwinden, auf Investitionskurs bleiben
Die Corona-Krise wird weiterhin Spuren hinterlassen in der Schaffhauser Volkswirtschaft. Es gilt, die Krise möglichst schnell zu überwinden. Die Corona-Reserve hilft dabei, den städtischen Haushalt möglichst schadlos zu halten.
Der Stadtrat will den eingeschlagenen, langfristig ausgerichteten Investitionskurs trotz vorübergehend stürmischerer Zeiten beibehalten. Um die hohen Investitionen möglichst aus eigener Kraft finanzieren zu können und eine unverhältnismässige Neuverschuldung zu verhindern, ist die Stadt auf stabile Unternehmenssteuererträge angewiesen.

Die Jahresrechnung der Stadt Schaffhausen ist neu in digitaler Form mit Kennzahlen und Grafiken verfügbar unter: finanzen.stsh.ch

Link zur Vorlage

Ansprechpersonen:

Daniel Preisig, Finanzreferent
Telefon: +41 52 632 52 12
Mobil: +41 79 330 74 75
E-Mail: daniel.preisig(at)stsh.ch

Ralph Kolb, Bereichsleiter Finanzen
Telefon: +41 52 632 52 42
E-Mail: ralph.kolb(at)stsh.ch

Gianni Dalla Vecchia, Bereichsleiter Einwohnerdienste
Telefon: +41 52 632 52 55
E-Mail: gianni.dallavecchia(at)stsh.ch

Benjamin Kasper
Telefon: +41 52 632 52 49
E-Mail: benjamin.kasper(at)stsh.ch

Medienmitteilung vom 31. März 2021

Duraduct: Stadt verzichtet auf Weiterzug ans Bundesgericht

Der Stadtrat und das Büro des Grossen Stadtrats haben den Entscheid des Obergerichts zum Duraduct zur Kenntnis genommen. Damit das Projekt nicht weiter durch Rechtsmittelverfahren blockiert wird, verzichtet die Stadt Schaffhausen auf einen Weiterzug ans Bundesgericht. Im nächsten Schritt wird der Grosse Stadtrat gemäss Anweisung des Obergerichts über das weitere Vorgehen entscheiden.

Der Grosse Stadtrat hatte am 28. November 2017 für die Ausarbeitung einer Studie/Vorprojekt zum «Duraduct» mit dem Budget 2018 einen Kredit von 200'000 Franken gutgeheissen. Am 19. Mai 2020 stimmte der Grosse Stadtrat der Vorlage des Stadtrats «Duraduct mit Lift» zu und bewilligte den darin enthaltenen Planungskredit in Höhe von 680'000 Franken, ohne diesen dem fakultativen Referendum zu unterstellen. Dagegen wurde Beschwerde beim Regierungsrat erhoben mit dem Antrag, der Beschluss des Grossen Stadtrats betreffend die Genehmigung des Planungskredits sei dem fakultativen Referendum zu unterstellen. Der Regierungsrat wies die Beschwerde mit Beschluss vom 9. Juni 2020 ab. Am 30. Juni 2020 gelangten die Beschwerdeführer ans Obergericht und beantragten abermals die Unterstellung des angefochtenen Grossstadtratsbeschlusses unter das fakultative Referendum. Mit Entscheid vom 9. Juni 2020 hat das Obergericht den Regierungsratsbeschluss 20/371 aufgehoben und den Grossen Stadtrat angewiesen, seinen Beschluss vom 19. Mai 2020 betreffend «Duraduct mit Lift, Planungskredit» dem fakultativen Referendum zu unterstellen.

Der Stadtrat und das Büro des Grossen Stadtrats haben den Entscheid des Obergerichts zur Kenntnis genommen. Damit das Projekt weitergeführt werden kann und nicht weiter durch Rechtsmittelverfahren blockiert wird, verzichtet die Stadt Schaffhausen auf einen Weiterzug ans Bundesgericht. Im nächsten Schritt wird der Grosse Stadtrat gemäss Anweisung des Obergerichts an seiner Sitzung nach den Frühlingsferien über das weitere Vorgehen entscheiden.
Ansprechpersonen:

Marco Planas, Präsident des Grossen Stadtrats
Telefon: +41 79 327 62 47
E-Mail: marco_planas(at)hotmail.com

Dr. Katrin Bernath, Baureferentin
Telefon: +41 52 632 52 13
E-Mail: katrin.bernath(at)stsh.ch

Medienmitteilung vom 31. März 2021

Erhöhung der Verkehrssicherheit beim Bahnübergang Ernst Hombergerstrasse

Der Bahnübergang an der Ernst Hombergerstrasse wird in den kommenden Wochen umgebaut, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Das Industriegleis im Herblingertal kreuzt die Ernst Hombergerstrasse in einem spitzen Winkel. Dies stellt eine Gefahr für Velofahrerinnen und Velofahrer dar und hat in der Vergangenheit zu Unfällen geführt. Zur Erhöhung der Sicherheit wird der Bahnübergang ab dem 6. April 2021 umgebaut.

Bei dem anstehenden Umbau werden die bestehenden Rillenschienen des Industriegleises zurückgebaut und durch Standard-Schienen der SBB ersetzt. Um eine gefahrlose Querung der Gleise für die Velofahrerinnen und Velofahrer zu ermöglichen, werden zwischen den Schienen sogenannte VeloStrail-Platten eingefügt.

Die Bauarbeiten am Bahnübergang an der Ernst Hombergerstrasse starten am Dienstag, 6. April 2021 und dauern voraussichtlich zwei Wochen bis am 18. April 2021. Für die Gleisbauarbeiten es ist notwendig, den Bereich des Bahnübergangs in der Ernst Hombergerstrasse vollständig zu sperren. Die Anlieferungen zu den Firmen sind bis zur Baustellensperrung möglich.

Die Umfahrung des gesperrten Abschnitts ist über die Strassen «Im Majorenacker» und «Solenbergstrasse» möglich. Der Bahnverkehr wird in diesem Bereich für die Dauer der Arbeiten unterbrochen. Die Bushaltestellen der Linie 9 in der Ernst Hombergerstrasse und Ebnatstrasse werden während der Bauzeit nicht bedient. Der Bus der Linie 9 fährt eine geänderte Route über die Solenbergstrasse. Provisorische Bushaltestellen befinden sich für beide Fahrtrichtungen an der Solenbergstrasse.

Die geplante Massnahme erhöht die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer. Tiefbau Schaffhausen ist bemüht, die Bauarbeiten so reibungslos wie möglich umzusetzen. Trotz allem sind Lärmemissionen und Behinderungen nicht ausgeschlossen.

Ansprechpersonen:

Oliver Baur, Stabsleiter Tiefbau
Telefon: +41 52 632 53 43
E-Mail: oliver.baur(at)stsh.ch

Marius Andrioaei, Projektleiter Tiefbau Schaffhausen
Telefon: +41 52 632 70 58
E-Mail: marius.andrioaei(at)ktsh.ch

Medienmitteilung vom 30. März 2021

Rebmeister Martin Graf tritt in den Ruhestand

Nach über 40 Jahren Tätigkeit bei Grün Schaffhausen tritt Martin Graf per Ende März in den Ruhestand. Schon bald nachdem er seine Winzerlehre am Zürichsee abgeschlossen hatte, trat Martin Graf im Jahr 1978 bei der damaligen Forst- und Güterverwaltung in die Dienste der Stadt Schaffhausen ein. Unterstützt von Mitarbeitenden aus dem Forstbetrieb betreute er die städtischen Rebflächen am Munot und an der Rheinhalde. Im Laufe der Jahre wurde der Staatskeller aufgelöst und der Ausbau des Weins wurde neu organisiert. Rebhänge wurden neu bestockt und auf Terrassenanbau umgestellt, der städtische Rebbetrieb wurde in den Bereich Grün Schaffhausen integriert und weiteres mehr. Mit seinem grossen Fachwissen und der angenehmen Art Menschen zu führen und zu begeistern, hat Martin Graf all diese Herausforderungen gut gemeistert. Er hat die Zeichen der Zeit erkannt und den Rebbetrieb schon früh auf die integrierte Produktion umgestellt. Bei unzähligen Führungen und Degustationen hat er den städtischen Rebbetrieb und deren Weine präsentiert.

Martin Graf übergibt die städtischen Reben in einem guten Zustand und darf stolz auf die vielen schönen Weine zurückblicken, die «seine» Reben hervorgebracht haben. Die Stadt dankt Martin Graf für seinen jahrzehntelangen Einsatz und wünscht ihm, dass er Ausflüge in die Natur noch lange bei guter Gesundheit geniessen kann.

Ansprechperson:

Konrad Bruderhofer, Abteilungsleiter Stadtgrün
Telefon: +41 52 632 56 52
E-Mail: konrad.bruderhofer(at)stsh.ch

Medienmitteilung vom 29. März 2021

Neuer Leiter des Stadtarchivs

Oliver Landolt wird neuer Stadtarchivar. Er wird seine neue Funktion bei der Stadt Schaffhausen per 1. Juli 2021 übernehmen. Oliver Landolt tritt die Nachfolge von Peter Scheck an, der Ende Juni 2021 in den Ruhestand geht.

Der Stadtrat hat Oliver Landolt zum neuen Stadtarchivar ernannt. Oliver Landolt wird seine neue Stelle per 1. Juli 2021 antreten. Er ist als Historiker und gebürtiger Schaffhauser mit der Geschichte von Stadt und Kanton Schaffhausen bestens vertraut. Nach der Kantonsschule studierte er allgemeine Geschichte an der Universität Zürich. 1998 wurde ihm für seine Dissertation zum Finanzhaushalt der spätmittelalterlichen Stadt Schaffhausen der Doktortitel verliehen.

Oliver Landolt verfügt über ein umfangreiches Netzwerk und eine umfangreiche Kenntnis der Archivlandschaft innerhalb der Schweiz. An den Lehrstühlen für mittelalterliche Geschichte in Zürich und Bern war Oliver Landolt in der internationalen Geschichtsforschung aktiv und hielt verschiedene Lehrveranstaltungen für Studentinnen und Studenten ab. Insbesondere an der Universität Bern hat er durch die Führung eines Mitarbeiterstabs am Lehrstuhl Führungserfahrung gesammelt. Seit 2002 ist Oliver Landolt als wissenschaftlicher Archivar im Staatsarchiv des Kantons Schwyz tätig. Dort ist er für die Archive des Spätmittelalters bis 1848 und von 1970 bis in die Gegenwart sowie für die Organisation der Ablieferungen aus den kantonalen Ämtern und Dienststellen zuständig. Im Rahmen der Aufarbeitung der Schwyzer Kantonsgeschichte zeichnete er für den Band über das Spätmittelalter verantwortlich. Auch die elektronische Langzeitarchivierung fällt in seinen Verantwortungsbereich. Zu seinem Aufgabenbereich gehört weiter die Beratung und Betreuung von Kunden des Staatsarchivs, zudem unterstützt er die kantonale Verwaltung im Bereich des Records Managements.

Der Stadtrat freut sich auf die Zusammenarbeit mit Oliver Landolt und wünscht ihm viel Freude bei seiner neuen Tätigkeit.

Ansprechperson:

Dr. Raphaël Rohner, Bildungsreferent
Telefon: +41 52 632 52 14
E-Mail: raphael.rohner(at)stsh.ch

Medienmitteilung vom 26. März 2021

Stadtrat unterbreitet Vorlage zur Nutzung der Chancen der Elektromobilität

Elektrofahrzeuge leisten einen wichtigen Beitrag für eine umwelt- und klimaschonende Mobilität. Der Stadtrat unterbreitet dem Grossen Stadtrat eine Vorlage, die Grundsätze zur Elektromobilität in der Stadt Schaffhausen und Massnahmen zur Erhöhung des Anteils elektrisch betriebener Fahrzeuge aufzeigt. Für die Finanzierung von öffentlich zugänglichen Ladestationen im Rahmen eines Pilotprojekts beantragt der Stadtrat einen Verpflichtungskredit in der Höhe von 300'000 Franken. 

Neben Bund und Kantonen sind auch Städte und Gemeinden aufgefordert, den Übergang von fossil betriebener hin zur energieeffizienten und klimaschonenden Mobilität mitzugestalten. Der motorisierte Strassenverkehr ist in der Schweiz für 30 bis 40 Prozent der CO2-Emissionen verantwortlich. Die Stadt Schaffhausen hat die Chancen der Elektromobilität erkannt und will diese zur Erreichung der energie- und klimapolitischen Ziele nutzen. Bereits in den Legislaturzielen von 2017 bis 2020 hat der Stadtrat festgehalten, dass er die Chancen der Elektromobilität verstärkt nutzen will. Mit der Überweisung des Postulats Urs Tanner «Förderung der Elektromobilität» hat der Grosse Stadtrat dieses Ziel bekräftigt. Die Verkehrsbetriebe Schaffhausen (vbsh) setzen bereits auf Elektrobusse und planen, bis 2027 die komplette Stadtbus-Flotte umzustellen. Als wichtiger Schritt für einen ressourcenschonenden Verkehr wurde die Förderung der E-Mobilität auch in der «Smart City Strategie» verankert.

Vorteile der Elektromobilität
Die Elektromobilität wird in den nächsten Jahren stark zunehmen. Die Vorteile gehen über den Beitrag zur Erreichung der klimapolitischen Ziele hinaus und sind vielfältig: Elektrofahrzeuge sind im Betrieb abgasfrei, energieeffizient und lärmarm. Sie bieten die Möglichkeit, auch im Individualverkehr erneuerbare Energieträger aus lokalen Quellen zu nutzen. Damit der Wandel schneller vorangeht, die Stadt Schaffhausen von den Vorteilen profitieren und sich als fortschrittlicher Standort positionieren kann, beabsichtigt der Stadtrat die Elektromobilität mit gezielten Massnahmen zu fördern. Dies insbesondere vor dem Hintergrund der lokal verfügbaren Wasserkraft und Sonnenenergie sowie den damit verbundenen wirtschaftlichen, klima- und umweltrelevanten Vorteilen. Der Betrieb mit erneuerbaren Energien ist eine Grundvoraussetzung, damit die Elektromobilität ihre Vorteile gegenüber anderen Technologien ausspielen kann.

Der Stadtrat hat in einem ersten Schritt generelle Zielsetzungen und Rahmenbedingungen festgelegt. Wichtig ist dabei, dass die Elektromobilität in die Ziele und Steuerungsinstrumente der Stadt integriert werden soll. Die bestehenden und neuen Massnahmen zur Elektromobilität umfassen die folgenden vier Handlungsfelder:
• Planung und Finanzierung: Rahmenbedingungen, Finanzierung, rechtliche Aspekte
• Vorbildfunktion: Fahrzeugbeschaffung und Flottenmanagement
• Information und Beratung: Kooperationen, Sensibilisierung, Pilotprojekte
• Infrastruktur und Dienstleistungen: Ladeinfrastruktur, Integration in Elektronetze, Stromproduktion.

Von zentraler Bedeutung ist die Schaffung einer zukunftstauglichen Infrastruktur für elektrisch betriebene Fahrzeuge. Die Lösungen umfassen verschiedene Typen von Ladeorten und -stationen. Eine besondere Herausforderung besteht in Wohnquartieren, in denen keine privaten Abstellplätze und damit auch keine Lademöglichkeiten vorhanden sind. An diesen Standorten kann kein kostendeckender Betrieb von Ladestationen gewährleistet werden. Mit der Vorlage wird deshalb ein Verpflichtungskredit in der Höhe von 300´000 Franken zur Finanzierung eines Pilotprojekts zum Bau von Ladestationen beantragt. So sollen Lademöglichkeiten in verschiedenen Quartieren zur Verfügung gestellt und Erkenntnisse zur Nutzung und zum Betrieb der Ladestationen gewonnen werden.

Die Stadt will Vorbildrolle einnehmen
Die Stadt Schaffhausen hat sich zum Ziel gesetzt, die kommunale Fahrzeugflotte bis 2030 schrittweise durch Elektrofahrzeuge zu ersetzen und dazu eine Beschaffungsrichtlinie verabschiedet. Diese orientiert sich an der Weisung des Bundes über die ökologischen Grundsätze der Beschaffung und Nutzung von Verwaltungsfahrzeugen. Mit der Umsetzung der Richtlinie kommt die Stadt ihrer Vorbildfunktion in Bezug auf die Nutzung von Fahrzeugen und Geräten mit elektrischem Antrieb nach. Zudem lassen sich mit einem bewussteren Mobilitätsverhalten und einer nachhaltigen Fahrzeugbeschaffung Kosteneinsparungen realisieren. Auch städtische Müllfahrzeuge, Kehrmaschinen, Laubsauger etc. sollen daher soweit möglich und verhältnismässig schrittweise auf elektrische Antriebe umgestellt werden. Weiter plant die Stadt, wo sinnvoll, «Sharing-Modelle» (Nutzung eines Fahrzeugs durch mehrere Personen) umzusetzen.

Link zur Vorlage

Ansprechperson:

Dr. Katrin Bernath, Baureferentin
Telefon: +41 52 632 52 13
E-Mail: katrin.bernath(at)stsh.ch

Medienmitteilung vom 26. März 2021

Schutzzonen «Mühlentalquelle» überarbeitet

Die «Mühlentalquelle» ist ein wichtiger Bestandteil der Notwasserversorgung der Stadt Schaffhausen. Das Reglement für die Schutzzonen der Quelle genügte den gesetzlichen Anforderungen nicht mehr und musste überarbeitet werden.

Über ein eigenes Leitungsnetz speist die «Mühlentalquelle» 20 öffentliche und 17 private Brunnen in der Stadt Schaffhausen. Mit einer Leistung von rund 1'500 Kubikmeter Wasser pro Tag ist sie ein wichtiger Bestandteil der Notwasserversorgung der Stadt Schaffhausen. Sie ist jedoch nicht ans Trinkwassernetz der Stadt angeschlossen und speist keine Haushaltungen.

Für die «Mühlentalquelle» wurden bisher die so genannten Schutzzonen S1 und S2 ausgeschieden. Diese galten mit beschränkter Wirkung, da die Mühlentalstrasse unmittelbar östlich der Quellfassung verläuft und zudem in der Zone S2 zwei Wohnbauten liegen. Aus hydrogeologischen Erwägungen wurde bisher auf die Ausscheidung einer Schutzzone S3 verzichtet. Nach dem heute geltenden Gewässerschutzrecht sind solche Grundwasserschutzzonen mit beschränkter Wirkung jedoch nicht mehr zulässig. Das aktuell gültige Schutzzonenreglement vom 17. Oktober 1984 genügt den gesetzlichen Anforderungen nicht mehr und muss überarbeitet werden.

Die neu auszuscheidende Schutzzone S3 liegt in einem überbauten Wohngebiet. Bei der Ausscheidung der neuen Schutzzone S3 sind insbesondere die bei den hydrogeologischen Untersuchungen gewonnenen Erkenntnisse zur Grundwasserfliessrichtung massgebend. Wichtigstes Ziel ist der qualitative und quantitative Erhalt der Wasserfassung «Mühlentalquelle» und der Schutz des anfallenden Quellwassers. Als Grundlage für die Überprüfung und neue Festlegung der Schutzzone wurden hydrogeologische Untersuchungen rund um die «Mühlentalquelle» durchgeführt. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse zur Fliessrichtung des Grundwassers liefern die Grundlagen für die neu auszuscheidende Schutzzone S3 und eine Anpassung der bestehenden Schutzzone S2.

Die überarbeiteten Entwürfe des Schutzzonenreglements und des Schutzzonenplans sind gemäss Art. 16 und 17 Einführungsgesetz zum Gewässerschutzgesetz vom Stadtrat zuhanden der öffentlichen Auflage verabschiedet worden.

Ansprechperson:

Roger Brütsch, Geschäftsbereichsleiter Gas / Wasser / Siedlungsentwässerung
Telefon: +41 52 635 14 20
E-Mail: roger.bruetsch(at)shpower.ch

Medienmitteilung vom 25. März 2021

Umbau der Bahnhofstrasse startet in die nächste Phase

Der Umbau der Bahnhofstrasse schreitet weiterhin planmässig voran. Am Mittwoch, 7. April 2021 startet die nächste Bauphase. In dieser Phase werden der Bereich vor der Hauptpost umgebaut und die Erschliessung der nächsten Ladearme ausgeführt. Zudem wird die Kanalisation instand gestellt. Die Bushaltestellen bleiben grösstenteils im Regionalbuszentrum.

Seit Anfang September laufen an der Bahnhofstrasse die Umbauarbeiten für die Elektrifizierung der Busflotte und die Sanierung der Werkleitungen. Die Arbeiten verlaufen bisher planmässig und liegen derzeit sogar etwas vor Termin. Am Mittwoch, 7. April 2021 startet Bauphase 4. In dieser Phase werden der Bereich vor der Hauptpost umgebaut und die Erschliessung der nächsten Ladearme ausgeführt. Zudem wird die Kanalisation instand gestellt. Die Bushaltekante wird um rund zwei Meter verschoben, damit der Gehweg vor der Hauptpost auf rund 8 Meter verbreitert werden kann.

Aufgrund der Arbeiten müssen Bushaltekanten teilweise vorübergehend verschoben werden. Der Zugang zu den Bushaltekanten und den Geleisen ist für Passagiere jedoch jederzeit gewährleistet. Umleitungen und Hinweise auf die aktuellen Haltekanten sind signalisiert. Die Hauptpost sowie alle Geschäfte und Läden im Bahnhofareal bleiben für Fussgänger jederzeit zugänglich. Auf der Bahnhofstrasse gilt während der gesamten Bauzeit ein Fahrverbot für Privatfahrzeuge. Ausgenommen sind der Veloverkehr und die Anlieferung von Waren für die anliegenden Geschäfte. Die Taxistände befinden sich während der Bauzeit an der Spitalstrasse hinter dem Bahnhof. Kurzzeitparkplätze für Personenfahrzeugen befinden sich hinter dem Landhaus und an der Bogenstrasse.

Die Arbeiten der ersten Etappe werden voraussichtlich im Juni 2021 abgeschlossen. In einer zweiten Ausbauetappe sind anschliessend die gestalterische und funktionale Aufwertung der Bahnhofstrasse
vorgesehen. Die entsprechende Kreditvorlage wird zunächst dem Grossen Stadtrat und voraussichtlich Ende 2021 der Stimmbevölkerung vorgelegt.

Aktuelle Informationen auf Service-Webseite
Der Umbau der Bahnhofstrasse ist ein gemeinsames Projekt von der Stadt Schaffhausen, Tiefbau Schaffhausen, vbsh und SH POWER. Dabei werden die Ladeinfrastruktur für die Elektrobusse errichtet und die alten Werkleitungen saniert. Auf der Webseite www.bahnhofstrasse-sh.ch sind jeweils die aktuellen Informationen zur jeweiligen Bauphase zu finden.

Ansprechpersonen:

Tina Nodari, Stabsleiterin Baureferat
Telefon: +41 52 632 52 67
E-Mail: tina.nodari(at)stsh.ch

Philipp Huber, Projektleiter Elektrobus vbsh
Telefon: +41 52 644 20 27
E-Mail: philipp.huber(at)vbsh.ch

Marco Nart, Unternehmenskommunikation SH POWER
Telefon: +41 52 635 14 68
E-Mail: medien(at)shpower.ch

Daniel Schmid, Projektleiter Wüst Rellstab Schmid AG
Telefon: +41 52 630 04 10
E-Mail: daniel.schmid(at)wrs-ing.ch

Medienmitteilung vom 25. März 2021

Zeichen setzen für den Klimaschutz

Am Samstagabend wird der Munot für eine Stunde lang dunkel bleiben. Die Stadt Schaffhausen beteiligt sich damit an der weltweiten Aktion Earth Hour, um ein Zeichen für den Klimaschutz zu setzen.

Am Samstagabend wird das Schaffhauser Wahrzeichen, der Munot, für eine Stunde unbeleuchtet bleiben. Grund dafür ist die jährliche Earth Hour, bei welcher Städte weltweit ihre Wahrzeichen für eine Stunde verdunkeln, um auf die weltweite Klima- und Biodiversitätskrise aufmerksam zu machen. Die Stadt Schaffhausen beteiligt sich auch dieses Jahr an der weltweiten Aktion. SH POWER wird die Munotbeleuchtung um 20.30 Uhr für eine Stunde ausschalten.

Beim Ausschalten der Beleuchtungen handelt es sich um eine symbolische Aktion. Konkrete Massnahmen für den Klimaschutz setzt die Stadt Schaffhausen als Energiestadt kontinuierlich und seit vielen Jahren um. Die Ziele und Massnahmen werden auf die internationalen und nationalen klimapolitischen Zielsetzungen ausgerichtet. Die Stadt erarbeitet derzeit eine Klimastrategie, um sowohl den Klimaschutz aktiv weiter voran zu treiben, aber auch um sich den Herausforderungen des künftig veränderten Klimas zu stellen.

Ansprechperson:

Dr. Katrin Bernath, Baureferentin
Telefon: +41 52 632 52 13
E-Mail: katrin.bernath(at)stsh.ch

Medienmitteilung vom 22. März 2021

Verwaltungskommission SH POWER hat sich konstituiert

An ihrer ersten Sitzung hat die Verwaltungskommission SH POWER die Konstituierung vorgenommen und die Jahresrechnungen abgenommen.

Am 27. Oktober 2020 hat der Grosse Stadtrat die neue Verordnung über die Organisation und Geschäftsführung der Städtischen Werke Schaffhausen (Organisationsverordnung SH POWER) verabschiedet. Ein wichtiger Bestandteil dieser Reorganisation ist die neue Zusammensetzung der Verwaltungskommission (VK) als strategisches Leitungsorgan von SH POWER. Die politische Vertretung wurde zugunsten von mehr Fachkompetenz reduziert. Statt wie bisher zwei Stadtratsmitgliedern und vier Vertreterinnen und -vertretern des Stadtparlaments sind weiterhin Werkreferent Peter Neukomm sowie die zwei Grossstadträte Hermann Schlatter und Urs Tanner in diesem Gremium. Neu nehmen drei externe Personen mit besonderen Fach- oder Branchenkenntnissen Einsitz in der VK. Dr. Anna Roschewitz, Co-Geschäftsführerin und Co-Gründerin der novatlantis gmbh, Nadine Brauchli, Bereichsleiterin Energie und Mitglied der Geschäftsleitung beim Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen (VSE) und Marco Letta, Unternehmensleiter der St. Galler Stadtwerke wurden vom Grossen Stadtrat in die VK SH POWER gewählt. Zudem vertritt neu Patrick Bartholome die Mitarbeitenden von SH POWER.

Am 18. März 2021 hat die VK in der neuen Zusammensetzung zum ersten Mal getagt. Im Zentrum standen die Konstituierung für die neue Legislatur 2021-24 und die Abnahme der Jahresrechnungen in den Sparten Strom, Gas und Wasser/Abwasser 2020 zuhanden des Stadtrats und des Grossen Stadtrats. Im Rahmen der Konstituierung wurde beschlossen, dass in den ersten beiden Jahren der neuen Legislatur die beiden Grossstadtratsvertreter das Vizepräsidium übernehmen. Grossstadtrat Urs Tanner wurde für das Jahr 2021 zum Vizepräsidenten gewählt. 2022 wird diese Funktion Grossstadtrat Hermann Schlatter übernehmen. Über die Besetzung des Vizepräsidiums für 2023 und 2024 wird später entschieden. Präsident der Verwaltungskommission ist Stadtpräsident Peter Neukomm. Zum Vorsitzenden des Audit Committees, welches jeweils die Jahresrechnungen vorberät, wurde Marco Letta gewählt, Vorsitzende des Personal Committees, welches bei Mutationen in der Geschäftsleitung zum Einsatz gelangt, wird Dr. Anna Roschewitz.

Ansprechperson:

Peter Neukomm, Stadtpräsident
Telefon: +41 52 632 52 11
E-Mail: peter.neukomm(at)stsh.ch

Medienmitteilung vom 19. März 2021

Gegenvorschlag zur Wohnrauminitiative

Der Stadtrat beantragt dem Parlament, der Wohnrauminitiative der Alternativen Liste einen Gegenvorschlag zu unterbreiten. Der Stadtrat teilt das Anliegen der Initianten, dass der gemeinnützige Wohnungsbau gefördert werden soll. Aus seiner Sicht gehören zu einer ausgewogenen Wohnraumentwicklung jedoch alle Wohnbauträger und Wohnformen.

Am 21. Oktober 2020 reichte die Alternative Liste die «Volksinitiative zur Förderung des gemeinnützigen Wohnraums (Wohnrauminitiative)» mit 621 gültigen Unterschriften ein. Die Initiative fordert, dass die Stadt Schaffhausen den gemeinnützigen Wohnungsbau stärker fördert und sich ein Ziel von 10 % Anteil gemeinnütziger Wohnungen am Gesamtmietwohnungsbestand setzt. Bis zum Erreichen dieses Ziels, wäre der Verkauf von Grundstücken und Gebäuden in Wohnzonen verboten und es müssten bei allen Baurechtsvergaben gemeinnützige Träger anderen Bewerbern vorgezogen werden.

Der Stadtrat teilt die Ansicht der Initianten, dass der gemeinnützige Wohnungsbau für einen ausgewogenen Wohnungsmix gefördert werden soll. Aus Sicht des Stadtrats gehören zu einer ausgewogenen Wohnraumentwicklung jedoch alle Wohnbauträger und Wohnformen. Durch die Einschränkung des Verkaufs von Grundstücken und Gebäuden nur an gemeinnützige Wohnbauträger würde der Handlungsspielraum der Stadt für eine aktive Boden- und Immobilienpolitik empfindlich eingeschränkt. Bei einer Annahme der Initiative wären Wohn-bauprojekte durch private Investoren sowie gezielte Ansied¬lungen von Unternehmen mit dem Instrument der Immobilien- und Bodenpolitik prak¬tisch verunmöglicht.

Der Stadtrat beantragt deshalb dem Grossen Stadtrat, der Initiative einen Gegenvorschlag gegenüberzustellen. Mit diesem soll auf Verfassungsstufe der Grundsatz der Förderung des gemeinnützigen Wohnbaus als Ziel verankert werden. Die zur Umsetzung nötigen Massnahmen sollen auf Verordnungsstufe ausgeführt werden. Damit wird das Ziel der Initiative erreicht, ohne dass der Spielraum der Stadt in der Immobilienpolitik unnötig eingeschränkt wird. Für den Fall, dass der Grosse Stadtrat sich gegen die Ausarbeitung eines Gegenvorschlages entscheiden sollte, wird der Stadtrat die Ablehnung der Initiative beantragen.

2015 hat die Stadt im Rah¬men der «Strategie zur Förderung des gemeinnützigen Wohnungs¬¬baus» eine Erhebung durchgeführt, welche einen Anteil von 4.6 % ergab. Seitdem hat die Stadt den gemeinnützigen Wohnungsbau verstärkt und erfolgreich gefördert. Verschiedene Wohnbaugenossenschaften konnten so neu gegründet werden.

Link zur Vorlage

Ansprechperson:

Daniel Preisig, Finanzreferent
Telefon: +41 52 632 52 12
Mobil: +41 79 330 74 75
E-Mail: daniel.preisig(at)stsh.ch

Medienmitteilung vom 19. März 2021

Büroliegenschaft Stettemerstrasse 28 soll im Baurecht abgegeben werden

Der Stadtrat unterbreitet dem Grossen Stadtrat eine Vorlage zur Abgabe der Büroliegenschaft an der Stettemerstrasse 28 im Baurecht.

Die Büroliegenschaft an der Stettemerstrasse 28 befindet sich im Eigentum der Stadt Schaffhausen. Der dreigeschossige Bürobau verfügt über eine Nutzfläche von 1'662 m2 und 39 Aussenparkplätze. Die Parzelle liegt in der Wohnzone W4 und W2. Die Stadt Schaffhausen hatte die Liegenschaft 2001 unter Anwendung des Rahmenkredits für Land- und Liegenschaftenkäufe gekauft. So konnte eine Firma mit 40 bis 50 Mitarbeitenden angesiedelt werden. 2003 verzichtete die Firma auf die Option die Baulandreserve auf der Parzelle zu nutzen. Daraufhin wurde der südliche Grundstückbereich im Baurecht für Wohnbauten abgegeben. Die Mieterin der Büroliegenschaft hat den Mietvertrag mit der Stadt Schaffhausen auf den 30. September 2021 gekündigt und zieht an einen anderen Standort in der Stadt Schaffhausen um.

Baurechtsabgabe
Die Liegenschaft hat keine strategische Bedeutung für die Stadt. Die Stadt hat mittel- und langfristig keinen Eigenbedarf für die Liegenschaft. Der Stadtrat legt dem Grossen Stadtrat deshalb eine Vorlage zur Abgabe im Baurecht vor. Die Liegenschaft soll in einem einfach gehaltenen, offenen Verfahren im Baurecht ausgeschrieben werden. Unter den Bewerbern werden Unternehmen bevorzugt, welche durch die Baurechtsabgabe in der Stadt Schaffhausen angesiedelt werden können. Das gleiche gilt für bereits in Schaffhausen ansässige Unternehmen mit Entwicklungspotenzial.

Durch die Baurechtsabgabe der Liegenschaft erhält die Stadt einen Geldzufluss in der Höhe des Veräusserungswerts des Gebäudes (Substanzwert im Februar 2021 gemäss AGS: 4.540 Mio. Franken). Der Saldo des Rahmenkredits für Land- und Liegenschaftenerwerb wird durch die Veräusserung erhöht. So erhält damit einen grösseren Spielraum für künftige Liegenschaftskäufe.

Link zur Vorlage

Ansprechperson:

Daniel Preisig, Finanzreferent
Telefon: +41 52 632 52 12
Mobil: +41 79 330 74 75
E-Mail: daniel.preisig(at)stsh.ch

Medienmitteilung vom 18. März 2021

Zwischenergebnisse des Pilotprojekts «Frühe Deutschförderung»

Das Pilotprojekt steht in der Hälfte seiner Laufzeit. Im Jahr 2020 konnten wichtige Erkenntnisse gewonnen werden. Die Wirksamkeit der erfolgten Massnahmen im Rahmen der «Frühen Deutschförderung» wurde erstmals überprüft. Auch stand die Rolle der Spielgruppen in der Stadt Schaffhausen im Fokus. Die Ergebnisse lassen erkennen, dass insbesondere die Kindertagesstätten viel zur erfolgreichen Deutschförderung beitragen. Für das Jahr 2021 stehen weitere Analysen im Bereich der Elternbildung und der Sprachstanderhebung an.

Im Projektjahr 2020 lag der Prozentsatz von Kindern mit unzureichenden Sprachkenntnissen ungefähr gleich hoch wie im Vorjahr (2020: 35 %, 2019: 37 %). Gleichzeitig reduzierte sich aber die Anzahl Kinder ohne oder nahezu ohne Deutschkenntnisse im Vergleich zum Vorjahr um 9 %. Im Vergleich zum Vorjahr besuchten vermehrt Kinder mit sehr geringen Deutschkenntnissen eine Tagesbetreuung.

Zurzeit werden Kinder mit sehr tiefen Sprachniveaus, wenn möglich, in Kindertagesstätten platziert. Mehr Betreuungsstunden bedeuten grundsätzlich das schnellere Erlernen der deutschen Sprache. Um die dafür notwendige hohe Qualität der Sprachförderung zu garantieren, werden die Fachpersonen aus den Kindertagesstätten von Expertinnen und Experten der Pädagogischen Hochschule St. Gallen gezielt geschult und begleitet. Die ursprüngliche Erwartung an die Spielgruppen hinsichtlich der Sprachförderung von Kindern mit Deutsch als Zweitsprache muss hingegen angepasst werden. Aufgrund der vorherrschenden Rahmenbedingungen können die Spielgruppen nur bedingt einem expliziten Sprachförderauftrag nachkommen. Die Vorteile der Spielgruppen zeigen sich stattdessen im niederschwelligen, integrativen Charakter sowie in der Förderung von Eigen- und Sozialkompetenzen der Kinder im Vorschulalter.

Für das Projektjahr 2021 sind weitere Analysen geplant. Einerseits soll eruiert werden, inwiefern eine aktive Beteiligung der Eltern am Sprachbildungsprozess ihrer Kinder erreicht werden kann, andererseits soll die Form der Sprachstanderhebung und die Nutzbarkeit ihrer Resultate für die Stadt Schaffhausen geprüft werden. Unter anderem steht der spätere Wechsel zu einer webbasierten Erhebung zur Diskussion. Grundlegendes Ziel bleibt auch im laufenden Projektjahr, den Eltern die Hintergründe und die Bedeutsamkeit der «Frühen Sprachförderung» näher zu bringen sowie sie aktiv und gewinnbringend in die Sprachbildungsprozesse ihrer Kinder einzubeziehen.

Das Pilotprojekt «Frühe Deutschförderung» hat weiter an Dynamik gewonnen. Der Bildungsreferent und die Projektverantwortlichen sind überzeugt, bis Projektende 2022 ein passendes Sprachfördermodell für die Stadt Schaffhausen vorlegen zu können, durch das in Zukunft alle Kinder hinsichtlich einer gelingenden Schullaufbahn unterstützt werden.

Ansprechpersonen:

Dr. Raphaël Rohner, Bildungsreferent
Telefon: +41 52 632 52 14
E-Mail: raphael.rohner(at)stsh.ch

Kathrin Borer, Leiterin Fachstelle Frühe Förderung
Telefon: +41 52 632 53 62
E-Mail: kathrin.borer(at)stsh.ch

Mirjam Vock, Projektleiterin Frühe Deutschförderung
Telefon: +41 52 632 53 63
E-Mail: mirjam.vock(at)stsh.ch

Medienmitteilung vom 18. März 2021

Verschiedene Parkplätze werden neu gebührenpflichtig

Verschiedene bisher unentgeltliche Parkplätze werden neu gebührenpflichtig. Damit werden Massnahmen zur Reduktion des Parkierungsdrucks in den Quartieren gemäss der Orientierungsvorlage des Stadtrats umgesetzt.

Nachdem die Stimmbevölkerung die Verordnung über das Parkieren auf öffentlichem Grund in den Quartieren abgelehnt hat, werden nun die Massnahmen umgesetzt, welche der Stadtrat in seiner Orientierungsvorlage an den Grossen Stadtrat vom 24. September 2019 dargelegt hat. Diese Massnahmen umfassen unter anderem die Erhebung von Gebühren auf Parkplätzen, welche bisher gratis genutzt werden konnten. Folgende Parkplätze sind neu gebührenpflichtig:

- KSS-Freizeitanlage
- Dreifachhalle Breite
- ehemaliges Stadion Breite
- Spielweg
- Zeughaus (Kiesplatz)
- Schützenhaus
- Lindli mit den Abschnitten Rhyhalde und Stemmerli

Die Parkgebühren werden ab Montag erhoben. Damit gilt auf diesen Parkplätzen neu eine Gebühr von Fr. 0.50/h. Die Bezahlung der Parkgebühren ist, wie bei den anderen städtischen Parkplätzen, auch bargeldlos möglich. Die maximale Parkzeit ist bei den Parkplätzen am Spielweg, der KSS-Freizeitanlage, der Dreifachhalle und dem ehemaligen Stadion auf zehn Stunden beschränkt. Das Parkieren beim Schützenhaus, dem Zeughaus und entlang dem Lindli ist für die Dauer von drei Tagen möglich. Die Nutzerinnen und Nutzer der Parkplätze werden mit geeigneten Massnahmen wie Plakaten und Flyern auf das neue Parkregime aufmerksam gemacht.

Ansprechpersonen:

Christine Thommen, Sozial- und Sicherheitsreferentin
Telefon: +41 79 176 71 59
E-Mail: christine.thommen(at)stsh.ch

Romeo Bettini, Bereichsleiter Sicherheit und öffentlicher Raum
Telefon: +41 52 632 57 58
E-Mail: romeo.bettini(at)stsh.ch

Medienmitteilung vom 11. März 2021

Stadtrat beschliesst den Richtplan Siedlung Hemmental

Der Richtplan Siedlung zeigt auf, wie eine hochwertige Siedlungsentwicklung nach innen erreicht werden soll. Als behördenverbindliches Instrument bildet er eine wichtige Grundlage für die anstehende Überarbeitung des Zonenplans und der Bauordnung. Der vom Stadtrat verabschiedete Richtplan Siedlung Hemmental ergänzt den bereits im Januar 2019 verabschiedeten Richtplan Siedlung für das übrige Stadtgebiet.

Eingebettet in die Randenlandschaft und umgeben von Gärten ist Hemmental mit seinem historisch gewachsenen Dorfkern einzigartig auf dem Stadtgebiet von Schaffhausen. Die ruhige Wohnlage bietet ein naturnahes Dorfleben und profitiert zudem von den in kurzer Zeit erreichbaren Angeboten der Stadt. Umgekehrt bietet die Randenlandschaft der Schaffhauser Bevölkerung ein attraktives Naherholungsgebiet vor der Haustür.

Mit dem revidierten Raumplanungsgesetz des Bundes, das 2013 auch von der Schaffhauser Bevölkerung deutlich angenommen wurde, wird konsequenter eine haushälterische Nutzung des Bodens eingefordert. Im Rahmen der daraus resultierenden Entwicklung nach innen wird, um die bestehenden Qualitäten von Hemmental erhalten zu können, eine differenzierte Verdichtung des bestehenden Siedlungsgebiets angestrebt. Dabei wird ein zweck- und angemessener Umgang sowohl mit den Bauzonen als auch mit den Frei- und Grünräumen verfolgt.

Der Richtplan Siedlung Hemmental liefert Antworten zu den anstehenden Herausforderungen der räumlichen Entwicklung der kommenden Jahre. Ausgehend von der Analyse der bestehenden Situation wird aufgezeigt, wie die Qualitäten des ehemaligen Bauerndorfes bewahrt und gestärkt werden können und wo welche Entwicklungen für Wohn- und Gewerbenutzungen möglich sind. Damit sollen die heutigen wie auch die kommenden Generationen von einer hohen Lebensqualität und guten wirtschaftlichen Bedingungen profitieren. In den Wohnzonen wird ein Potenzial von insgesamt 700 bis 750 Einwohnerinnen und Einwohnern ausgewiesen. Entwicklungsmöglichkeiten für das Gewerbe bietet das bestehende und weitgehend unbebaute Gewerbegebiet.

Der Entwurf des Richtplans Siedlung Hemmental wurde im September 2019 der interessierten Bevölkerung vorgestellt. Die Stadtplanung hat anschliessend die Rückmeldungen von 15 Organisationen und mehr als 30 Privatpersonen ausgewertet und den Richtplan Siedlung überarbeitet. Zahlreiche lokale und nationale Organisationen aber auch Privatpersonen äusserten sich zum in ihren Augen ungenügenden Schutz der Trockenwiesen- und Weiden (TWW) an den Hängen. Daraufhin liess das kantonale Planungs- und Naturschutzamt ein Fachgutachten zur ökologischen Bedeutung der TWW-Hänge in Hemmental durchführen. Basierend auf dem Fachgutachten und unter Berücksichtigung ortsbaulicher, verkehrlicher und nutzungsplanerischer Aspekte führte die Stadtplanung eine umfassende raumplanerische Interessensabwägung durch. Die Erkenntnisse sind in den beschlossenen Richtplan Siedlung überführt worden. Für die im Baugebiet liegenden TWW konnte ein differenzierter Umgang gefunden werden. Die Bebauung in der ersten Bautiefe soll insbesondere entlang der Haupt- und der Randenstrasse weiterhin möglich sein. Damit wird der Strassendorfcharakter Hemmentals gestärkt. In der zweiten Bautiefe sowie bei den im Bundesinventar geführten Flächen werden die Schutzinteressen höher gewichtet. 

Weitere Rückmeldungen, beispielsweise zum Frei- und Bewegungsraum am südlichen Dorfeingang, wurden bei der Überarbeitung des Richtplans einbezogen. Viele Stellungnahmen beziehen sich auf Anregungen zu Ausführungsdetails, die nicht im Richtplan geklärt, aber für die weitere Bearbeitung aufgenommen werden. So werden zum Beispiel der zukünftige Betrieb und die Gestaltung der Hauptstrasse und die konkrete Führung des Veloverkehrs erst in nachfolgenden Schritten geklärt.

Der Richtplan Siedlung Hemmental und der bereits im Januar 2019 verabschiedete Richtplan Siedlung Schaffhausen zeigen die Strategie für die räumliche Entwicklung der Stadt Schaffhausen auf, wie sie im kantonalen Richtplan von den Gemeinden verlangt wird. Sie bildet die Grundlage für die laufende Teilrevision von Bauordnung und Zonenplan, in der die strategischen Grundsätze konkretisiert und eigentümerverbindlich geregelt werden.

Der Richtplan Siedlung ist auf der Seite der Stadtplanung Schaffhausen verfügbar: Link zum Richtplan Siedlung Hemmental

Ansprechpersonen:

Dr. Katrin Bernath, Baureferentin
Telefon: +41 52 632 52 13
E-Mail: katrin.bernath(at)stsh.ch

Marcel Angele, Leiter Stadtplanung
Telefon: +41 52 632 53 81
E-Mail: marcel.angele(at)stsh.ch

Medienmitteilung vom 10. März 2021

Bibliotheksstrategie für die nächsten fünf Jahre festgelegt

Der Stadtrat hat die Strategie für die Bibliotheken Schaffhausen 2021-2025 verabschiedet. Sie führt die erfolgreich umgesetzte Strategie der Jahre 2015-2020 fort. Ein Schwerpunkt bleibt die weitere Digitalisierung der Angebote, wobei die Langzeitarchivierung neu ins Blickfeld rückt. Im Schwerpunktbereich «Bibliothek als Ort» ist mit dem Umzug ins Kammgarnareal ein entscheidender Schritt in Planung. Als weiterer Schwerpunkt wurden die Themen Leseförderung und Informationskompetenz in die Strategie integriert – beides zentrale Qualifikationen für die Wissensgesellschaft im Zeitalter der digitalen Revolution.

Die Nutzung der Angebote der Bibliotheken Schaffhausen ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Die Ausleihen im Printbereich haben von 143‘000 im Jahr 2012 auf 210‘000 im Jahr 2020 zugenommen. Wurden 2012 noch 6000 elektronische Medien nachgefragt, waren es 2020 bereits 134‘000. Der Kundenstamm konnte im gleichen Zeitraum von 15'000 auf 24'000 erhöht werden, und die Öffnungszeiten wurden ausgebaut - u,a, ist die Bibliothek Agnesenschütte seit 2016 auch am Sonntag geöffnet.

Die Bibliotheken Schaffhausen sollen auch in den kommenden Jahren ein attraktiver öffentlicher Ort der Kultur, Bildung und Freizeit bleiben. Die Schwerpunkte der Bibliotheksentwicklung für die nächsten Jahre liegen daher in den folgenden Bereichen:

• Digitalisierung und Ausbau der E-Medien für die konsequente Weiterentwicklung des Kernangebots Ausleihe in der digitalen Welt und für die Sichtbarkeit der historischen Bestände.

Eine starke Webpräsenz ist heute die selbstverständliche Voraussetzung für die Sichtbarkeit der Institution und ihrer einmaligen historischen Bestände. Die Bibliotheken Schaffhausen sind auf den digitalen Plattformen der Schweizer Bibliotheken präsent und damit international sichtbar (e-codices, e-rara, e-periodica). Neben dem weiteren Ausbau dieser Präsenz rückt nun die digitale Langzeitarchivierung ins Blickfeld. Damit werden einerseits die eigenen Digitalisate sicher aufbewahrt, andererseits ist auch eine Lösung für Schaffhauser «Digital Born»-Materialien nötig: Medien, die ausschliesslich digital existieren - beispielsweise E-Books oder Musikstücke.

• Leseförderung und Informationskompetenz, um die nachfolgenden Generationen fit zu machen für die digitale Revolution.

Das Verstehen längerer und komplexer Texte ist im Zeitalter der kurzen, verlinkten und multimedial angereicherten digitalen Inhalte eine Herausforderung. Mit Programmen wie «Buchstart» und «Schenk mir eine Geschichte» unterstützt die Bibliothek schon heute Eltern und Kinder und wird sich hier noch verstärkt engagieren. Ebenfalls herausfordernd bleibt die Frage der Informationskompetenz. Informationen aus Büchern und Datenbanken der Bibliotheken müssen durch ihre Qualität überzeugen. Dann kann die Bibliothek im Zeitalter der Fake News als «Anbieter mit Gütesiegel» im unabsehbaren Meer der Informationen punkten.

• Bibliothek als Ort, um die Bibliotheksstandorte in der Stadt attraktiv zu halten für die Bedürfnisse der lernenden, sich austauschenden und in der Stadt verweilenden Bevölkerung.

Hier bietet sich der Bibliothek mit dem Projekt Kammgarn die einmalige Chance, sich als Schaffhauser Informations- und Begegnungsort zu etablieren, gemeinsam mit den Bildungs- und Kulturnachbarn Pädagogische Hochschule, Ludothek und dem Museum zu Allerheiligen.

• Kooperation: Die Bibliotheken Schaffhausen sind eine kleine Bibliothek mit grossen Aufgaben. Diese sind nur in regionaler und nationaler Zusammenarbeit zu bewältigen.

Dies gilt insbesondere im Bereich der Digitalisierung, wo die Bibliotheken Schaffhausen mit den nationalen Kompetenzzentren und in Konsortien zusammenarbeiten. Im Kanton Schaffhausen steht der Aufbau eines regionalen Verbundkatalogs im Fokus. Die Schaffhauser Bibliotheken, die bisher mehrheitlich eher isoliert arbeiteten, können sich damit besser vernetzen und ihren Kunden einen besseren Service bieten: Gemeinsames Rechercheportal, gemeinsame E-Medien usw.

Bibliothekstrategie 2021-2025

Ansprechpersonen:

Dr. Raphaël Rohner, Bildungsreferent
Telefon: +41 52 632 52 14
E-Mail: raphael.rohner(at)stsh.ch

Oliver Thiele, Bereichsleiter Bibliotheken
Telefon: +41 52 632 50 20
E-Mail: oliver.thiele(at)stsh.ch

Medienmitteilung vom 10. März 2021

Frühlingsmarkt «light»

Unter der Voraussetzung, dass sich die Pandemielage nicht verschlechtert, wird der Schaffhauser Frühlingsmarkt am Mittwoch, 14. April 2021 in einer redimensionierten Form stattfinden. Die Zahl der Marktstände ist gegenüber anderen Jahren reduziert und die Stände werden so angeordnet, dass möglichst viel Abstand gewährleistet werden kann.

Bis auf den Fronwagplatz werden sämtliche Marktstände nur auf einer Seite der Fussgängerzone angeordnet, um möglichst viel Abstand zwischen Marktbesucherinnen und Marktbesuchern sowie Fussgängerinnen und Fussgängern in der Altstadt gewährleisten zu können. Auch der Abstand zwischen den einzelnen Marktständen wird möglichst gross gehalten. Damit wird der Frühlingsmarkt weniger Marktstände als sonst üblich aufweisen. Wegen des hohen Besucheraufkommens und der aktuellen Baustelle werden in der Schwertstrasse keine Marktstände aufgestellt. Ebenfalls frei gehalten wird die Vordergasse ab dem Tellbrunnen bis zur Bachstrasse, da der Bereich sehr schmal ist und es ebenfalls eine Baustelle gibt.

Ansprechperson:

Romeo Bettini, Bereichsleiter Sicherheit und öffentlicher Raum
Telefon: +41 52 632 57 58
E-Mail: romeo.bettini(at)stsh.ch

Medienmitteilung vom 5. März 2021

Basis für weitere Zusammenarbeit im öffentlichen Ortsverkehr gelegt

Die Stadt Schaffhausen und die Gemeinde Neuhausen am Rheinfall haben ihre Vereinbarung über die gemeinsame Förderung des öffentlichen Verkehrs überarbeitet und an die jeweiligen Parlamente verabschiedet. Mit der Überarbeitung wird die Vereinbarung an die aktuellen Gegebenheiten angepasst und die Basis für die erfolgreiche Weiterführung der Zusammenarbeit beider Gemeinden im Bereich des öffentlichen Ortsverkehrs gelegt.

Im Jahr 1992 schlossen die Parlamente der Stadt Schaffhausen und der Gemeinde Neuhausen am Rheinfall eine Vereinbarung zur gemeinsamen Förderung des öffentlichen Verkehrs. Die Vereinbarung wurde 1999 teilrevidiert und nun von der Stadt Schaffhausen und der Gemeinde Neuhausen am Rheinfall überarbeitet. Die Vorlage über die gemeinsame Förderung des öffentlichen Verkehrs ist vom Stadtrat Schaffhausen und vom Gemeinderat Neuhausen am Rheinfall verabschiedet worden und wird nun den jeweiligen Parlamenten unterbreitet.

Die Revision der Vereinbarung wurde unter anderem durch die neue Rechtsform der Verkehrsbetriebe Schaffhausen nötig. Mit der Umwandlung der VBSH in eine öffentlich-rechtliche Anstalt der Stadt Schaffhausen wurden die Rollen des Leistungserbringers (VBSH) und der Besteller im Ortsverkehr (Stadt Schaffhausen und Gemeinde Neuhausen am Rheinfall) angemessen getrennt. Zur Absprache der Linienbestellung und zur Festsetzung des Fahrplanes im Ortsverkehr findet künftig mindestens einmal jährlich eine Bestellerkonferenz der in den beiden Gemeinden zuständigen Referenten statt. Die Definition gemeinsamer Linien wird aufgrund der bisherigen Usanz formuliert. Die Aufteilung der Kosten und der Verkehrserträge bleibt unverändert. Die Finanzierung von grossen Investitionen und dem Unterhalt wurden in der Vereinbarung ebenfalls geregelt.

Die Anpassungen stellen die Weiterführung der erfolgreichen, partnerschaftlichen Zusammenarbeit der Stadt Schaffhausen und der Gemeinde Neuhausen am Rheinfall im Bereich des öffentlichen Ortsverkehrs sicher. Mit der Überarbeitung wird die Vereinbarung den aktuellen Gegebenheiten angepasst und für zukünftige Veränderungen kompatibler gemacht.

Link zur Vorlage

Ansprechpersonen:

Daniel Preisig, Finanzreferent Stadt Schaffhausen
Telefon: +41 52 632 52 12
E-Mail: daniel.preisig(at)stsh.ch

Christian Di Ronco, Baureferent Neuhausen
Telefon: +41 52 674 22 58
E-Mail: christian.dironco(at)neuhausen.ch

Medienmitteilung vom 4. März 2021

Stadt schreibt Projektwettbewerb für Neugestaltung Kammgarnhof aus

Für die Neugestaltung und Aufwertung des Kammgarnhofs inklusive Verlegung der Parkplätze in eine Tiefgarage führt die Stadt einen Projektwettbewerb im offenen Verfahren durch. Der Umbau und die Sanierung des Kammgarn-Westflügels werden separat im Rahmen eines selektiven Verfahrens an ein Planungsteam vergeben. Beide Ausschreibungen werden morgen, Freitag, 5. März 2021, veröffentlicht.

Nachdem die Stimmbevölkerung Ende August 2020 der Vorlage zur Entwicklung des Kammgarnareals zugestimmt hat, werden nun der Projektwettbewerb für die Neugestaltung des Kammgarnhofs und die Erstellung der Tiefgarage sowie die Planersubmission für den Umbau und die Sanierung des Kammgarn-Westflügels ausgeschrieben. Ergänzend zu den Vorgaben gemäss der Vorlage «Entwicklung Kammgarnareal» wurden die vielfältigen Anforderungen im Hinblick auf die zukünftigen Nutzungen in die Ausschreibung aufgenommen.

Mehr Aufenthaltsqualität für alle Altersklassen
Das Kammgarnareal ist ein Schlüsselareal für die Entwicklung der südlichen Altstadt. Die Aufwertung des Kammgarnhofs soll die Aufenthaltsqualität dort massgeblich erhöhen. Mit der Entwicklung des Kammgarnareals wird die Chance genutzt, einen grossen volkswirtschaftlichen, kulturellen und städtebaulichen Mehrwert für die Bevölkerung und die Region zu schaffen. Das Areal soll Menschen aller Altersklassen anziehen und die südliche Altstadt am Rhein spürbar beleben.

Künftig soll der Kammgarnhof multifunktional genutzt werden können und auch für temporäre Anlässe wie Konzerte oder Feste nutzbar bleiben. Die Platzgestaltung soll den Bedürfnissen der Bevölkerung, der IWC als Miteigentümerin, der speziellen Hofsituation sowie den Nutzungen in den beiden Flügeln der ehemaligen Kammgarnspinnerei gerecht werden. Ein zusätzlicher Zugang zum Hof von der Klosterstrasse her wird die Anbindung zum Stadtzentrum verbessern. Grünflächen, Bäume und Terrassen sollen zum Verweilen einladen. Die Parkplätze werden in eine Tiefgarage verlegt. Der Projektwettbewerb umfasst die Ausarbeitung des Gesamtkonzepts für die Umgestaltung des Kammgarnhofs in einen attraktiven und multifunktionalen Veranstaltungsort sowie für die eingeschossige Parkgarage unterhalb des Hofs.

Umbau- und Sanierung Kammgarn-Westflügel
Für den Umbau und die Sanierung des Kammgarn-Westflügels wird parallel zum Projektwettbewerb die Submission für die Planerleistungen ausgeschrieben. Dabei geht es darum, ein geeignetes Planungsteam für die Projektierung und Realisierung des Bauprojekts auszuwählen. Eine besondere Herausforderung sind dabei die vielfältigen Anforderungen für die verschiedenen öffentlichen Nutzungen und der Umgang mit dem architekturhistorisch und baukünstlerisch bedeutsamen Bau. Die ehemalige Kammgarnfabrik steht mit ihrer offenen Hallenkonstruktion in Betonskelettstil für die moderne Industriebauweise des frühen 20. Jahrhunderts. Künftig werden die Bibliotheken Schaffhausen ins Erdgeschoss und ins erste Obergeschoss einziehen. Zudem wird es im Erdgeschosse ein Restaurant geben. Das zweite und dritte Obergeschoss wird künftig von der pädagogischen Hochschule genutzt und im vierten Obergeschoss sollen mehrere Unternehmen aus der Design- und Kreativbranche oder aus der Informations- und Kommunikationsindustrie angesiedelt werden.

Die Ausschreibungsunterlagen werden für Interessenten am 5. März 2021 im Amtsblatt veröffentlicht und sind ab demselben Zeitpunkt im Informationssystem über das öffentliche Beschaffungswesen in der Schweiz, Simap.ch, verfügbar.

Link zu den Informationsunterlagen

Ansprechpersonen:

Dr. Katrin Bernath, Baureferentin
Telefon: +41 52 632 52 13
E-Mail: katrin.bernath(at)stsh.ch

Karin Brand, Stadtbaumeisterin
Telefon: +41 52 632 52 18
E-Mail: karin.brand(at)stsh.ch

Medienmitteilung vom 2. März 2021

Neuer Windfang im Münster

Im Münster zu Allerheiligen ist ein neuer Windfang eingebaut worden. Um dem romanischen Münster gerecht zu werden, wurde er als schlichter Baukörper in Eiche erstellt. Seine Architektur ist einfach, aber entsprechend dem herausragenden Münster sorgfältig und mit zeitloser Erscheinung gestaltet.

Das Schaffhauser Münster wurde nach 1087 erbaut und 1103/06 durch Bischof Gebhard III von Konstanz (1084-1110) geweiht. Die Kirche wurde im Geist der Klosterreform des Abtes Willhelm von Hirsau und nach dessen Ideen erbaut. Das Münster zu Allerheiligen ist einer der ursprünglichsten romanischen Kirchenbauten der Schweiz. Diese Bedeutung wurde bereits anlässlich der letzten grossen Gesamtsanierung in den 1950 Jahren erkannt und die Anlage wurde 1955 als nationales Schutzobjekt eingestuft. Damals wurden die baulichen Massnahmen so gestaltet, dass sie mit einer möglichst puristischen Sprache die romanische Architektur hervorheben konnten. Hauptsächlich wirkt der Innenraum der Kirche in seiner eindrücklichen Grösse als romanischer Kirchenraum mit den drei Kirchenschiffen und den Säulenarkaden, die zwischen rotem und grauem Sandstein wechseln.

Betrat man bis anhin das Münster über das Hauptportal stand man unmittelbar im romanischen Kirchenraum. Im Winter ergaben sich durch den fehlenden Windfang starke Zugerscheinungen, was das Feiern von Gottesdiensten und andere Anlässen beeinträchtigte. Das winterliche Provisorium mit Stellwänden blieb unbefriedigend, weshalb die Stadt zusammen mit dem Verband der evang.-ref. Kirchgemeinden entschieden hat, einen neuen fest installierten Windfang zu erstellen. Entworfen und in der Ausführung detailliert wurde der Windfang durch den Architekten Bruno Bossart aus St. Gallen, die Konstruktion erfolgte durch die Schreinerei Wipf in Lohn. Die Planung und Ausführung wurde durch die Kantonale Denkmalpflege begleitet und das Projekt durch einen finanziellen Beitrag des Bundes und des Kantons unterstützt.

Der Architekt hat nach sorgfältiger Evaluation bewusst einen hölzernen Windfang entworfen und Eiche als Bauholz gewählt. Als moderner Einbau ergänzt er die in den 1950er Jahren erstellte Orgelempore. Der Windfang hat in der sonst kaum möblierten Kirche einen grossen Stellenwert, gleichwohl ordnet er sich der romanischen Architektur unter und behauptet sich als eigenständiger Einbau. Nebst der primären Funktion als Wind- und Witterungsbarriere bildet der Windfang auch den Übergang von aussen nach innen. Um den Besucher auf dem Weg ins Kircheninnere auf die «räumliche Offenbarung» vorzubereiten, wählte der Architekt einen eher geschlossenen Windfang. Die Herausforderung bei der Herstellung des Windfangs lag in der Grösse der Konstruktion. So bedurfte es der Beschaffung von speziellem Eichenholz in der geforderten Qualität und Dimension. Das Werk wurde vorab versuchsweise im Schreinerbetrieb als Ganzes zusammengesetzt, bevor es im Münster eingebaut werden konnte.

Ansprechpersonen:

Bruno Rüegger, Projektleiter Hochbauamt
Telefon: +41 52 632 53 83
E-Mail: bruno.ruegger(at)stsh.ch

Flurina Pescatore, Denkmalpflegerin Kanton Schaffhausen
Telefon: +41 52 632 73 38
E-Mail: denkmalpflege(at)ktsh.ch

Medienmitteilung vom 26. Februar 2021

Wettbewerb zur Gestaltung des Neubaus im Stadthausgeviert

Mit der Umsetzung des Projekts «Stadthausgeviert» entsteht zwischen den beiden Verwaltungsliegenschaften «Stadthaus» und «Eckstein» ein dreigeschossiger Neubau, der die beiden Liegenschaften miteinander verbindet. Zur Gestaltung der Fassade des Neubaus schreibt die Stadt einen Ideenwettbewerb aus.

Die offene, dreigeschossige Eingangshalle des Verwaltungsneubaus wird als zentrale Anlaufstelle für die Kundinnen und Kunden der Stadt dienen und ist das Herzstück der neuen zentralen Stadtverwaltung. Um deren Wichtigkeit zu unterstreichen und der Empfangshalle einen repräsentativen Charakter zu verleihen, soll die Hauptfassade der Halle, aussen und optional auch innen, künstlerisch gestaltet werden. Das architektonische Konzept sieht vor, dass die Fassade in 12 Teilflächen unterteilt wird. Eines dieser Flächenelemente dient als Haupteingang mit Windfang und verglasten Schiebetüren. Die weiteren Teilflächen sollen künstlerisch gestaltet werden. Die Gestaltung soll einen Bezug zur Umgebung mitten in der Schaffhauser Altstadt herstellen und dazu beitragen, dass die Fassade als verbindendes Element zwischen den beiden historischen Gebäuden in Erscheinung tritt.

Der Ideenwettbewerb Kunst am Bau wird in einem freihändigen, zweistufigen Verfahren durchgeführt. In einem ersten Schritt können sich Kunstschaffende mit einer ausformulierten Ideenskizze und ihrem Dossier, welches Einblick in die bisherige künstlerische Tätigkeit erlaubt, für den Ideenwettbewerb bewerben. Eine Wettbewerbsjury wird die fünf geeignetsten Bewerbungen auswählen, welche in einem zweiten Schritt zum Ideenwettbewerb zugelassen werden. Die Wettbewerbsausschreibung wird am 26. Februar 2021 publiziert. Bewerbungen können bis am 30. April 2021 eingereicht werden. Die Bekanntgabe des Siegerprojekts und eine Ausstellung mit allen Wettbewerbsbeiträgen sollen im Herbst dieses Jahres erfolgen.

Link zur Ausschreibung

Ansprechpersonen:

Dr. Katrin Bernath, Baureferentin
Telefon: +41 52 632 52 13
E-Mail: katrin.bernath(at)stsh.ch

Thomas Hess, Abteilungsleiter Hochbauten
Telefon: +41 52 632 53 74
E-Mail: thomas.hess(at)stsh.ch

Medienmitteilung vom 25. Februar 2021

Verschiedene städtische Institutionen können wieder öffnen

Nachdem der Bundesrat auf den 1. März einen ersten, vorsichtigen Öffnungsschritt beschlossen hat, können verschiedene städtische Institutionen und Betriebe wieder der Bevölkerung zugänglich gemacht werden.

Das Museum zu Allerheiligen wird ab dem 2. März wieder zu den üblichen Öffnungszeiten Besucherinnen und Besucher empfangen. Das Museum Stemmler ist erstmals ab Sonntag, 7. März wieder geöffnet. Wieder zugänglich wird auch der Museumsshop im Museum zu Allerheiligen. Hingegen bleibt das Museumscafé entsprechend den Anordnungen des Bundesrats geschlossen. Aufgrund des Versammlungsverbots von mehr als fünf Personen in Innenräumen finden bis auf weiteres keine Führungen oder Veranstaltungen im Museum statt. Die Jahresausstellung der Schaffhauser Kunstschaffenden, die Ernte 2020 wird bis am Ostermontag, 5. April 2021 verlängert, so dass sie doch noch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden kann. Bis zu diesem Datum wird auch die Sonderausstellung «Hühner - unterschätztes Federvieh» zu sehen sein. Schulklassen mit Kindern und Jugendlichen mit Jahrgang 2001 und jünger sind eingeladen, von den vielfältigen Vermittlungsangeboten des Museums zu profitieren.

Öffnung der Lesesäle in den Bibliotheken und im Stadtarchiv
Ab dem 1. März werden der Lesesaal der Stadtbibliothek, der Zeitungslesesaal der Agnesenschütte sowie die Arbeits- und Lernplätze an beiden Standorten wieder geöffnet. Auch die Internetplätze stehen wieder zur Verfügung. Auch öffnet die Agnesenschütte ab dem 7. März wieder sonntags, so dass wiederum die normalen Öffnungszeiten gelten. Präsenzveranstaltungen finden vorerst noch keine statt. Die Bibliothek bietet aber auch im März Onlinekurse via Zoom an. Wieder für die Öffentlichkeit zugänglich ist ab dem 1. März auch der Lesesaal des Stadtarchivs. Da die Anzahl Personen beschränkt ist, ist für den Besuch des Lesesaals eine vorgängige Anmeldung notwendig.

In allen städtischen Institutionen, welche nun wieder zugänglich sind, gelten die erarbeiteten Schutzkonzepte und müssen die aktuellen Abstands- und Hygienevorschriften eingehalten werden.

Lockerungen beim Sport
Ab dem 1. März können Kinder und Jugendliche der Jahrgänge 2001 und jünger wieder normal Sport treiben. Damit ist Sport für diese Jahrgänge sowohl draussen wie drinnen inklusive Körperkontakt wieder erlaubt und kann wieder Fussball, Handball usw. gespielt werden. Auch können in dieser Altersklasse wieder Wettkämpfe ausgetragen werden, jedoch ohne Publikum. Ebenfalls wieder möglich für die Jahrgänge 2001 und jünger ist das Singen, Proben und Musizieren. Für die älteren Jugendlichen und Erwachsenen ist Sport draussen mit maximal 15 Personen wieder zugelassen. Dabei müssen entweder die Abstandsregeln eingehalten oder Masken getragen werden. Kontaktsportarten und Wettkämpfe bleiben in dieser Altersklasse vorerst verboten.

Schalterdienstleistungen weiterhin nur nach Voranmeldung
Nachdem die Homeoffice-Pflicht vorerst aufrechterhalten bleibt, werden die Schalterdienstleistungen der Stadtverwaltung weiterhin nur nach vorgängiger Anmeldung und Terminvereinbarung vor Ort erbracht. Die Erreichbarkeit bleibt via Telefon und E-Mail während den Schalteröffnungszeiten gewährleistet.

Ansprechpersonen:

Dr. Raphaël Rohner, Bildungsreferent
Telefon: +41 52 632 52 14
E-Mail: raphael.rohner(at)stsh.ch

Dr. Katharina Epprecht, Museumsdirektorin
Telefon: +41 52 633 07 67
E-Mail: katharina.epprecht(at)stsh.ch

Oliver Thiele, Bereichsleiter Bibliotheken
Telefon: +41 52 632 50 20
E-Mail: oliver.thiele(at)stsh.ch

Dr. Peter Scheck, Stadtarchivar
Telefon: +41 52 632 52 30
E-Mail: peter.scheck(at)stsh.ch

Roger Köppel, Sportkoordinator
Telefon: +41 52 632 53 45
E-Mail: roger.köppel(at)stsh.ch

Peter Neukomm, Stadtpräsident
Telefon: +41 52 632 52 11
E-Mail: peter.neukomm(at)stsh.ch

Medienmitteilung vom 25. Februar 2021

Einführung einer Stabsleitung Bildungsreferat

Das Bildungsreferat umfasst den Bereich Bildung mit den Volksschulen, der Kinder- und Jugendbetreuung und dem Sport, den Bereich Kulturförderung mit dem Stadttheater, das Museum zu Allerheiligen mit dem Museum Stemmler, die Bibliotheken mit der Stadtbibliothek und der Agnesenschütte sowie das Stadtarchiv. Der Bildungsreferent nimmt von Amtes wegen Einsitz im Stadtschulrat. In den vergangenen Jahren ist die Belastung des Bildungsreferats deutlich gestiegen, unter anderem wegen zahlreicher grosser Projekte wie Kulturstrategie, Museum zu Allerheiligen 2025, Einführung von Schulleitungen, Schulraumplanung, Digitalisierung der Schulen etc. Die Geschäfte sind zudem sowohl aus fachlicher, formaler und politischer Sicht komplexer und gleichzeitig erheblich aufwändiger geworden.

Eine weiterhin optimale politische und operative Führung des Bildungsreferats setzt zwischen dem Referenten und den Bereichsleitenden eine professionelle Führungsunterstützung voraus, gleich wie sie in anderen Referaten (Stabsleitungen) oder auch im Kanton (Departementssekretäre) bereits teilweise seit Jahren erfolgreich implementiert ist. Die neue Stabsleitung soll die gesamte operative Planung, Umsetzung und Kontrolle der referatsrelevanten Aufgaben und Geschäfte intern wie auch extern sicherstellen, den Referenten unterstützen und fachlich beraten. Aufgrund des erwiesenen Bedarfs hat der Stadtrat entschieden, in Zukunft eine Stabsleitung Bildungsreferat einzusetzen und zwar mit einem Pensum zwischen 80 und 100 Stellenprozenten. Die Stelle wird demnächst ausgeschrieben und soll per 1. August besetzt werden.

Der Stadtrat hat die finanziellen Mittel für die Stelle ab 1. August bis Ende dieses Jahres gesprochen. Die Mittel für die Weiterführung der Stelle ab dem neuen Jahr werden über das ordentliche Budget beantragt werden. 

Ansprechperson:

Dr. Raphaël Rohner, Bildungsreferent
Telefon: +41 52 632 52 14
E-Mail: raphael.rohner(at)stsh.ch

Medienmitteilung vom 25. Februar 2021

Wochenmarkt ab März wieder in der Vordergasse

Da sich im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie eine gewisse Entspannung zeigt, hat der Stadtrat entschieden, den Schaffhauser Wochenmarkt ab Dienstag, 2. März 2021, wieder in die Vordergasse zu verlegen. Die Marktfahrer und Kundinnen und Kunden sind aufgefordert, die geltenden Schutzkonzepte einzuhalten.

Ansprechperson:

Christine Thommen, Sozial- und Sicherheitsreferentin
Telefon: +41 79 176 71 59
E-Mail: christine.thommen(at)stsh.ch

Medienmitteilung vom 10. Februar 2021

Wahlvorschläge für externe Mitglieder der Verwaltungskommission SH POWER

Der Stadtrat schlägt dem Grossen Stadtrat drei externe Mitglieder für die Verwaltungskommission SH POWER für die Legislaturperiode 2021-2024 vor. Mit in Kraft treten der totalrevidierten Organisationsverordnung SH POWER nehmen neu, neben dem für die Werke zuständigen Stadtratsmitglied, zwei Vertretern oder Vertreterinnen des Grossen Stadtrats, der Personalvertretung und dem Vorsitzenden der Geschäftsleitung, auch drei externe Mitglieder Einsitz.

Mit in Kraft treten der vom Grossen Stadtrat verabschiedeten totalrevidierten Organisationsverordnung SH POWER nehmen neu, neben dem für die Werke zuständigen Stadtratsmitglied, zwei Vertreterinnen oder Vertreter des Grossen Stadtrats, einer Vertreterin oder einem Vertreter des Personals und dem oder der Vorsitzenden der Geschäftsleitung, auch drei externe Mitglieder mit besonderen Fach- oder Branchenkenntnissen Einsitz in die Verwaltungskommission SH POWER (VK SH POWER). Diese werden auf Antrag des Stadtrats vom Grossen Stadtrat gewählt.

Um die Professionalisierung und Stärkung der VK SH POWER als strategische Führungsebene der Städtischen Werke sicherzustellen, hat der Stadtrat ein Anforderungsprofil für VK-Mitglieder beschlossen, welches für die Auswahl von Kandidatinnen und Kandidaten als verbindliche Grundlage dient. Gestützt darauf schlägt der Stadtrat dem Grossen Stadtrats für die Legislaturperiode 2021-2024 zwei Kandidatinnen und einen Kandidaten vor, die aufgrund ihrer Ausbildung und ihrer beruflichen Erfahrung das Anforderungsprofil bestens erfüllen. Es handelt sich dabei um:

-    Dr. Anna Roschewitz, Dr. ETH, Dipl.-Ing. agr., Winterthur
Sie bringt langjährige Berufserfahrung aus der Forschung sowie der öffentlichen Verwaltung mit. Aktuell ist sie als Co-Geschäftsführerin und Co-Gründerin der novatlantis gmbh, einer gemeinnützigen Gesellschaft für Nachhaltigkeit und Wissenstransfer, tätig. Sie ist ausgewiesene Expertin in Fragen zu Smart City, Energiestadt, nachhaltige Mobilität sowie Wissens- und Technologietransfer im Bereich der Stadtwerke.

-    Nadine Brauchli, Dipl. Natw. ETH, REM HSG, Zürich
Sie bringt langjährige Berufserfahrung aus den Bereichen Energiewirtschaft und angewandte Ökologie mit. Aktuell ist sie als Bereichsleiterin Energie und Mitglied der Geschäftsleitung beim Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen (VSE) tätig. Sie gilt als ausgewiesene Expertin für Fragen der Regulation.

-    Marco Letta, Master Mechanical Engineering/Economics ETH, Abtwil
Er bringt langjährige Berufserfahrung aus der Industrie sowie der Unternehmensberatung mit. Aktuell ist er als Unternehmensleiter der St. Galler Stadtwerke tätig. Im Rahmen dieser Tätigkeit ist er u. a. verantwortlich für den Aufbau der Smart City St. Gallen, der Umsetzung des städtischen Energierichtplans, der Weiterentwicklung der Energiestadt St. Gallen sowie dem Aufbau des Geschäftsmodells auf Basis des St. Galler Glasfasernetzes.

Alle drei Kandidierenden sind Schweizer Staatsbürger und in der Region Nord-Ostschweiz gut vernetzt. Der Stadtrat ist überzeugt, dass sie mit ihrem Know-how und ihrer Sozialkompetenz die strategische Führungsebene von SH POWER bereichern und verstärken werden.

Ansprechperson:

Peter Neukomm
Stadtpräsident/Präsident der Verwaltungskommission SH POWER
Telefon: +41 52 632 521 11
E-Mail: peter.neukomm(at)stsh.ch

Medienmitteilung vom 7. Februar 2021

Ergebnisse der städtischen Volksabstimmungen

Die Stimmberechtigten der Stadt Schaffhausen haben die Vorlage «Budget 2021 der Stadt Schaffhausen» angenommen. Abgelehnt wurde die Vorlage «Gassa – Restaurant am Rhein mit Platzaufwertung».

Die Stimmberechtigten der Stadt Schaffhausen haben die Vorlage «Budget 2021 der Stadt Schaffhausen» mit 7‘232 Ja-Stimmen zu 5‘704 Nein-Stimmen angenommen. Abgelehnt wurde die Vorlage «Gassa – Restaurant am Rhein mit Platzaufwertung» mit 6‘004 Ja-Stimmen zu 7‘346 Nein-Stimmen. Die Stimmbeteiligung lag bei rund 62 Prozent.

Das Ergebnis der Abstimmung «Budget 2021 der Stadt Schaffhausen» im Detail:

Zahl der Stimmberechtigten: 22‘593
Eingelegte Stimmzettel: 13‘898
Leere Stimmzettel: 958
Ungültige Stimmzettel: 4
Gültige Stimmzettel: 12‘936

Es haben gestimmt mit Ja: 7‘232
Es haben gestimmt mit Nein: 5‘704

Ja-Stimmen: 55.9 %
Nein-Stimmen: 44.1 %


Das Ergebnis der Abstimmung «Gassa – Restaurant am Rhein mit Platzaufwertung» im Detail:

Zahl der Stimmberechtigten: 22‘593
Eingelegte Stimmzettel: 13‘994
Leere Stimmzettel: 635
Ungültige Stimmzettel: 9
Gültige Stimmzettel: 13‘350

Es haben gestimmt mit Ja: 6‘004
Es haben gestimmt mit Nein: 7‘346

Ja-Stimmen: 45 %
Nein-Stimmen: 55 %

Die Stimmbeteiligung lag bei rund 62 %.

Ansprechpersonen:

Peter Neukomm, Stadtpräsident
Telefon: +41 79 326 72 82
E-Mail: peter.neukomm(at)stsh.ch

Daniel Preisig, Finanzreferent
Telefon: +41 79 330 74 75
E-Mail: daniel.preisig(at)stsh.ch

Medienmitteilung vom 3. Februar 2021

Abgestorbene Fichten müssen gefällt werden

Im Bereich des Pumpwerkes Warthau sind im vergangenen Sommer infolge Borkenkäferbefalls sämtliche Fichten abgestorben. Es besteht die Gefahr, dass diese unkontrolliert umstürzen. Das betroffene Gebiet wird von Privatpersonen stark frequentiert. Zahlreiche Wege und Erholungseinrichtungen liegen in dem betroffenen Gebiet. Daher müssen alle abgestorbenen Fichten gefällt werden, die auf die Wege und Erholungseinrichtungen stürzen könnten. Das Holz wird nach der Fällung verwertet. Diejenigen Fichten, die keine Gefahr darstellen, werden stehen gelassen. Weiter werden auch Buchen gefällt, deren Kronen ganz oder teilweise abgestorben sind.

Die Arbeiten beginnen, je nach Witterungsverhältnissen, am Montag, 8. Februar 2021, und dauern voraussichtlich zwei bis drei Wochen. Während dieser Zeit müssen Teilgebiete des Buchthalerwalds gesperrt werden.

Ansprechperson:

André Moritz, Abteilungsleiter Wald
Telefon: +41 52 632 54 04
E-Mail: andre.moritz(at)stsh.ch

Medienmitteilung vom 28. Januar 2021

Stadt erhält Skulptur von Roman Signer als Leihgabe

Im Hinblick auf das 175-Jahr Jubiläum hat der Kunstverein Schaffhausen bei Roman Signer eine Skulptur namens «Verdoppelung» in Auftrag gegeben. Roman Signer lebt und arbeitet in St.Gallen und ist einer der bedeutendsten Gegenwartskünstler Europas. Das Kunstobjekt «Verdoppelung» ist eine skulpturale Weiterentwicklung sich spiegelnder Giebel. Der Kunstverein stellt die Skulptur der Stadt Schaffhausen als Dauerleihgabe zur Verfügung, um den Bodensee- und den Hochrheinkunstweg aufzuwerten sowie die Kunst im öffentlichen Raum zu fördern. Das Kunstwerk soll in der Münstersenke aufgestellt werden. Die Baueingabe erfolgt in diesen Tagen.

Die Stadt Schaffhausen und der Kunstverein Schaffhausen haben für eine Dauer von 20 Jahren einen Dauerleihvertrag abgeschlossen. Der Vertrag kann anschliessend um jeweils zehn Jahre verlängert werden. Die Stadt verpflichtet sich, die Skulptur auf dem Münsterplatz dauerhaft auszustellen und für den Unterhalt zu sorgen.

Der Stadtrat begrüsst das Engagement des Kunstvereins und freut sich, dass das Kunstobjekt bald für die Schaffhauser Öffentlichkeit zu sehen sein wird.

Ansprechpersonen:

Dr. Raphaël Rohner, Bildungsreferent
Telefon: +41 52 632 52 14
E-Mail: raphael.rohner(at)stsh.ch

Stephan Kuhn, Präsident Kunstverein Schaffhausen
Telefon: +41 79 350 76 00
E-Mail: stephan.kuhn(at)stkag.ch

Medienmitteilung vom 28. Januar 2021

Verschiedene Kommissionen neu besetzt

Der Stadtrat hat zu Beginn der neuen Legislatur 2021-2024 verschiedene Kommissionen neu besetzt und deren Mitglieder für die nächsten vier Jahre gewählt. 

Neben den Erneuerungswahlen stand in der Theaterkommission eine Ersatzwahl an. Da Mirjam Sina Schlatter als Vertreterin der freien Theaterszene nicht mehr antrat, hat der Stadtrat als Ersatz Simone Messerli bestimmt. Sie amtet als Vorstandsmitglied des Schaffhauser Sommertheaters und schreibt als Autorin für den Jugendclub momoll theater. In der Kulturkommission stand das langjährige Mitglied Helene Bieler nicht mehr für eine Wiederwahl zur Verfügung. An ihrer Stelle hat der Stadtrat Manuela De Ventura gewählt, welche seit mehreren Jahren ehrenamtlich in verschiedenen Bereichen der freien Theaterszene Schaffhausen tätig ist. In der Museumskommission musste durch den Rücktritt von Dr. Jakob Walter als einer von zwei Vertretern der Naturforschenden Gesellschaft eine Vakanz besetzt werden. Als Nachfolger hat der Stadtrat Dr. Iwan Stössel, promovierter Geologe und Co-Präsident der Naturforschenden Gesellschaft ernannt.

Änderungen gab es auch bei der Stadtbildkommission. Hier wurde zudem das Pflichtenheft angepasst. Um die Freiraumgestaltung im Zusammenhang mit den Themen Innenentwicklung, Biodiversität und Stadtklima stärker zu berücksichtigen, nimmt neu die Leiterin oder der Leiter von Grün Schaffhausen Einsitz in der Stadtbildkommission. Hingegen wurde die Zahl der auswärtigen Architektinnen und Architekten von vier auf drei reduziert, was durch den vorzeitigen Rücktritt von Kornelia Gysel im Dezember 2019 bereits umgesetzt wurde. Nach acht Jahren Mitgliedschaft in der Stadtbildkommission tritt Roger Strub, Bauberater Baudirektion Kanton Zürich turnusgemäss zurück. Als dessen Nachfolgerin wurde Dr. Martina Jenzer Bieri, Architektin ETH/SIA, gewählt, welche bei der Denkmalpflege der Stadt Zürich die Inventarisation leitet. 

Neu in die Friedhofkommission wurde Daniel Isler, Bildhauer gewählt. In der Personalkommission nimmt neu Andreas Bosshard, Alterszentrum Emmersberg, als Personalvertreter der Stadt Einsitz. In die Kommunale Energiefachgruppe (KOMENG) wurde als neue externe Fachperson Nora Herbst ernannt, welche als Energiestadtberaterin für die Stadt Schaffhausen zuständig ist.  

Als Nachfolgerin von Simon Stocker präsidiert neu Stadträtin Christine Thommen die Feuerwehrkommission, den Gemeindeführungsstab, die Sozialhilfebehörde und die Kommission für Sozialbelange und Suchtmittel. Zudem nimmt Christine Thommen als Vizepräsidentin Einsitz in der Erbschaftsbehörde. In die Feuerwehrkommission wurde neu Peter Stocker als Aktuar gewählt. Christine Thommen wird die Stadt als Vizepräsidentin in der Polizeikommission des Kantons Schaffhausen vertreten. Als weitere Vertreter der Stadt in der Polizeikommission hat der Stadtrat die beiden Grossstadträte Stefan Oetterli (SVP) und Marco Planas (SP) gewählt.

Im Übrigen hat der Stadtrat die Vertreterinnen und Vertreter des Grossen Stadtrats in verschiedene Kommissionen ernannt. Gewählt hat der Stadtrat dabei jeweils die Personen, welche vom Grossen Stadtrat für die entsprechenden Kommissionen vorgeschlagen wurden. So nimmt Bea Will (AL) in der Theaterkommission Einsitz. In die Rebschaukommission wurde Daniela Furter-Wehrli (Grüne) gewählt. Zudem hat der Stadtrat die Mitglieder des Bürgerrats für die nächsten vier Jahre gewählt. Diese wurden von den Parteien aufgrund der aktuellen Sitzverteilung im Grossen Stadtrat vorgeschlagen. Die drei grössten Fraktionen SVP/EDU, SP/JUSO und CVP/EVP/GLP/Grüne haben damit je vier Sitze im Bürgerrat inne, die FDP-Fraktion zwei Sitze und die AL-Fraktion einen Sitz.

Die detaillierte Zusammensetzung der Kommissionen der Stadt Schaffhausen ist über folgenden Link ersichtlich: Link Kommissionen

Ansprechperson:

Marijo Caleta, stellvertretender Stadtschreiber
Telefon: +41 52 632 52 48
E-Mail: marijo.caleta(at)stsh.ch

Medienmitteilung vom 27. Januar 2021

Schulhaus Gräfler bleibt morgen Donnerstag und Freitag geschlossen 

Aufgrund von mindestens einer Ansteckung mit dem mutierten Coronavirus einer Schülerin im Schulhaus Gräfler hat der Stadtschulrat an der Sitzung vom 27. Januar 2021 entschieden, das Schulhaus Gräfler für die kommenden zwei Tage zu schliessen. Der Unterricht fällt aus, die Klassen sind beschäftigt. Die Massnahme ist nicht als Quarantäne zu verstehen, sondern dient primär der Beruhigung der Eltern, verunsicherten Lehrpersonen und Schülerinnen und Schülern.

Ansprechperson:

Christian Ulmer, Präsident Stadtschulrat
Telefon: +41 52 632 54 39
E-Mail: christian.ulmer(at)stsh.ch

Medienmitteilung vom 25. Januar 2021

Stadt zählt neu knapp 37'000 Einwohnerinnen und Einwohner

Die Einwohnerzahl der Stadt Schaffhausen ist 2020 um 330 Personen auf 36'971 gewachsen. Das Wachstum fand unter anderem in der umgenutzten Stahlgiesserei statt, welche beispielhaft für den Aufstieg und die Krise der Schaffhauser Volkswirtschaft steht.

Die Bevölkerung der Stadt Schaffhausen wuchs im vergangenen Jahr mit +330 Personen (Vorjahr +24 Personen) so stark wie seit 2009 nicht mehr, als die Stadt alleine durch die Fusion mit der Gemeinde Hemmental um 554 Einwohnerinnen und Einwohner wuchs.

Die Stadt erreicht damit die höchste Einwohnerzahl seit 1973. Die Spitzenwerte der 60er-Jahre werden noch nicht erreicht. Ende 1969 verzeichnete die Stadt Schaffhausen mit 38'580 Einwohnerinnen und Einwohnern den bisherigen Einwohnerrekord. Dieser wurde seither nie mehr egalisiert. Ab 1970 verlor die Stadt aufgrund der einsetzenden Wirtschaftskrise markant an Einwohnerinnen und Einwohnern.

Es ist bemerkenswert, dass das jetzige, deutliche Wachstum der Einwohnerzahl an einem jener Orte stattfindet, der massgeblich erst für den Aufstieg wie auch die Krise verantwortlich war. Die Umnutzung der ehemaligen Stahlgiesserei führt zu einer messbaren Dynamik, auch bei den Einwohnerzahlen. An der Adresse «Zur Stahlgiesserei» wohnten Ende 2020 neu 357 Einwohnerinnen und Einwohner. Die Auswertung des Einwohnerregisters zeigt, dass davon 54% oder 193 von einer anderen Andresse innerhalb der Stadt Schaffhausen zugezogen sind, 17% oder 60 aus einer anderen Gemeinde im Kanton Schaffhausen sowie 29% oder 104 von ausserhalb des Kantons Schaffhausen.

Am 31. Dezember 2020 wohnten 18'969 Frauen (51%) und 18'002 (49%) Männer in der Stadt Schaffhausen. Von den niedergelassenen Personen waren 26'470 Schweizerbürger und 10'501 ausländische Staatsbürger. Im Jahr 2020 wurden 194 (Vorjahr: 212) in der Stadt Schaffhausen wohnhafte, ausländische Staatsangehörige eingebürgert. Damit stieg die Anzahl der Schweizerbürger gegenüber 2019 um 168 Personen, die ausländische Bevölkerung stieg sogar um 162 Personen an. Der Ausländeranteil steigt auf 28.40% (Vorjahr 28.22%). Wie bereits in den Vorjahren waren die Deutschen mit 2'322 Personen (6.3 Prozent der Gesamtbevölkerung) die grösste in der Stadt Schaffhausen wohnhafte Ausländergruppe, gefolgt von den Italienern mit 1'184 Personen (3.2%), den Kosovaren (657 Personen, 1.8%) und den Türken (642 Personen, 1.7%).

Der Saldo zwischen Zu- und Wegzügen war 2020 positiv. 2020 sind 297 Personen mehr zu- als weggezogen (2'035 Zuzüge, 1'738 Wegzüge). Im vergangenen Jahr wurden in der Stadt Schaffhausen 344 Kinder geboren, genau gleich viele wie im Vorjahr. 2020 starben 389 Einwohnerinnen und Einwohner (Vorjahr: 372 Personen). Die Zahl der Todesfälle liegt damit um 45 höher als die Zahl der Geburten. Aufgeschlüsselt auf Schweizer und ausländische Staatsangehörige liegt der Geburtenüberschuss bei Ausländern bei 60 Personen (115 Geburten, 55 Todesfälle), währendem bei den Schweizern bei 229 Neugeborenen und 334 Todesfällen ein Sterbeüberschuss von 105 resultiert.

28.09% der städtischen Bevölkerung waren Ende 2020 evangelisch-reformiert (Vorjahr 29.07%, -263), 21.77% römisch-katholisch (Vorjahr 22.12%, -57), 0.19% christkatholisch (Vorjahr 0.16%, +13). Über andere Konfessionszugehörigkeiten wird im Einwohnerregister keine Statistik geführt.

Ende 2020 lebten in Schaffhausen 9'271 Personen (25.08%) die jünger waren als 26 Jahre und 8042 Personen (21.75%), die älter als 65 Jahre waren. 19'658 Personen (53.17%) waren zwischen 26 und 65 Jahre alt.

Ansprechpersonen:

Daniel Preisig, Finanzreferent
Telefon: +41 52 632 52 12
E-Mail: daniel.preisig(at)stsh.ch

Denise Rossi, stv. Leiterin Einwohnerkontrolle
Telefon: +41 52 632 52 80
E-Mail: denise.rossi(at)stsh.ch

Medienmitteilung vom 21. Januar 2021

Herrenacker: Mängel beheben und attraktiver gestalten

Der Herrenacker soll saniert werden. Die heute bestehenden Mängel im Belag und bei der Entwässerung des Herrenacker sollen behoben und die Aufenthaltsqualität durch verschiedene zusätzliche Elemente verbessert werden. Der Stadtrat unterbreitet dem Grossen Stadtrat eine entsprechende Investitionskreditvorlage.

Der Herrenacker hat als grösster Platz inmitten der Schaffhauser Altstadt eine wechselvolle Geschichte mit verschiedenen Nutzungen. Im November 2005 stimmte die Schaffhauser Stimmbevölkerung einer neuen Gestaltung des Platzes zu. Bereits zehn Jahre nach dem Einbau des neuen Deckbelags musste festgestellt werden, dass dieser unter der hohen Belastung der vielen Anlieferungen gelitten hat. Das Wasser läuft nicht richtig ab, der Belag weist Schäden auf und die südlichen Baumreihen wachsen nur schlecht. Vor diesem Hintergrund wurde erneut die Frage aufgeworfen, wie die unterschiedlichen Wünsche und Ansprüche an den Platz und dessen Gestaltung aufgenommen werden können, wenn es darum geht, die Mängel zu beheben. Dieses Anliegen wurde auch in einem Postulat von Grossstadträtin Nicole Herren (FDP) aufgegriffen, welches im August 2017 vom Grossen Stadtrat überwiesen wurde.

Unter Federführung der Stadtplanung wurden verschiedene Varianten zur Sanierung und Aufwertung des Herrenackers aufgezeigt und unter Einbezug von Anrainerinnen und Anrainern, Veranstaltern, Geschäftsinhaberinnen und -Inhabern und den städtischen Fachstellen ein Konzept zur Sanierung und Attraktivierung des Herrenackers erarbeitet, welches vom Stadtrat im Juni 2019 im Grundsatz gutgeheissen wurde. Tiefbau Schaffhausen hat daraufhin ein Bauprojekt erarbeitet, welches nun umgesetzt werden soll, um den Herrenacker sowohl gestalterisch wie auch funktionell aufzuwerten.

Zentrale Elemente der Platzgestaltung
Der obere chaussierte Teil des Platzes mit dem Baumfeld soll unverändert bleiben. Die farblich abgestuften Segmente der Hauptfläche sollen als wichtiges Charakterelement beibehalten werden, ebenso deren Trennung und Umrahmung mit einer Natursteinpflästerung. Der bestehende Belag wird durch einen speziell behandelten und eingefärbten Ortbeton ersetzt, welcher in grossformatigen Platten eingebaut wird. Der Ortbeton ist langlebig, hoch belastbar und unterhaltsfreundlich. Er ermöglicht ausserdem die Modellierung der Oberfläche für eine Wasserinstallation, welche neu zentraler auf dem Platz zur Belebung, Erfrischung und Gestaltung angesetzt werden soll. Die Entwässerung findet über das natürliche Gefälle des Platzes statt, wodurch die Attraktivität vor allem für Kinder erhöht und eine Kühlung des Platzes erreicht wird. Zudem können in den neuen Belag Bodenhülsen eingebracht werden, so dass temporär Sonnenschirme oder andere Installationen aufgestellt werden können. Damit die Bäume besser wachsen, werden die Pflanztröge am nördlichen Rand des Herrenackers leicht vergrössert. Zusätzliche Sitzgelegenheiten werden in die Pflanztröge integriert, zudem sind frei auf dem Platz nutzbare Stühle vorgesehen. Die Bäume am südlichen Rand des Platzes sollen neu ebenfalls in Tröge gepflanzt werden.

Die Kosten für die geplanten Sanierungs- und Aufwertungsmassnahmen werden auf total 2.247 Mio. Franken geschätzt. Davon entfallen 1.522 Mio. Franken als gebundene Ausgaben für die Instandstellung und Sanierung des Herrenackers an. Für die zusätzlichen Massnahmen zur Aufwertung und Gestaltung des Platzes mit der neuen Brunnenanlage, den Baumtrögen mit Sitzbänken und dem Mobiliar wird mit Kosten von 725'000 Franken gerechnet.

Mit dem vorliegenden Bauprojekt werden die unterschiedlichen Ansprüche, Wünsche und Ideen für die Nutzung des Herrenackers bestmöglich berücksichtigt. Zusätzlich zur Sanierung des Belages und der Entwässerung kann eine Aufwertung des Platzes realisiert werden.

Link zur Vorlage

Ansprechpersonen:

Dr. Katrin Bernath, Baureferentin
Telefon: +41 52 632 52 13
E-Mail: katrin.bernath(at)stsh.ch

Oliver Baur, Stabsleiter Tiefbau
Telefon: +41 52 632 53 43
E-Mail: oliver.baur(at)stsh.ch

Medienmitteilung vom 20. Januar 2021

Abstimmungsresultate werden digital veröffentlicht

Die Abstimmungsresultate der beiden städtischen Volksabstimmungen vom 7. Februar 2021 zur Vorlage des Stadtrats «Gassa – Restaurant am Rhein mit Platzaufwertung» und zur Vorlage «Budget 2021» werden über die städtische Webseite veröffentlicht und mittels Medienmitteilung bekanntgemacht. Mit den Ergebnissen kann voraussichtlich ab 13 Uhr gerechnet werden.

Ansprechperson:

Yvonne Waldvogel, Stadtschreiberin
Telefon: +41 52 632 52 21
E-Mail: yvonne.waldvogel(at)stsh.ch

Medienmitteilung vom 19. Januar 2021

Verwaltungskommission der VBSH für die Amtsdauer 2021-2024 gewählt

Der Stadtrat hat in seiner letzten Sitzung die Mitglieder und den Präsidenten der Verwaltungskommission der Verkehrsbetriebe Schaffhausen (VBSH) für die Amtsdauer 2021-2024 gewählt.

Die Verwaltungskommission (VK) der Verkehrsbetriebe Schaffhausen (VBSH) ist das strategische Führungsorgan der VBSH. Gemäss Art. 12 Abs. 2 lit. a der Organisationsverordnung der VBSH wählt der Stadtrat die Mitglieder und den Präsidenten bzw. die Präsidentin der Verwaltungskommission.

Neben dem bisherigen Mitglied Nicole Herren (Grossstadträtin FDP) wurde Monika Lacher (SP) vom Grossen Stadtrat für die Wahl vorgeschlagen und vom Stadtrat gewählt. Sie ersetzt Christoph Schlatter, der aufgrund seines Ausscheidens aus dem Stadtparlament auch aus der VK ausscheidet.

Annelies Keller verzichtete auf die Wiederwahl. Als Ersatz konnte Jürg Rahm, Leiter Finanzen und Informatik sowie Mitglied des Spitalleitungsausschusses der Spitäler Schaffhausen, gewonnen werden. Jürg Rahm stammt aus Löhningen und vertritt damit als Nachfolger von Annelies Keller das Netzgebiet Regionalverkehr.

Die bisherigen Mitglieder María-Luisa Artero (Fachperson öffentlicher Verkehr, Tarife), Daniel Borer (Vizepräsident der Verwaltungskommission, Vertreter Netzgebiet Neuhausen) und Markus Anderegg (Fachperson öffentlicher Verkehr, Leiter Technik und Vize-Direktor Bernmobil) sowie der Personalvertreter Wolfgang Gleichauf wurden wiedergewählt.

Stadtrat Daniel Preisig (Finanzreferent) wurde vom Schaffhauser Stadtrat ebenfalls wiederum in die Verwaltungskommission berufen und als deren Präsident für weitere vier Jahre bestätigt.

Die Verwaltungskommission der VBSH setzt sich somit neu wie folgt zusammen:
– Stadtrat Daniel Preisig, Präsident
– Grossstadträtin Nicole Herren
– Grossstadträtin Monika Lacher
– Daniel Borer (bisher Vizepräsident)
– María-Luisa Artero
– Markus Anderegg
– Jürg Rahm

Als Personalvertreter nimmt weiterhin Wolfgang Gleichauf mit beratender Stimme an den Sitzungen der Verwaltungskommission teil. Der Personalvertreter wird jeweils von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der VBSH aus ihrer Mitte gewählt.

Ansprechperson:

Yvonne Waldvogel, Stadtschreiberin
Telefon: +41 52 632 52 21
E-Mail: yvonne.waldvogel(at)stsh.ch

Medienmitteilung vom 19. Januar 2021

Teilrevision des Beitragsreglements über die familienergänzende Kinderbetreuung

Der Stadtrat hat das Beitragsreglement über die familienergänzende Kinderbetreuung sowie den dazugehörigen Anhang angepasst. Die Anpassung war nötig, damit die neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen für die familienergänzende Kinderbetreuung, die auf kantonaler Ebene per Januar 2021 eingeführt wurden, umgesetzt werden können.

Der Kantonsrat hat per Januar 2021 mit der Einführung der Betreuungsgutschrift von 10 Franken pro Halbtag und Kind in bewilligten Kinderkrippen oder Kindertagesstätten in der Schweiz neue gesetzliche Rahmenbedingungen für die familienergänzende Kinderbetreuung erlassen. Das Gesetz zur Förderung der familienergänzenden Kinderbetreuung soll den anspruchsberechtigten Erziehungsberechtigten eine finanzielle Erleichterung bringen und so die Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit/Ausbildung fördern. Damit die neue kantonale Regelung umgesetzt werden kann, hat die Stadt ihr Beitragsreglement über die familienergänzende Kinderbetreuung angepasst.

Um die neuen Tarife für die von der Stadt subventionierten Krippenplätze per 1. Januar 2021 umsetzen zu können, wurden zwei städtische Erlasse angepasst. Art. 2 Abs. 3 und 4 des Beitragsreglements für die familienergänzende Kinderbetreuung  (RSS 680.3) sowie des Anhangs zum Beitragsreglement Tarife (RSS 680.3 A).

Mit dieser Teilrevision kann soweit möglich ein erster Schritt im Hinblick auf die Entlastung von Familien aus dem Mittelstand realisiert werden.

Die betroffenen Krippenbetreiberinnen und -betreiber sind bereits am 13. Januar 2021 über die Änderungen informiert worden. Die Änderungen der revidierten Erlasse treten per 1. Januar 2021 in Kraft.

Ansprechperson:

Sabina Hochuli, Abteilungsleiterin
Telefon: +41 52 632 53 37
E-Mail: sabina.hochuli(at)stsh.ch

 

Medienmitteilung vom 15. Januar 2021

Beschlüsse des Stadtrats im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie

Nachdem der Bundesrat anlässlich seiner Sitzung vom 13. Januar 2021 die bereits geltenden Massnahmen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie verlängert und verschärft hat, hat der Stadtrat heute eine Sitzung abgehalten und folgende Massnahmen beschlossen, die die Öffentlichkeit betreffen:

Die Schalterdienstleistungen werden ab Montag, 18. Januar 2021, weiterhin vor Ort erbracht. Ab dem 18. Januar 2021 ist eine vorgängige Anmeldung und Terminvereinbarung nötig. Die Erreichbarkeit der Abteilungen bleibt via Telefon und E-Mail während den Schalteröffnungszeiten gewährleistet.

Die Ausleiheschalter der Bibliotheken Schaffhausen bleiben zu den üblichen Öffnungszeiten geöffnet. Die Lesesäle hingegen sind – wie bereits früher gemeldet – geschlossen.

Der Wochenmarkt wird ab Samstag, 23. Januar 2021, bis auf weiteres auf den Herrenacker verlegt. Sobald es die epidemiologische Lage zulässt, wird eine Rückverlegung geprüft.

Ansprechpersonen:

Peter Neukomm, Stadtpräsident
Telefon: +41 52 632 52 11
E-Mail: peter.neukomm(at)stsh.ch

Christine Thommen, Sozial- und Sicherheitsreferentin
Telefon: +41 52 632 52 15

Medienmitteilung vom 15. Januar 2021

Feuerwehr-Berufspikett der Stadt Schaffhausen ist gestartet

Seit dem 1. Januar 2021 ist das Berufspikett der städtischen Feuerwehr rund um die Uhr einsatzbreit. Mit der Einführung des Feuerwehr-Berufspiketts wird der Sicherheitsstandard erhöht und ein schnellerer, professioneller Ersteinsatz möglich.

Die Situation im Feuerwehr- und Sicherheitsbereich hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Das einfache Löschen eines Brandes ist selten geworden. Stattdessen ist die Komplexität der Aufgaben gestiegen, die Anforderungen an die Professionalität und das Fachwissen bei den Einsatzkräften ebenfalls. Oft kommen bereits zu Beginn eines Einsatzes schwere Geräte wie Drehleiter oder Hubretter in Aktion. Auch kommt es in Städten heute weniger häufig zu offenem Feuer, sondern zu starker Rauchentwicklung, was eine komplexe Vorgehensweise bei der Brandlöschung nötig macht. Immer öfter fordern auch Rettungsdienste die Feuerwehr mit ihren Spezialgeräten für eine schonende, patientengerechte Rettung an. Um diese und weitere Herausforderungen meistern zu können, hat die Stadt ein Feuerwehr-Berufspikett eingeführt. Der Grosse Stadtrat hatte 2019 grünes Licht für die entsprechende Vorlage des Stadtrats gegeben. Seit dem 1. Januar 2021 ist das städtische Feuerwehr-Berufspikett einsatzbereit.

Schneller und professioneller
Mit der Einführung des Berufspiketts bei der städtischen Feuerwehr ist ein schnellerer, professioneller Ersteinsatz möglich. Bei über 330 Alarmierungen pro Jahr stellt diese Lösung zudem sicher, dass das Milizsystem nicht durch Kleineinsätze zu stark beansprucht wird. Das Berufspikett ist rund um die Uhr einsatzbereit und umfasst zwölf Vollzeitstellen. Dieses Element kann Kleineinsätze alleine durchführen, aber das Milizsystem nicht vollständig ersetzen. Um grössere Schaden- oder Parallelereignisse bewältigen zu können, ist das Berufspikett auf die Unterstützung der Milizkräfte angewiesen. Die Milizfeuerwehr ist und bleibt ein wichtiges Element der städtischen Feuerwehr. Das Berufspikett und die Milizfeuerwehr arbeiten im Einsatz- und im Übungsdienst eng zusammen.

Für Ersteinsätze bei kleineren Brandereignissen und Brandmeldeanlagen war das Polizei-Löschpikett während über 120 Jahren zuständig. Per 1. Januar 2021 hat das Feuerwehr-Berufspikett diese Aufgabe übernommen.

Ansprechpersonen:

Romeo Bettini, Bereichsleiter Sicherheit und öffentlicher Raum
Telefon: +41 52 632 57 58
E-Mail: romeo.bettini(at)stsh.ch

Peter Müller, Feuerwehrkommandant der Stadt Schaffhausen
Telefon: +41 52 630 02 20

Medienmitteilung vom 15. Januar 2021

Altpapiersammlung vom 16. Januar 2021 abgesagt

Die für Samstag, 16. Januar 2021 geplante Altpapiersammlung auf dem gesamten Stadtgebiet muss abgesagt werden. Aufgrund der grossen Menge Neuschnee kann die Sammlung nicht durchgeführt werden und fällt aus.

Ansprechperson:

Marco Meister, Abteilungsleiter Entsorgung
Telefon: +41 52 632 53 29
E-Mail: marco.meister(at)stsh.ch

Medienmitteilung vom 15. Januar 2021

Sammlung des Schwarzabfalls fällt heute, 15. Januar 2021, aus

Aufgrund der grossen Schneemassen ist es heute nicht möglich, den Abfall auf Stadtgebiet einzusammeln. Deshalb werden die Schwarzabfalltouren 6, 10, 11 und 12 am Montag, 18. Januar 2021, nachgeholt. Die Grünabfalltouren und die Kartontour vom Freitag, 15. Januar 2021, werden ersatzlos gestrichen.

Ansprechperson:

Marco Meister, Abteilungsleiter Entsorgung
Telefon: +41 52 632 53 29
E-Mail: marco.meister(at)stsh.ch

Stellungnahme des Stadtrats vom 14. Januar 2021

Stellungnahme des Stadtrats zur Volksabstimmung vom 7. Februar 2021
Schaffhausen endlich näher an den Rhein bringen

Am 7. Februar stimmt die Schaffhauser Stimmbevölkerung über die Vorlage «Gassa – Restaurant am Rhein mit Platzaufwertung» ab.
Die Stadt näher an den Rhein zu bringen, das gehört zu den wichtigsten Legislaturzielen des Stadtrats. Andere Städte im In- und Ausland machen es vor: Gastronomie- und Freizeitangebote direkt am Wasser sorgen für mehr Lebensqualität und sind ein Magnet für Besucherinnen und Besucher. Die Stadt Schaffhausen hat bei der Aufwertung des Rheinufers unbestrittenermassen ein grosses Potenzial.

Mit dem vorliegenden Projekt für ein Restaurant am Rhein und der Platzaufwertung liegt ein überzeugendes und kostengünstiges Projekt vor, das die Chancen für die Aufwertung optimal nutzt und den vielfältigen Anforderungen an diesem Ort entspricht. Dank der intensiven, dreijährigen Planungsphase und dem vorzeitigen Miteinbezug verschiedener Bewilligungsinstanzen und Fachstellen ist es gelungen, dass das kantonale Bauinspektorat in der Vorprüfung eine Baubewilligung grundsätzlich in Aussicht gestellt hat. Auch die Eidgenössische Natur- und Heimatschutzkommission ENHK hat sich bereits mit dem Projekt befasst und hat keine Einwände angemeldet. Das Projekt ist eine einmalige Chance für Schaffhausen, die es wahrzunehmen gilt. Eine Ablehnung würde die Bestrebungen für die Rheinuferaufwertung empfindlich zurückwerfen und Schaffhausen hätte eine grosse Chance verpasst.

Das Projekt im Areal Fischerhäusern ist zudem ein weiterer wichtiger Schritt für die Rheinuferaufwertung oberhalb der Feuerthaler Brücke. Der Stadtrat prüft derzeit die Möglichkeit, die Rheinhaldenstrasse über das frei werdende Gaswerkareal mit der Buchthalerstrasse zu verbinden. Damit könnte der untere Abschnitt des Lindlis ohne Verkehrsbehinderung autofrei gestaltet werden.

Der Stadtrat empfiehlt aus diesen Gründen der Vorlage zuzustimmen.

Im Namen des Stadtrates
Daniel Preisig, Finanzreferent

Ansprechpersonen:
 
Daniel Preisig, Finanzreferent
Telefon: +41 52 632 52 12
Mobil: +41 79 330 74 75
E-Mail: daniel.preisig(at)stsh.ch

Medienmitteilung vom 14. Januar 2021

Stadt ergänzt Förderprogramm Energie

Um den Gebäudepark in der Stadt Schaffhausen hinsichtlich Energieeffizienz und Klimaschutz zu optimieren, unterhält die Stadt in Zusammenarbeit mit dem Kanton ein gemeinsames Förderprogramm Energie. Dabei unterstützt die Stadt bestimmte Förderkategorien zusätzlich und erhöht die vom Kanton ausbezahlten Förderbeträge. Neu werden auch Gesamtsanierungen nach Minergie mit einem städtischen Zusatzbeitrag gefördert.

Bisher werden durch die Stadt einzelne Massnahmen bei Gebäudehüllensanierungen wie zum Beispiel die Dämmung des Dachs oder der Fassade gefördert. Beiträge des städtischen Förderprogramms werden auch für Gebäudemodernisierung nach GEAK-Effizienzklassen und für Anschlüsse an Wärmenetze geleistet. Die Stadt möchte bei der Gebäudesanierung den Fokus in Zukunft zunehmend auf eine gesamtheitliche Betrachtung eines Gebäudes lenken. Dazu wurden bisher schon bei Gebäudemodernisierungen die Effizienzklassen des Gebäudeenergieausweises der Kantone (GEAK) berücksichtigt: Wird zum Beispiel die Gebäudehülle zusammen mit der Technik (Raumheizung, Warmwasser, Solaranlage, etc.) verbessert und auf erneuerbare Energien umgestellt, steigt die Energie-Effizienz für das Gebäude um mehrere GEAK-Effizienzklassen.

Ab 1. Januar 2021 kommt neu die Förderung der Modernisierung nach Minergie hinzu. Wird ein Gebäude gemäss den Vorgaben der Modernisierungsstandards Minergie / -A oder / -P saniert und zertifiziert, unterstützt auch hier die Stadt die entsprechenden Massnahmen mit 50 Prozent der kantonalen Beiträge. Wird bei einem Gebäude sogar der Minergie-ECO Standard erreicht, erhält die Bauherrschaft einen Zusatzbeitrag.

Für die Stadt Schaffhausen sind energieeffiziente Gebäudesanierungen kein neues Thema. Die Stadt selbst setzt bei der Planung, dem Bau und der Sanierung von öffentlichen Gebäuden auf energieeffiziente Lösungen. Damit ein klimaneutraler Gebäudebestand zielstrebig erreicht wird, hat sich die Stadt für ihre eigenen Gebäude selbst in die Pflicht genommen und ambitionierte Energiestandards beschlossen, damit planerische und technische Anforderungen neu gedacht und mit Aspekten des Klimaschutzes und der Energieeffizienz vereint werden.

Ansprechpersonen:
Dr. Katrin Bernath, Baureferentin
Telefon: +41 52 632 52 03
E-Mail: katrin.bernath(at)stsh.ch 

Sven Fitz, Stadtplanung, Fachstelle Umwelt und Energie
Telefon: +41 52 632 52 20
E-Mail: sven.fitz(at)stsh.ch 

Fragen zum Förderprogramm:
Kanton Schaffhausen, Fachstelle Energie
Telefon: +41 52 632 76 37
E-Mail: energiefachstelle(at)sh.ch

Link zum Förderprogramm: www.energie.sh.ch  > Energieförderprogramm

Stellungsnahme des Stadtrats vom 13. Januar 2021

Stellungnahme des Stadtrats zur Volksabstimmung vom 7. Februar 2021
Budget 2021: Investitionsfähigkeit erhalten

Am 7. Februar stimmt die Schaffhauser Stimmbevölkerung über das vom Grossen Stadtrat genehmigte Budget 2021 ab. Zur Abstimmung kommt es, weil die SVP unterstützt von FDP und EDU das Budgetreferendum ergriffen hat.

Der Stadtrat legt grossen Wert darauf, dass das Budget und der Finanzplan so gestaltet werden, dass der städtische Haushalt langfristig im Gleichgewicht ist. Dies entspricht nicht nur dem gesetzlichen Auftrag, sondern ist auch unsere Verantwortung gegenüber kommender Generationen. Neue Schulden und vernachlässigter Unterhalt sind die Steuern unserer Kinder.

In den vergangenen Jahren hat der Stadtrat die Investitionen in unsere Infrastruktur gezielt und erfolgreich erhöht. Viele Grossprojekte wie die Elektrobusse, das Stadthausgeviert oder die Entwicklung des Kammgarnareals sind bereits in Umsetzung. Zusätzlich stehen weitere wichtige Projekte wie der Neubau des KSS Hallenbads, die Erweiterung und Sanierung von Schulbauten sowie die Aufwertung der Rheinuferpromenade an. Diese Investitionen sind für die Standortattraktivität entscheidend und können nur umgesetzt werden, wenn die Stadt ihren finanziellen Handlungsspielraum erhalten kann. Eine Steuersenkung wäre angesichts der hohen, anstehenden Investitionen nicht nachhaltig.

Mit einem gleichbleibenden Steuerfuss von 93 % ist die Stadt als urbanes Zentrum mit einem ausgezeichneten Service Public im innerkantonalen Steuerwettbewerb sehr attraktiv. Ein Steuerfussprozent entspricht für die Stadt aktuell etwa 1.4 Mio. Franken.

Die moderate Entwicklung der Lohnsumme von 0.5 % hat mit wiederkehrenden 0.4 Mio. Franken eine tragbare finanzielle Auswirkung auf die Ausgabenentwicklung der Stadt und nimmt Rücksicht auf die aktuell anspruchsvolle volkswirtschaftliche Situation und die sich abzeichnende angespannte Lage auf dem Arbeitsmarkt. Die Lohnsummenentwicklung ist wichtig, damit die Stadt als Arbeitgeberin konkurrenzfähig bleibt und gute Mitarbeitende halten und gewinnen kann.

Das vorliegende Budget 2021 ist zugeschnitten auf die finanzpolitische Situation der Stadt. Es enthält die aus Sicht des Stadtrates moderate und notwendige Lohnsummenentwicklung. Gleichzeitig wird der finanzielle Handlungsspielraum für die städtischen Investitionen erhalten. Der Stadtrat empfiehlt aus diesen Gründen dem Budget 2021 zuzustimmen.

Im Namen des Stadtrats
Peter Neukomm, Stadtpräsident
Daniel Preisig, Finanzreferent

Medienmitteilung vom 7. Januar 2021

Baurechtsvergaben «Alpenblick» und «Werkhof Hochstrasse» werden öffentlich ausgeschrieben

Die Stadt schreibt die Areale «Werkhof Hochstrasse» und «Alpenblick» in einem einfach gehaltenen, offenen Vergabeverfahren zur Abgabe im Baurecht aus. Das Areal «Alpenblick» soll durch eine Wohnbaugenossenschaft entwickelt werden mit dem Ziel, attraktiven und preisgünstigen Wohnraum zu schaffen. Auf dem Areal «Werkhof Hochstrasse» sollen moderne Mietwohnungen entstehen. 

Der Grosse Stadtrat hat an seiner Sitzung vom 15. September 2020 die Vorlage des Stadtrats vom 9. Juni 2020 «Baurechtsabgabe des Areals Alpenblick an eine gemeinnützige Wohnbauträgerschaft» sowie die Vorlage des Stadtrats vom 9. Juni 2020 «Baurechtsabgabe des Areals Werkhof Hochstrasse» verabschiedet. Nun werden die beiden Baurechtsvergaben öffentlich ausgeschrieben und wird damit das Vergabeverfahren gestartet.

Das Areal «Alpenblick» wird in einem einfach gehaltenen, offenen Vergabeverfahren zur Abgabe im Baurecht ausgeschrieben. Teilnahmeberechtigt am Verfahren sind ausschliesslich gemeinnützige Wohnbauträger. Die Abgabe erfolgt mit dem Ziel, das Areal durch eine Wohnbaugenossenschaft zu entwickeln und attraktiven sowie preisgünstigen Wohnraum zu schaffen.

Das Areal «Alpenblick» befindet sich im familienfreundlichen Quartier Niklausen  an der Ecke Stimmerstrasse/Rheinhardstrasse/Eichenstrasse und umfasst eine unbebaute Fläche von 2‘615 m2 in der Wohnzone W4 (GB Nr. 4475). Bewerbungen für die Vergabe im Baurecht können bis zum 28. Mai 2021 eingereicht werden.

Das Areal «Werkhof Hochstrasse» wird ebenfalls in einem einfach offenen Vergabeverfahren zur Abgabe im Baurecht ausgeschrieben. Die Abgabe erfolgt mit dem Ziel, das Areal bestmöglich zu entwickeln und die wirtschaftliche Umsetzung zu garantieren. Auf dem Areal sollen moderne Mietwohnungen entstehen.
Das Areal Werkhof Hochstrasse umfasst das bebaute Grundstück GB Nr. 3183 (Fläche 5‘788 m2) in der Wohnzone W4 an der Ecke Hochstrasse/Finsterwaldstrasse. Bewerbungen hierfür können bis zum 30. April 2021 eingereicht werden. Die Ausschreibungdossiers können auf der Webseite der Stadt Schaffhausen unter www.stadt-schaffhausen.ch/immobilien runtergeladen werden.

Ansprechpersonen:

Daniel Preisig, Finanzreferent
Telefon: +41 52 632 52 12
E-Mail: daniel.preisig(at)stsh.ch

Roger Düring, Immobilienverantwortlicher
Telefon: +41 52 632 53 42
E-Mail: roger.duering(at)stsh.ch

Medienmitteilung vom 7. Januar 2021

Neuerungen in der Gesetzessammlung ab 1. Januar 2021

Per 1. Januar 2021 sind verschiedene Neuerungen und Änderungen in der Gesetzessammlung der Stadt in Kraft getreten. Folgende Reglemente, Verordnungen und Richtlinien wurden vom Grossen Stadtrat, dem Stadtrat oder der zuständigen Kommission geändert:

• Personalreglement (311.3)
• Richtlinien des Stadtrats über das Stellenbesetzungs- und Austrittsverfahren (311.8)
• Richtlinien des Stadtrates über das Stellenbesetzungs- und Austrittsverfahren (311.8), Änderung per 26. Mai 2020
• Vereinbarung Ordnungsbussengesetzgebung im Strassenverkehr (400.06)
• Feuerwehrverordnung (450.1)
• Reglement über die jährlichen Entschädigungen für die Verwaltungsarbeit der Lehrerinnen und Lehrer der Stadt Schaffhausen (626.2), Änderung per 1. August 2020
• Stadtbildkommission Schaffhausen Pflichtenheft (700.21)
• Stromtarif 2021 (7300.3)
• Taxordnung Servicewohnungen Alterszentrum Breite, Steig (Villa) (835.22)
• Taxordnung Servicewohnungen Alterszentrum Breite, Haus Steig (Rehgütli) (835.23)
• Taxordnung Servicewohnungen Alterszentrum Emmersberg, Bürgerstrasse 38+40 (835.32)
• Taxordnung Servicewohnen Alterszentrum Emmersberg, Huus Emmersberg (835.33)
• Taxordnung Servicewohnen (Bau 7+8) Alterszentrum Kirchhofplatz (835.42)


Folgende Reglemente, Verordnungen und Richtlinien wurden neu erlassen:

• Gebührenreglement für die Leihe von Krankenmobilien (835.5)
• Reglement über den Fonds für die Sammlung Bernhard Neher (4600.4), per 15. September 2020


Folgende Reglemente, Verordnungen und Richtlinien wurden entfernt:

• Bereichsvereinbarung Wehrdienste (400.05)
• Fonds Reisekasse Jugendheim (4700.5)
• Reglement über den Fonds für das Altersheim Steig (4800.2)
• Rahmentarife Erdgas (RTOG 2010) (7100.4)
• Rahmentarife Strom 2019 für die Städtischen Werke Schaffhausen und Neuhausen (RTOS 09) (7300.31)
• Reglement über die Videoüberwachung in den Fahrzeugen der Verkehrsbetriebe Schaffhausen (7400.6)
• Weisung Abgabe Diensthandy an Mitarbeitende (7400.7)

Die Ziffern in den Klammern verweisen auf die jeweiligen Erlassnummern in der Gesetzessammlung der Stadt Schaffhausen. Nicht aufgeführt sind geänderte Reglemente, Verordnungen und Richtlinien, welche bereits in einer Medienmitteilung im Verlauf des letzten Jahres kommuniziert wurden.

Alle Aktualisierungen sind in der Gesetzessammlung auf der Website der Stadt Schaffhausen zu finden. Link Gesetzessammlung

Ansprechperson:

Yvonne Waldvogel, Stadtschreiberin
Telefon: +41 52 632 52 21
E-Mail: yvonne.waldvogel(at)stsh.ch