Stadtrat beantragt Begegnungszone in der Altstadt Süd
Die südliche Altstadt Schaffhausen befindet sich im Wandel. Mit dem Abschluss der Bauarbeiten auf dem Kammgarnareal und neuen Nutzungen ab Herbst 2026 wird der Publikumsverkehr in der Altstadt Süd deutlich zunehmen. Um sichere und attraktive Zugänge zu gewährleisten und das Gebiet städtebaulich aufzuwerten, beantragt der Stadtrat die Einführung einer Begegnungszone auf der Rheinstrasse, der Klosterstrasse, der Baumgartenstrasse sowie der Frauengasse.
Die Beratungsstelle für Unfallverhütung hat die Verkehrssicherheit beurteilt und empfiehlt die Einführung einer Begegnungszone. Eine solche schafft klare Verhältnisse und ist auch in anderen Bereichen der Altstadt üblich. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 20 km/h und Fussgängerinnen und Fussgänger erhalten Vortritt auf der gesamten Verkehrsfläche. Im Unterschied zur Fussgängerzone ist die verkehrliche Nutzung der Strassen weiterhin möglich.
Gemäss Beschluss des Grossen Stadtrats von 1995/1996 betreffend die Einführung von Tempo-30-Zonen wird die Erweiterung der Begegnungszone dem Grossen Stadtrat vorgelegt. Die Vorlage beschränkt sich auf diese verkehrsrechtliche Massnahme. Die umfassende bauliche Neugestaltung des Strassenraums, mit Belagssanierung und Begrünung wird dem Grossen Stadtrat in einer separaten Vorlage mit dem entsprechenden Investitionskredit unterbreitet.
Die Realisierung des Bauprojekts erfolgt erst im Nachgang zu umfassenden Werkleitungsarbeiten, die voraussichtlich 2027 starten. Die Begegnungszone soll jedoch bereits mit der Belebung des Quartiers durch die neuen Nutzungen im Kammgarnareal ab Herbst 2026 signalisiert werden.
Ansprechpersonen:
Dr. Katrin Bernath, Baureferentin
Telefon: +41 52 632 52 13
E-Mail: katrin.bernath@stsh.ch
Swen Lauber, Projektleiter Verkehr
Telefon: +41 52 632 69 44
E-Mail: swen.lauber@sh.ch