Pressedienst 2020

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Medienmitteilung vom 23. Januar 2020

Restaurant am Rhein im Areal Gassa geplant

Viele Schaffhauserinnen und Schaffhauser wünschen sich mehr Aufenthaltsmöglichkeiten am Rhein. Der Stadtrat hat die Aufwertung des Rheinufers deshalb zu einem Legislaturschwerpunkt erklärt und präsentiert nun eine Vorlage zur Aufwertung des Areals Gassa unterhalb des Salzstadels.

Das Areal Gassa soll mit einem Restaurant mit Terrasse am Rhein aufgewertet werden. Der Stadtrat hat eine entsprechende Vorlage an den Grossen Stadtrat verabschiedet. Das Investitionsvolumen für den Bau des Restaurants mit Rheinterrasse und die Platzgestaltung im Bereich Gassa beläuft sich auf 2.180 Mio. Franken. Der Investitionskredit muss vom Grossen Stadtrat beschlossen werden und untersteht dem obligatorischen Referendum. Mit der Vorlage wird auch ein parlamentarischer Auftrag erfüllt. 2017 wurde ein Postulat von Grossstadtrat Stefan Marti mit 25:3 Stimmen als erheblich erklärt.

Das geplante Restaurant bietet bis zu 60 Innenplätze mit Sicht auf den Rhein, eignet sich auch für Apéros, Ausstellungen und Vorführungen und kann für Trauungen verwendet werden. Die Stadt wird das Restaurant verpachten. Mit dem Bau des Restaurants werden eine neue Führung des Veloverkehrs und die Anpassung der unmittelbaren Umgebung nötig. Zudem ist die ganzheitliche Gestaltung des Areals bis zum Salzstadel im Sinne eines kleinen, öffentlichen Gassa-Platzes mit einer Bepflanzung und Parkmobiliar vorgesehen.

Das Projekt wurde unter Einbezug der Stadtbildkommission entwickelt. Aufgrund der speziellen Lage wurde es verschiedenen Bewilligungsinstanzen zur Vorprüfung vorgelegt und von diesen als bewilligungsfähig beurteilt. Die Eidgenössische Natur- und Heimatschutzkommission (ENHK) kam zum Schluss, dass «das Vorhaben zu keiner Beeinträchtigung des Ortsbildes von nationaler Bedeutung Schaffhausens (…) führen wird (…)». Die Projektplanung sieht vor, dass die Eröffnung des Restaurants und des neuen Platzes bei verzögerungsfreier Baubewilligung zu Beginn der Sommersaison 2023 gefeiert werden kann.

Mit dem Restaurant am Rhein und der Umgestaltung des Areals Gassa rückt die Stadt näher an den Rhein und gewinnt einen urbanen Ort mit Strahlkraft, sowohl für Bewohnerinnen und Bewohner als auch für Besucherinnen und Besucher der Stadt.

Link zur Vorlage

Ansprechpersonen:

Daniel Preisig, Finanzreferent
Telefon: +41 52 632 52 12, +41 79 330 74 75
E-Mail: daniel.preisig(at)stsh.ch

Roger Düring, Immobilienverantwortlicher
Telefon: +41 52 632 53 42
E-Mail: roger.duering(at)stsh.ch

Medienmitteilung vom 22. Januar 2020

Gestaltungsrichtpläne für die historischen Dorfkerne

Die historischen Dorfkerne von Buchthalen, Hemmental und Herblingen sind in den Zonenplänen als Kernzonen ausgewiesen, die aufgrund ihrer baukulturellen Bedeutung mit ihrem typischen Charakter und dem dörflichen Erscheinungsbild erhalten werden sollen. Der Stadtrat hat Gestaltungsrichtpläne erlassen, in denen die bisher angewandte Praxis in der Beratung und Beurteilung von Bauvorhaben in den Kernzonen übersichtlich und transparent festgehalten wird.

Für die Dorfkernzonen Buchthalen und Herblingen sowie die Kernzone Hemmental sind in der Bauordnung Grundsätze zur räumlichen Entwicklung und Gestaltung festgehalten. Die Bedingungen zur Erreichung dieser Grundsätze sind vom Stadtrat festzulegen. Dazu hat er die Gestaltungsrichtpläne für die drei Dorfkerne erlassen, welche das bauliche Entwicklungspotenzial und den Rahmen für die bauliche Entwicklung aufzeigen. Solche Gestaltungsrichtpläne mit Hinweisen zu Setzung und Gestaltung von Gebäuden, Freiräumen, Vorgärten und Erschliessung lagen bisher für die Dorfkernzonen von Buchthalen und Herblingen sowie die Kernzone von Hemmental nicht vor. Im Zusammenhang mit der Teilrevision der Bauordnung und des Zonenplans hatte der Stadtrat die Stadtplanung beauftragt, die Gestaltungsrichtpläne zu erarbeiten. In Workshops hat die Stadtplanung zusammen mit Grün Schaffhausen, der Denkmalpflege und der Baupolizei mit Unterstützung eines externen Planungsbüros für die drei Dorfkerne Entwicklungsgrundsätze, Vorschriften und erläuternde Pläne erstellt. Diese wurden im November 2019 Vertreterinnen und Vertretern der Quartier- respektive Dorfvereine sowie Verbänden und Vereinen vorgestellt und positiv aufgenommen. In der Folge hat der Stadtrat die Gestaltungsrichtpläne nun behördenverbindlich festgesetzt.

Mit den Gestaltungsrichtplänen ist nun die seit Jahren angewandte Praxis zur Beurteilung von Bauvorhaben in den Dorfkernzonen bzw. der Kernzone übersichtlich und transparent festgehalten. Damit kann unter Berücksichtigung der jeweiligen ortsbaulichen Situation und Charakteristika ein einheitliches Vorgehen in der Beratung von Bauherren und Planenden sichergestellt werden.

Ansprechpersonen:

Dr. Katrin Bernath, Baureferentin
Telefon: +41 52 632 52 13
E-Mail: katrin.bernath(at)stsh.ch

Marcel Angele, Leiter Stadtplanung
Telefon: +41 52 632 53 81
E-Mail: marcel.angele(at)stsh.ch

Medienmitteilung vom 22. Januar 2020

Hochwasserschutz Wirbelwies

Im Zusammenhang mit der privaten Überbauung «Wirbelwies» an der Hauentalstrasse setzt die Stadt Hochwasserschutz- und Renaturierungsmassnahmen am Hemmentalerbach um. Diese Massnahmen sind notwendig, um den Hochwasserschutz zu gewährleisten.

An der Hauentalstrasse entsteht in absehbarer Zeit die private Überbauung «Wirbelwies». Da die Stadt den Schutz der geplanten Überbauung auch vor grösserem Hochwasser gewährleisten muss, braucht es Massnahmen, um die Abflusskapazitäten des Hemmentalerbachs zu erhöhen. Hierfür wird das Gerinne des Baches auf einer Länge von rund 380 Metern ausgebaut. Der mit Stützmauern und Blocksteinen eingefasste Bachabschnitt, ab dem Gelände der Chrischona-Gemeinde bis zur Parzelle GB 10496, wird verbreitert und vertieft. Bachabwärts, entlang der Parzelle GB 3507, wird das Bachbett aufgeweitet und renaturiert. Mit diesen Massnahmen werden die technischen und gesetzlichen Anforderungen an den Hochwasserschutz umgesetzt sowie die ökologischen Aspekte berücksichtigt. Durch die Revitalisierungsmassnahmen erhält der Hemmentalerbach im Bereich der geplanten Wohnüberbauung «Wirbelwies» mehr Raum und fliesst künftig durch ein naturnahes, leicht mäandrierendes Bachbett.

Um diese Massnahmen umsetzen zu können, ist es unumgänglich, die Bäume und Sträucher im betroffenen Abschnitt vorgängig zu fällen. Sieben grosse Einzelbäume werden erhalten und in der Bauphase besonders geschützt. Die notwendigen Rodungsarbeiten finden in den Monaten Januar und Februar statt. Die Arbeiten für den Hochwasserschutz starten voraussichtlich im Spätsommer und dauern rund ein Jahr. Nach Abschluss der Bauarbeiten werden die Böschungen des Bachs im betroffenen Bereich wieder mit neuen einheimischen und standortgerechten Gehölzen bepflanzt.

Ansprechpersonen:

Oliver Baur, Stabsleiter Tiefbau
Telefon: +41 52 632 53 43
E-Mail: oliver.baur(at)stsh.ch

Thomas Schneider, Projektleiter Gewässer
Tiefbau Schaffhausen
Telefon: +41 52 632 78 08
E-Mail: thomas.schneider(at)ktsh.ch

Medienmitteilung vom 20. Januar 2020

Stadtbevölkerung bleibt 2019 stabil

Die Einwohnerzahl der Stadt Schaffhausen ist 2019 um 24 Personen auf 36'641 gewachsen. 212 Personen wurden eingebürgert, der Ausländeranteil sinkt auf 28.22 Prozent.

Die Bevölkerung der Stadt Schaffhausen wuchs auch im vergangenen Jahr. Der Zuwachs fällt mit lediglich +24 Personen (Vorjahr +274 Personen) verhalten aus. Per 31. Dezember 2019 zählte die Stadt Schaffhausen 36'641 Einwohnerinnen und Einwohner. Am 31. Dezember 2019 wohnten 18'835 Frauen (51%) und 17'806 (49%) Männer in der Stadt Schaffhausen.

Von den niedergelassenen Personen waren 26'302 Schweizerbürger und 10'339 ausländische Staatsbürger. Im Jahr 2019 wurden 212 (Vorjahr: 236) in der Stadt Schaffhausen wohnhafte, ausländische Staatsangehörige eingebürgert. Damit stieg die Anzahl der Schweizerbürger gegenüber 2018 um 115 Personen, die ausländische Bevölkerung nahm um 91 Personen ab. Der Ausländeranteil sinkt auf 28.22 Prozent (Vorjahr 28.48%). Wie bereits in den Vorjahren waren die Deutschen mit 2'292 Personen (6.3% der Gesamtbevölkerung) die grösste in der Stadt Schaffhausen wohnhafte Ausländergruppe, gefolgt von den Italienern mit 1'166 Personen (3.2%), den Kosovaren (661 Personen, 1.8%) und den Türken (632 Personen, 1.7%).

Der Saldo bei Zu- und Wegzügen ist nahezu ausgeglichen. 2019 sind 24 Personen mehr zu- als weggezogen (1'982 Zuzüge, 1'958 Wegzüge). Im vergangenen Jahr wurden in der Stadt Schaffhausen 344 Kinder geboren, 372 Personen sind 2019 gestorben. Die Zahl der Todesfälle liegt damit um 28 höher als die Zahl der Geburten. Aufgeschlüsselt auf Schweizer und ausländische Staatsangehörige liegt der Geburtenüberschuss bei Ausländern bei 87 Personen (121 Geburten, 34 Todesfälle), währendem bei den Schweizern bei 223 Neugeborenen und 338 Todesfällen ein Sterbeüberschuss von 115 resultiert.

29.07 Prozent der städtischen Bevölkerung waren Ende 2019 evangelisch-reformiert (Vorjahr 29.81%, -265), 22.12 Prozent römisch-katholisch (Vorjahr 22.59%, -168), 0.16 Prozent christkatholisch (Vorjahr 0.15%, +2). Über andere Konfessionszugehörigkeiten wird im Einwohnerregister keine Statistik geführt.

Ende 2019 lebten in Schaffhausen 9'177 Personen (25.05%) die jünger waren als 26 Jahre und 7'940 Personen (21.66%), die älter als 65 Jahre waren. 19'524 Personen (53.29%) der Bevölkerung war zwischen 26 und 65 Jahre alt.
 
Ansprechpersonen:

Daniel Preisig, Finanzreferent
Telefon: +41 52 632 52 12, +41 79 330 74 75
E-Mail: daniel.preisig(at)stsh.ch

Alexandra Foschum, Leiterin Einwohnerkontrolle
Telefon: +41 52 632 52 80
E-Mail: alexandra.foschum(at)stsh.ch

Stellungnahme des Stadtrats vom 16. Januar zur «Aufwertung Sportanlage Schweizersbild»

Stellungnahme des Stadtrats zur Volksabstimmung «Aufwertung Sportanlage Schweizersbild» vom 9. Februar 2020

Investitionen für den Breitensport und die Bevölkerung

Mit der Aufwertung der Sportanlage «Schweizersbild» entsteht ein Sport- und Erholungsraum, der vielfältig genutzt werden kann und der Bevölkerung und dem Breitensport dient. In den letzten Jahrzehnten hat das Gebiet «Schweizersbild - Birchrüti» grosse Veränderungen erfahren. Neben den Sportanlagen des Schulhauses «Gräfler» entstand ab den 90er Jahren eine vielfältige Sportinfrastruktur mit einem Fussballplatz und einer privaten Sporthalle. 2004 folgte ein weiteres Fussballfeld und in den Jahren 2010/11 der Neu- und Ausbau des privaten Nationalen Handball-Trainings- und Leistungszentrums Schaffhausen (NHTLZ).

Das vorliegende Projekt beinhaltet ein Gesamtkonzept, um die Sportanlage «Schweizersbild» aufzuwerten. Die bestehenden Einrichtungen werden ergänzt und leistungsfähiger gemacht. So kann auf den steigenden Bedarf an Sportanlagen für den Breitensport reagiert werden. Aber auch für das Quartier soll die Verbesserung der Sport- und Freizeitanlage einen Mehrwert bringen mit einem neuen Spielplatz, welcher vielfältige Begegnungen zulässt. Gleichzeitig erfährt die Umgebung mit einer Vernetzung der naturnahen Schulhausumgebung eine Aufwertung und können Hochwasserschutzmassnahmen umgesetzt werden.

Zentraler Bestandteil der Vorlage ist der Bau eines neuen Garderobengebäudes mit Mehrzweckraum. Damit stehen in Zukunft ausreichend Garderoben zur Verfügung, um eine höhere Auslastung der Sportanlagen zu ermöglichen. Damit die bestehenden Fussballplätze stärker genutzt werden können, sind der Umbau eines Platzes in ein Kunstrasenfeld sowie die Ergänzung der Beleuchtung und eine automatische Bewässerung vorgesehen. Eine Beachvolleyballanlage anstelle des schlecht genutzten Allwetterplatzes und eine Finnenbahn ergänzen das Angebot für den Schul- und Freizeitsport.

Damit steht neu ein gut organisierter Sport- und Erholungsraum zur Verfügung, der vielfältig genutzt werden kann. Die Aufwertung der Infrastruktur lässt eine bessere Auslastung der Plätze zu und der Mangel an Garderoben wird behoben. Das Projekt ist breit abgestützt, indem Sportvereine, Vertreterinnen und Vertreter des NHTLZ und des Quartiervereins einbezogen wurden. Weiter wird mit dem Bau eines Spielplatzes eine Lücke geschlossen. Der Stadtrat empfiehlt den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern, dem Kredit von 6.3 Mio. Franken zur Aufwertung der Sportanlage zuzustimmen.

Im Namen des Stadtrats
Dr. Raphaël Rohner, Bildungsreferent und Dr. Katrin Bernath, Baureferentin

Ansprechpersonen:

Dr. Raphaël Rohner, Bildungsreferent
Telefon: +41 52 632 52 14
E-Mail: raphael.rohner(at)stsh.ch

Dr. Katrin Bernath, Baureferentin
Telefon: +41 52 632 52 13
E-Mail: katrin.bernath(at)stsh.ch

Gemeinsame Medienmitteilung von Kanton und Stadt Schaffhausen vom 16. Januar 2020

Förderprogramm Energie: Stadt und Kanton spannen zusammen

Wer im Kanton Schaffhausen plant, sein Haus energetisch zu sanieren oder seine alte Öl- oder Gasheizung durch erneuerbare Energien zu ersetzen, wird durch das Förderprogramm Energie finanziell unterstützt. Ab 2020 werden die Förderprogramme von Stadt und Kanton Schaffhausen zusammengeführt. Dadurch können zusätzliche Bundesmittel in den Kanton geholt und Abläufe vereinfacht werden. Zudem werden die Förderbeiträge leicht nach oben angepasst.

Das Förderprogramm Energie unterstützt Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer, wenn sie ihre Liegenschaft besser isolieren oder auf erneuerbare Energien umsteigen. Das kantonale Programm in seiner heutigen Form existiert bereits seit zwei Jahren und wird 2020 mit kleinen Anpassungen weitergeführt. Das Förderprogramm ist ein wichtiges Instrument zur Erreichung der energie- und klimapolitischen Ziele des Kantons. Es wird zu einem grossen Teil aus Bun-desmitteln (Teilzweckbindung der CO2-Abgabe auf Brennstoffen) finanziert.

Die Stadt Schaffhausen, die für ihr energie- und klimapolitisches Engagement mit dem Label Energiestadt Gold ausgezeichnet wurde, verfügte bisher über ein eigenes Förderprogramm Energie. Im Gegensatz zum Kanton erhält die Stadt keine Bundesmittel. Um Synergien zwischen Kanton und Stadt nutzen zu können und höhere Bundesbeiträge – rund 10 Prozent mehr – zu generieren, arbeiten die Stadt und der Kanton im Förderprogramm Energie künftig zusammen. Die Energiestadt Gold führt kein eigenes Förderprogramm Energie mehr, sondern beteiligt sich am Förderprogramm des Kantons. Mit den zusätzlich zur Verfügung stehenden Mitteln erhöht der Kanton in Absprache mit der Stadt in ausgewählten Förderbereichen die Förderbeiträge in der Stadt.

Bei einer energetischen Gebäudesanierung von Wohn- und Nichtwohnbauten werden auf dem Stadtgebiet bis zu 50 % des kantonalen Beitrags zusätzlich ausbezahlt. Aufgrund der hohen Energieeffizienz und Klimafreundlichkeit von Wärmenetzen werden auch diese im Stadtgebiet mit bis zu 50 % der kantonalen Beiträge zusätzlich bezuschusst, wenn dadurch eine Öl-, Gas- oder Elektroheizung ersetzt wird.

Für den gesamten Kanton gelten 2020 etwas höhere Beiträge bei der energetischen Sanierung von Einzelbauteilen (z.B. Dach, Wand) und bei Gesamtsanierungen. Damit sollen mehr Gebäudesanierungen angestossen werden. Denn um die Ziele der Energie- und Klimapolitik zu erreichen, muss die Sanierungsrate im Gebäudebereich gesteigert werden. Neu eingeführt wurde ein Bonus für die Wärmedämmung von Dachflächen bei gleichzeitiger Installation einer Solarstromanlage.

Eine bis Ende 2020 befristete Aktion gilt beim Ersatz von zentralen Elektroheizungen: Wer diese durch eine Wärmepumpenanlage, eine Holzfeuerung oder einen Anschluss an ein Wärmenetz ersetzt, profitiert in diesem Jahr von einem zusätzlichen Bonus. Ende Jahr läuft die 10-jährige Frist für den Ersatz dieser Heiztechnologie gemäss Baugesetz ab. Neu ins Programm aufgenommen wurde die Förderung von stationären Batteriespeichern für Solarstromanlagen. Zu beachten ist weiterhin, dass ein Fördergesuch immer vor Baubeginn eingereicht werden muss.

Das Energieförderprogramm 2020 ist unter folgendem Link abrufbar: Energieförderprogramm 2020. Weitere Informationen sind bei der kantonalen Energiefachstelle unter www.energie.sh.ch erhältlich.

Auskunft erteilen:
- Regierungsrat Martin Kessler, Tel. 052 632 73 01
- Stadträtin Katrin Bernath, Tel. 052 632 52 13

Medienmitteilung vom 15. Januar 2020

Bericht zu den hängigen Motionen und Postulaten

Der Stadtrat legt dem Grossen Stadtrat den Bericht zu den hängigen Motionen und Postulaten vor. Insgesamt handelt es sich um zwei Motionen und fünfzehn Postulate. Für zwei Postulate wird eine Abschreibung beantragt und für zwei Motionen und dreizehn Postulate eine Fristverlängerung.

Fristverlängerungen werden für die Motionen Peter Neukomm betreffend «Tagesschulen jetzt!'» und Dr. Raphaël Rohner betreffend «Sport- und Freizeitanlagekonzept für die Stadt Schaffhausen» beantragt.

Für die Postulate Andi Kunz «Flächendeckende Prüfung von Aufzonungen», Martin Egger «Schluss mit staatlicher Finanzierung privater Hobbys und Prüfung nachhaltiger Nutzung des Kammgarnareals», Hermann Schlatter «Kostendeckende Abfallentsorgung», Till Hardmeier «Optimierungsmöglichkeiten bei der Abfallentsorgung», Daniel Böhringer «Optimierungsmöglichkeiten bei der Abfalltrennung», Till Hardmeier «Faire Zentrumslasten - prüfen und anpassen», Hermann Schlatter «Wie verbessern wir die strategische Führung und machen SH POWER fit für die Strommarktliberalisierung?», Stefan Marti «Ein Restaurant direkt am Wasser z.B. im Areal 'Gassa'», Urs Tanner «Förderung der Elektromobilität; Bereitstellung von Gratisparkplätzen für Elektropersonenwagen, Erstellung von Ladestellen, allgemeine Förderung von Elektropersonenwagen und Elektrofahrrädern», Ernst Yak Sulzberger «Schulergänzende Tagesstrukturen jetzt!», Edgar Zehnder «Prozessanpassung Bauinvestition», Michael Mundt «Schaffhausen näher an den Rhein - Das Parlament mitreden lassen», Christian Ulmer «Schluss mit familienfeindlichen Bustarifen in der Stadt» werden Fristverlängerungen beantragt.

Für die Postulate Georg Merz «Bessere Begehbarkeit der Fussgängerzone für Menschen mit Einschränkungen» und Marco Planas «Integrationsangebote für Personen aus dem Asylbereich» beantragt der Stadtrat Abschreibung.

Link zur Vorlage

Ansprechperson:

Stephanie Keller, Stadtschreiberin i.V.
Telefon: +41 52 632 53 40
E-Mail: stephanie.keller(at)stsh.ch

Medienmitteilung vom 15. Januar 2020

«Genossenschaft Eins» übernimmt Wohnliegenschaft Schlössliweg im Baurecht

Die 2017 gegründete «Genossenschaft Eins» erhält den Zuschlag für die städtische Baurechtsvergabe der Wohnliegenschaft Schlössliweg 6-10 im Grubenquartier. Die Genossenschaft übernimmt die Wohnliegenschaft von der Stadt im Baurecht und wird sie umfassend sanieren.

Für die Abgabe der Liegenschaft Schlössliweg hat die Stadt ein einfach gehaltenes Vergabeverfahren durchgeführt. Es haben sich zwei Genossenschaften beworben. Die «Genossenschaft Eins» wurde für ihr Sanierungs- und Nutzungskonzept von der Jury am besten bewertet. Besonders überzeugte die Jury der von Architekt Dejan Mikavica gartenseitig, sehr gut eingepasste Holzanbau mit Lift, der gute Wohnungsmix und die gemeinsam nutzbaren Flächen. Im Tiefparterre entsteht der Schlösslikeller, welcher auch für Quartieranlässe benutzt werden kann, und der Schlössligarten wird kinderfreundlich aufgewertet und öffentlich zugänglich. Die Schaffhauser «Genossenschaft Eins» wurde 2017 im Hinblick auf die Ausschreibung Wagenareal gegründet. Präsidiert wird sie von Florian Keller.
Die Eigentumsübertragung soll bis Mitte Jahr abgeschlossen sein. Danach plant die Genossenschaft die etappenweise Sanierung und Erweiterung der Liegenschaft bis 2022. Die Genossenschaft hat zugesagt, den langjährigen Mietern eine sanierte Wohnung anzubieten.

Der Grosse Stadtrat hatte am 7. Mai 2019 der Vorlage des Stadtrats zur Abgabe der Liegenschaft Schlössliweg 6-10 im Baurecht zugestimmt und damit den Stadtrat beauftragt, ein vereinfachtes Vergabeverfahren durchzuführen. Jurymitglied war auch ein unabhängiger Vertreter des Regionalverbandes der Wohnbaugenossenschaften. Der Stadtrat hat das Resultat der Jurierung am 14. Januar 2020 bestätigt.

Ansprechpersonen:

Daniel Preisig, Finanzreferent
Telefon: +41 52 632 52 12
E-Mail: daniel.preisig(at)stsh.ch

Roger Düring, Immobilienverantwortlicher
Telefon: +41 52 632 53 42
E-Mail: roger.duering(at)stsh.ch

Florian Keller, Präsident Genossenschaft Eins
Telefon: +41 78 756 09 60
E-Mail: florian.keller(at)unia.ch

Medienmitteilung vom 15. Januar 2020

Für die Bibliotheken Schaffhausen war 2019 ein Rekordjahr

Die Ausleihen sind bei den Bibliotheken Schaffhausen im vergangenen Jahr um 17 Prozent gestiegen.

Die Angebote der Bibliotheken Schaffhausen waren 2019 so beliebt wie noch nie. Fast 111'000 Besucherinnen und Besucher zählten die beiden Filialen Agnesenschütte und Münsterplatz, 7 Prozent mehr als im Vorjahr. Ein noch nie erreichtes Hoch verzeichneten die Ausleihen: Diese stiegen um 17 Prozent auf 344'000. Das heisst, pro Stunde leihen die Schaffhauserinnen und Schaffhauser fast 40 Medien aus - oder sie streamen und downloaden sie. Denn die Nutzung der elektronischen Medien der digitalen Bibliothek macht inzwischen fast ein Drittel aller Ausleihen aus. Die neuen Musik- und Filmstreaming-Angebote sind sehr erfolgreich gestartet, aber auch die Nutzung der E-Books steigt immer noch an.

Auch der Kundenstamm ist weiter gewachsen: Fast 2'000 Neuanmeldungen waren 2019 zu verzeichnen. Die Kundendatei ist heute mit 22'700 Adressen ebenfalls so gross wie nie. Damit haben nun statistisch gesehen mehr als 60 Prozent aller Schaffhauser Haushalte eine Bibliothekskarte der Bibliotheken Schaffhausen. Und schliesslich waren auch die Veranstaltungen der Bibliothek bestens besucht: Über 5'000 Personen nahmen letztes Jahr an einem Internetkurs, einer literarischen Lesung, einer Führung oder Leseförderungsveranstaltung teil - auch dies ein bisher nie erreichter Höchststand.

Grafik Entwicklung Ausleihen Bibliotheken Schaffhausen

Ansprechperson:

Oliver Thiele, Bereichsleiter Bibliotheken
Telefon: +41 52 632 50 20
E-Mail: oliver.thiele(at)stsh.ch

Medienmitteilung vom 13. Januar 2019

Vollsperrung Rheinuferstrasse während einer Nacht

Die Bauarbeiten an der Rheinuferstrasse konzentrieren sich ab jetzt auf den Bereich zwischen Kammgarn und Feuerthaler Brücke. Für den neuen Bauabschnitt wird die Verkehrsführung bei der Kreuzung Bachstrasse geändert und vor der Rhybadi ein Mini-Kreisel erstellt. Dazu ist während einer Nacht eine Vollsperrung der Rheinuferstrasse nötig.

Bei der Einmündung der Bachstrasse in die Rheinuferstrasse wird die Lichtsignalanlage aufgehoben und ein Mini-Kreisel installiert, analog der ersten Bauetappe an der Einmündung Klosterstrasse. Der Mini-Kreisel ermöglicht es, trotz der Bauarbeiten den Verkehrsfluss aufrecht zu erhalten. In der Nacht vom 14. auf den 15. Januar werden verschiedene Vorbereitungsarbeiten für die Umstellung der Lichtsignalanlage ausgeführt.

Vollsperrung der Rheinuferstrasse
Für die Installation des Mini-Kreisels, Markierungsarbeiten und die Umstellung der Verkehrsführung ist während einer Nacht eine Vollsperrung nötig. Diese dauert vom Mittwoch, 15. Januar, 22.00 Uhr – Donnerstag, 16. Januar, 05.00 Uhr. Ein Verkehrsdienst ist im Einsatz, Umleitungen sind signalisiert. (Bei schlechtem Wetter können sich die Arbeiten verschieben.)

Bis im Sommer 2020 ändert sich am Verkehrsregime im Bereich der Rheinuferstrasse nichts mehr. Lediglich die Fahrspuren auf der Rheinuferstrasse verschieben sich während der Bauzeit innerhalb der bestehenden Strasse. Zudem wird der Minikreisel innerhalb des Knotens Bachstrasse verschoben.

Während der Bauzeit kann es zu Behinderungen und Wartezeiten kommen, insbesondere zu den gewohnten Stosszeiten am Morgen und späten Nachmittag. Bei einer Schliessung des A4-Tunnels käme erschwerend der ganze Durchgangsverkehr dazu. Die Bauleitung und die beauftragte Unternehmung sind bestrebt, die Arbeiten speditiv auszuführen und allfällige Behinderungen auf ein Minimum zu reduzieren.

Service-Website informiert über jeweilige Verkehrsführung
Die aktuellsten Informationen zur Verkehrsführung und zu allfälligen Einschränkungen sind jeweils auf der eigens für das Projekt aufgeschalteten Service-Website www.rheinufer-sh.ch zu finden.


Ansprechpersonen:

Tina Nodari, Stabsleiterin Baureferat
Telefon: +41 52 632 52 67
E-Mail: tina.nodari(at)stsh.ch

Daniel Schmid, Bauleitung, Wüst Rellstab Schmid AG, Schaffhausen
Telefon: +41 52 630 04 10
E-Mail: daniel.schmid(at)wrs-ing.ch

Medienmitteilung vom 6. Januar 2020

Neuer Standort für das «Soziale Wohnen»

Das «Soziale Wohnen Geissberg» braucht aufgrund des geplanten Spitalneubaus einen neuen Standort. Um die Zukunft des «Sozialen Wohnens» zu sichern, soll auf einer städtischen Parzelle in der «Summerwis» ein Neubau erstellt werden, der von einer Stiftung finanziert wird. Die Stadt beantragt deshalb die Abgabe eines Teilgrundstücks im Baurecht an die neu gegründete Stiftung «Summerwis» und unterbreitet dem Grossen Stadtrat einen einmaligen Baubeitrag in der Höhe von 600'000 Franken.

Die Stadt betreibt seit dem Frühjahr 1989 im ehemaligen Personalhaus des Kantonsspitals das «Soziale Wohnen Geissberg». Dieses bietet 54 Plätze für Personen, welche vorübergehend und kurzfristige eine Übernachtungsmöglichkeit benötigen oder nicht in der Lage sind, selbstständig zu wohnen und Begleitung brauchen. Zudem bietet das Soziale Wohnen eine sinnstiftende Tagesstruktur. Der Bedarf an diesen Plätzen ist nach wie vor hoch. Nach einem Höchststand im Jahr 2016 mit 16'500 Nächten, bewegen sich die Zahlen aktuell bei rund 11'000 Nächten pro Jahr. Würde diese Wohn- und Beschäftigungseinrichtung wegfallen, müsste ein grosser Teil der Personen in spezialisierten Einrichtungen wie dem Wohnheim Schönhalde oder dem Wohnheim Sonnmatt platziert werden. Diese sind beide selbst gut ausgelastet sind und kaum in der Lage, solche Kapazitäten bereit zu stellen.

Da die Spitäler Schaffhausen am Standort Geissberg einen Neubau planen, wurde der Mietvertrag für das ehemalige Personalhaus gekündigt und durch eine Nutzungsvereinbarung ersetzt, welche eine halbjährliche Kündigungsfrist vorsieht. Ein Ersatz für das «Soziale Wohnen» ist deshalb dringend notwendig. Um die Weiterführung des Angebots zu ermöglichen, hat der Stadtrat verschiedene strategische Überlegungen angestellt und mögliche Finanzierungsträger, wie andere Gemeinden, den Kanton und Stiftungen miteinbezogen. Nach einer sorgfältigen Analyse mehrerer möglicher Standorte, fiel der Entscheid auf ein Grundstück im Areal Summerwis. Das Areal liegt in der Zone für öffentliche Bauten, Anlagen und Grünflächen, ist zeitlich verfügbar, gut erreichbar und optimal um alle bisherigen Aktivitäten des sozialen Wohnens in sich zu vereinen.

Trägerin des Bauprojektes ist die private Stiftung «Summerwis». Diese wird als Bauherrin und Investorin für die Liegenschaft auftreten und die Räumlichkeiten an die Stadt vermieten, damit das «Soziale Wohnen» weitergeführt werden kann. Geplant ist ein Neubau in Holzleichtbauweise für den mit Kosten von rund 4 Mio. Franken inklusive Umgebungsarbeiten gerechnet wird. Die Kosten werden von verschiedenen Trägern übernommen. So hat die Windler-Stiftung der Stiftung «Summerwis» einen Baubeitrag in der Höhe von 3 Mio. Franken zugesichert. Vom Kanton ist mit einem einmaligen Beitrag an die Baukosten von 400'000 Franken zu rechnen. Die Stadt beantragt mit dieser Vorlage einen Baubeitrag in der Höhe von 600'000 Franken. Der Finanzierungsplan sieht zudem vor, dass die Stiftung maximal 500'000 Franken am Kapitalmarkt als Bankkredit für noch ungedeckte bzw. ungeplante Kosten aufnehmen kann.

Damit der Neubau auf dem städtischen Grundstück erstellt werden kann, beantragt die Stadt die Abgabe eines Teilgrundstücks an die Stiftung im Baurecht. In einer Zusammenarbeitsvereinbarung zwischen der Stadt und der Stiftung wird sichergestellt, dass die neue Liegenschaft für das «Soziale Wohnen» genutzt wird. Zudem werden so die Details der Vermietung der Liegenschaft geregelt.

Link zur Vorlage

Ansprechpersonen:

Simon Stocker, Sozial- und Sicherheitsreferent
Telefon: +41 79 625 76 21
E-Mail: simon.stocker(at)stsh.ch

Daniel Preisig, Finanzreferent
Telefon: +41 52 632 52 12
E-Mail: daniel.preisig(at)stsh.ch